Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6366 27.u.28.9.1955

Gott Kraft oder Wesenheit? ....

Ein ständiges Werden und Vergehen könnet ihr beobachten von allem, was euch sichtbar ist .... Nichts bleibt unverändert bestehen, alles wandelt sich, oft wenig merklich, aber doch nicht zu leugnen, und jegliches Schöpfungswerk nimmt mit der Zeit eine andere Form an. Und auch an euch selbst erlebt ihr Menschen diese Veränderung, bei euch selbst könnet ihr vom Werden bis zum Vergehen ständige Umwandlungen feststellen, weil eine Leben-bezeugende Kraft euch durchströmt und jegliche Kraft sich auswirkt .... und eine Kraftwirkung immer eine umwandelnde ist.

Also werdet ihr eine Kraft, die alles euch Sichtbare durchströmt, nicht leugnen können .... und ihr werdet, so ihr aufgeweckten Geistes seid, daraus auf einen Kraftquell schließen müssen, von dem unentwegt diese Leben-erweckende Kraft ausgeht .... Ihr werdet etwas anerkennen müssen, das ihr zwar nicht ergründen könnet, doch in seiner Existenz euch bewiesen ist, eben durch das ständig euch durchflutende Leben, durch das Erstehen und Vergehen von euch sichtbaren Schöpfungen und durch euer eigenes Erstehen und Leben ....

Diese Feststellungen könnte jeder Mensch machen und somit sich auch die Überzeugung zu eigen machen, daß es einen Gott gibt, Der als Kraftquell anzusprechen ist .... Der aber auch als wesenhaft zu erkennen ist, weil die Ihm entströmende Kraft nicht willkürlich wirkt, sondern eine gesetzmäßige Ordnung erkennen läßt, die wieder auf eine Denkfähigkeit und somit auf eine wesenhafte Gottheit schließen lässet, die in höchster Weisheit und Macht die Ihr entströmende Kraft in aufbauendem Sinn nützet, indem sie Werke erstehen lässet, die nicht ohne Sinn und Zweck erschaffen werden.

Ihr Menschen alle könntet zu diesem gedanklichen Ergebnis kommen, und der Glaube an einen weisen, machtvollen Schöpfer müßte euch nun auch zu der Frage veranlassen, was diesen Schöpfer bestimmt zu Seinem Walten und Wirken, das in allem euch Sichtbaren zum Ausdruck kommt. Und die Antwort auf diese Fragen würdet ihr nun auch selbst euch geben können, wenn ihr, die ihr selbst schöpferisch veranlagt seid, euch selbst klar werdet darüber, was euch antreibt, schöpferisch tätig zu sein .... Ihr schaffet euch, was ihr liebt .... Immer ist die Liebe in euch die Triebkraft zu allem, was ihr im freien Willen tut .... Auch wenn diese Liebe noch verkehrt gerichtet ist, aber sie ist der Antrieb, daß ihr tätig werdet ....

Der Schöpfer, Den ihr in Seinen Werken zu erkennen vermögt, ist die ewige Liebe Selbst, Die Sich entäußert, um die Liebekraft wirksam werden zu lassen, um Leben zu erwecken .... Diesen Gott der Liebe, Weisheit und Allmacht offenbart euch die Schöpfung, und euer eigenes Erstehen, eure Denkfähigkeit und euer freier Wille lässet euch erkennen, daß ihr gleichfalls Wesenheiten seid, die befähigt sind, gleichfalls die Kraft zu nützen zu schöpferischer Tätigkeit, wenn ihr sie nur in Empfang nehmen wollet .... wozu euer freier Wille sich entschließen muß .... daß ihr mit dem Kraftquell von Ewigkeit bewußt in Verbindung tretet und euch selbst öffnet für den Kraftempfang. Die Grundüberzeugung könnet ihr gewinnen, um dann euch diesem von euch erkannten Wesen auch anzuvertrauen und Ihm als eurem Schöpfer und Vater euch hinzugeben, daß Er euch unterweise, in Seinem Willen die Kraft zu nützen ....

(28.9.1955) Daß ihr eure Kraft von einem Quell beziehen müsset, das wird euch klar sein, also auch, daß ihr selbst mit diesem Quell in Verbindung stehen müsset, ansonsten euer Leben gefährdet wäre. Daß euch die Kraft nun aber eines bestimmten Zweckes wegen durchströmt, müßte euch auch verständlich sein, weil ihr die Weisheit des Schöpfers nicht leugnen könnet, so ihr die Schöpfungswerke um euch betrachtet .... Denn ein weiser Schöpfer lässet nichts ohne Sinn und Zweck erstehen, also muß das Bestehen des Menschen gleichfalls einen Sinn und Zweck haben .... Und diesen Sinn und Zweck solltet ihr zu ergründen suchen .... Aufschluß darüber wird euch aber immer nur der Schöpfer Selbst geben können, denn der Mitmensch steht im gleichen Entwicklungsgrad, und er könnte einen wahrheitsgemäßen Aufschluß nur dann euch vermitteln, wenn er ihn selbst zuvor von Dem erhalten hat, Der alles erschaffen hat in Liebe, Weisheit und Macht ....

Einen Weg also müsset ihr gehen, um die rechte Erkenntnis über Sinn und Zweck des Daseins zu erhalten .... den Weg zu Gott, dem Schöpfer und Erhalter alles dessen, was besteht .... Ihr müsset Den fragen, Der euch selbst als denkfähige Wesen ins Leben rief, also in euch die Voraussetzung legte zum Verstehen und zum Wirken entsprechend eures Erkennens .... Und dann werdet ihr erfahren, was ihr waret im Anbeginn, was ihr wurdet durch eigene Schuld und was ihr wieder werden sollet .... Und ihr werdet erfahren, daß alles Geschöpfliche, alles euch Sichtbare, nur zu dem Zweck erschaffen ist, daß ihr euer letztes Ziel erreichet .... wieder vollkommen zu werden, wie ihr uranfänglich gewesen seid ....

Daß euch dieses Wissen bisher mangelte, daß ihr oft nicht einmal glauben könnet an einen Gott und Schöpfer von Ewigkeit und an den Zusammenhang von Ihm mit Seinen Geschöpfen .... daß ihr alle vor einem großen Rätsel stehet, das ihr mit eurem Verstand allein nicht lösen könnet, ist ein Beweis dieses niederen Erkenntnisgrades, eurer durch eigene Schuld verlorenen Vollkommenheit, ansonsten euch alles licht und klar vor Augen stünde und ihr nicht zu fragen brauchtet, sondern wissend wäret ....

Doch es ist euch die Gabe des Verstandes geschenkt worden, ihr könnet alles in eure Sinne aufnehmen, was euch umgibt .... Also könnet ihr nachdenken und auch sicher zum rechten Ergebnis kommen, wenn ihr den in euch zur Überzeugung-gewordenen Gott und Schöpfer angehet um Aufklärung, wenn ihr Ihn gedanklich ansprechet und von Ihm Aufschluß begehret .... Er wird ihn euch nicht versagen, Er wird mit vollen Händen austeilen, Er wird in euch ein Licht entzünden, denn das ist Sein Ziel, aus euch rechte Kinder zu machen, sie zur Vollkommenheit zurückzuführen und den Zustand der Erkenntnislosigkeit zu wandeln in einen Zustand klarsten Wissens, das euch beglückt und euch die Liebe, Weisheit und Allmacht Gottes stets mehr offenbaret.

Euer Schöpfer und Vater von Ewigkeit will, daß ihr wieder vollkommen werdet, wie ihr aus Ihm uranfänglich hervorgegangen seid; Er will nicht, daß ihr in der Tiefe bleibet, sondern Er verhilft euch fortgesetzt zur Höhe, doch den Anstoß müsset ihr selbst geben durch euer Verlangen zur Höhe .... Ihr selbst müsset die Gaben nützen, die ihr von Gott erhalten habt, ihr müsset euren Verstand und euren freien Willen recht gebrauchen .... Immer aber wird Er euch dabei helfen, daß ihr Ihn findet und euch Ihm anzuschließen suchet .... Dann aber führt euer Weg ständig aufwärts, dann werdet ihr aus der Finsternis zum Licht geführt, und ihr werdet erkennen können Seine Macht und Herrlichkeit und Seine endlose Liebe und euch auf ewig mit eurer Liebe Ihm verbinden ....

Amen

 
 
 

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