Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6314 17.7.1955

Geistige Wiedergeburt ....

Der Wendepunkt in eurem Leben ist die Stunde, da ihr den geistigen Weg beschreitet, die Stunde, wo sich eure Gedanken in ein Gebiet wagen, das außerhalb des Irdischen zu suchen ist .... die Stunde, da ihr euch des Ausganges bewußt werdet, also erkennet, daß ein höheres Wesen euch geschaffen hat, von Dem ihr nun abhängig seid, sowohl dem Körper als auch der Seele nach .... Diese Stunde nun kann für euch der Anfang sein eines schnellen Aufstieges zur Höhe, sowie ihr euch von nun an mehr mit solchen als mit irdischen Gedanken befaßet; es kann aber auch lange dauern, bis ihr euch von der Welt gelöst habt, also es können eure Gedanken immer wieder in die irdische Welt zurückschweifen, und es kostet dann einen Kampf, bis ihr endlich unbeirrlich den Weg weitergehet, den ihr erkannt habt als den allein rechten. Wenn ihr ihn nur überhaupt findet während eures Erdenlebens ....

Hat nun der Mensch ein irdisch ihn vollbefriedigendes Leben auf Erden, dann schlägt er schwerlich jenen Weg ein, sondern er berauscht sich immer wieder, und seine Sinne sind überaus fest mit der Erde verwurzelt, er kann sich schwerlich lösen, und er muß durch Schicksalsschläge zu anderem Denken veranlaßt werden .... es muß ihm genommen werden, was ihm hinderlich ist, den rechten Weg zu finden .... Und daraus geht hervor, daß für die Entwicklung des Menschen es nicht von Segen wäre, wenn dem Menschen ein leichtes und schönes Erdenleben beschieden wäre, denn in einem solchen würde es weit länger dauern, wenn überhaupt die Aussicht besteht auf eine Willenswandlung des Menschen.

Und doch brauchen nicht unbedingt Kummer und Leid Lebensbegleiter sein, denn es ist dem Menschen möglich, in jeder Lebenslage die Liebe zum Nächsten in sich zu entfalten, und diese Liebe ist es, die sicher auch auf den Weg führt zur geistigen Wiedergeburt .... Die Liebe ist es, die stets auch die Gedanken hinlenken wird zu der ewigen Liebe Selbst, Die dann unweigerlich auch Besitz ergreift von jedem Menschen und ihn ziehet auf den rechten Weg .... Wie schön könntet ihr Menschen daher alle auf Erden leben und euch auch dieses Lebens erfreuen, wenn ihr euer Wesen zur Liebe gestalten möchtet .... Dann wäre es wahrlich nicht nötig, euch durch Not und Leiden gehen lassen zu müssen, dann wären eure Gedanken sehr oft in jenen Sphären, wenngleich euch auch das irdische Leben schenken würde, was euch beglückt ....

Der Zweck eures Erdenlebens ist die Umgestaltung zur Liebe, die Wandlung der in euch wohnenden Ichliebe zur uneigennützigen Nächstenliebe .... Was ihr nun freiwillig, aus euch selbst, tut, das brauchte nicht erst durch Mittel erreicht zu werden, die für euch schmerzhafter Natur sind .... Ihr brauchtet nicht zu leiden, wenn ihr die Liebe in euch entzünden und zu hellster Glut auflodern lassen würdet .... Denn dann wäre der Erdenlebenszweck erreicht, daß ihr den Weg beschritten habt, der zur Höhe führt, dann werden eure Gedanken weit öfter in jenes Reich hinüberwechseln, selbst wenn ihr auf Erden Aufgaben zu erfüllen habt oder in einen Pflichtenkreis versetzt seid, der viel von euch verlangt .... Ihr werdet beidem gerecht werden, eure Seele aber wird sich bald in den Sphären wohler fühlen, in die ihr Geist sie drängt, als dort, wo sich der Körper noch aufhalten muß ....

Doch Not und Leiden können dem Menschen fremd sein, denn er lebt dann auch ohne solche dem Willen Gottes entsprechend, und der Segen Gottes ist ihm irdisch und geistig gewiß .... Denn Er hat es den Menschen verheißen, daß Er väterlich sorget für Seine Kinder .... und die Liebe zu Gott und zum Nächsten beweiset die Kindschaft Gottes .... sie führt zum gänzlichen Zusammenschluß mit Ihm und ewiger Glückseligkeit ....

Amen

 
 
 

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