Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6154 4.1.1955

Demut ....
Überheblichkeit ....

Es ist die Demut der sicherste Weg, zu Gott zu gelangen, die Überheblichkeit dagegen der Weg, der von Ihm wegführt. Denn die Überheblichkeit ist Anteil dessen, der einst gefallen ist, der herrschen wollte und Gott nicht mehr anerkannte, der sich über Ihn erhob und dadurch in die tiefste Tiefe stürzte .... Die Demut aber erkennt Gott an und beugt sich unter Ihn .... sie strebt Ihm zu und fühlt sich nicht würdig Seiner Nähe .... Und darum findet ein demütiger Mensch Gottes Wohlgefallen, Er beugt Sich Selbst zu ihm hernieder und hebt ihn empor, Er gibt ihm Gnaden über Gnaden und verhilft ihm fortgesetzt zur Höhe ....

Und so werdet ihr Menschen nun auch verstehen, daß niemals ein hochmütiger Mensch zum Vater gelangen kann, weil er selbst eine Schranke errichtet zwischen sich und Gott .... Er Selbst glaubt sich zwar nicht unten stehend, er ist von seinem Wert überzeugt, daß er weder bitten noch danken kann, sowohl Gott als auch den Menschen gegenüber .... er fühlt sich erhaben und geht darum leer aus, denn er bittet nicht um Gnade und verwertet sie auch nicht, so sie ihm geboten wird .... Denn er glaubt, sie nicht zu benötigen. Und in seinem Hochmut wird er darum auch keine Gnaden empfangen ....

Ein demütiges Kind gefällt dem Vater, ein selbstgefälliges aber hat keine Liebe zu Ihm und kann darum auch die Liebe des Vaters nicht beanspruchen, die in der Zuwendung von Gnade zum Ausdruck kommt .... Wie reich aber ist ein demütiger Mensch, dem Gott Selbst Sich in Seiner Liebe zuneigt und ihn bedenket mit allem, dessen er bedarf .... In der Demut liegt die Anerkennung Gottes als Schöpfer und Vater von Ewigkeit .... In der Demut liegt auch das Bekenntnis der einstigen Schuld .... Es fühlt sich ein demütiges Kind endlos weit vom Vater entfernt, und es erkennt gleichsam seinen unvollkommenen Zustand, seine Unwürdigkeit, die Nähe des Vaters zu genießen ....

Ein Mensch aber, der seine Schuld, seine Mangelhaftigkeit, erkennt, sucht Hilfe und Vergebung. Er wird niemals überheblichen Geistes glauben, recht zu sein oder recht zu wandeln auf Erden .... er wird immer seine eigene Unzulänglichkeit erkennen und darum flehend zum Vater die Hände emporstrecken, daß der Vater Sein Kind annehmen möge und Sich seiner erbarme .... Also es erkennet Gott als seinen Vater von Ewigkeit an, es wendet sich innerlich ab von dem, der es mit hinabgerissen hatte in die Tiefe .... Es will wieder empor, und es wird auch sein Ziel erreichen, denn ein demütiger Mensch wird reich bedacht mit Gnade, die ihm Kraft gibt auf dem Weg nach oben .... zu Gott, von Dem es einst seinen Ausgang nahm, Ihn aber verkannte und sich deshalb gegen Gott versündigt hat.

Ein demütiger Mensch wird Gnaden ohne Maß empfangen, einem überheblichen Menschen aber müssen die Gnaden verwehrt bleiben so lange, bis er seinen Hochmut ablegt, bis auch er sich demütig beuget in der Erkenntnis seiner Schwäche und Unvollkommenheit .... Nur der Weg der Demut führt zu Gott .... Nur der Demütige findet Gnade bei Ihm, denn dieser ist dem Vaterherzen nahe, und er bekennt sich innerlich voll und ganz zu Ihm ....

Amen

 
 
 

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