Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6453 15.u.16.1.1956

Verschiedener Entwicklungsgang des Gefallenen ....

Weit hinaus in die Unendlichkeit ertönet das göttliche Wort, denn unausgesetzt spricht der Vater Seine Kinder und Seine Geschöpfe an, unausgesetzt vermittelt Er allem Wesenhaften die Kraft, die es belebt .... Solange das Wesenhafte noch unvollkommen ist, solange es noch gebunden ist in Schöpfungen jeglicher Art, empfängt es wohl die Kraft, versteht aber nicht das von Gott ausgehende Wort .... In einem gewissen Reifezustand aber ist es dazu fähig, und dann ist auch das Erreichen eines Seligkeitszustandes sicher .... Es gibt aber auch Wesenhaftes, das wohl fähig, aber nicht willig ist, Gottes Wort anzuhören. Dennoch ertönet es diesem Wesenhaften, denn es soll bezwecken, dessen Willen zu wandeln, auf daß es einmal bewußt das Wort Gottes begehrt und empfangen kann. Gott Selbst spricht alles Wesenhafte an, das im Besitz des freien Willens ist ....

Überall im Universum sind Schöpfungen, die Geistiges bergen, das so weit ausgereift ist, um das göttliche Wort aufnehmen zu können, und überall sind Lichtwesen bereit als Vermittler, wenn jenes Geistige selbst noch nicht den Reifegrad besitzt, es direkt zu hören, weshalb also auch in allen Welten die Wesen Kenntnis haben von Gott, ihrem Schöpfer und Erhalter von Ewigkeit .... Und der Lichtgrad, in dem jene Wesen sich bewegen, ist bestimmend für die Fülle und die Art des Wissens, das ihnen durch Gottes Wort vermittelt wird. In der ganzen Unendlichkeit ist daher die ewige Wahrheit verbreitet, und alles Wesenhafte steht in der Kenntnis des "Einen Gottes" als höchst vollkommenes Wesen, von Dem alles Wesenhafte einst ausgegangen ist ....

Und doch ist ein Unterschied zwischen den Wesen jener Welten im Universum und den Menschen auf dieser Erde .... ein Unterschied, der dann erst verständlich wird, wenn der einstige Abfall der urgeschaffenen Geister von Gott als "in-unendlichen-Zeiträumen-vor-sich-gegangen" angesehen wird .... was also einen Sündenfall von so verschiedener Art und Tiefe bedeutet, daß auch die Art der Abtragung, der Rückführung und Bedingungen dafür ganz verschiedene Welten und Schöpfungen benötigt und auch die diese Schöpfungen belebenden Wesen ganz verschieden in ihrer Auffassungsgabe sind und daher alle andere Entwicklungswege zurücklegen müssen, um wieder zu Gott zu gelangen.

Es ist dieses Wissen jedoch für die Menschen nicht erforderlich, soll ihnen nur verständlich werden lassen, daß Gottes Heilsplan und Seine unendliche Fürsorge sich nicht nur auf das auf der Erde verkörperte Geistige erstreckt, sondern ohne Ausnahme auch den anderen Weltschöpfungen gilt .... Seine Ansprache jedoch immer so die Wesen berührt, wie sie es benötigen ihrer einstigen Schuld und ihrem Abstand von Gott entsprechend ....

(16.1.1956) Der Abfall des erst-geschaffenen Wesens, des Lichtträgers, war keine plötzliche Angelegenheit, sondern er vollzog sich in undenklich langer Zeit, bis dieses Wesen in der untersten Tiefe landete. Und sein Anhang war auch verschieden geartet, je nach der Stärke der Abwehr des ersten Wesens gegenüber Gottes Liebekraft, die sich wieder an den von ihm erschaffenen Wesen auswirkte. Der Abwehrwille war also wohl in jedes dieser geschaffenen Wesen gelegt, doch in verschiedenen Graden .... was aber keineswegs jene Wesen entschuldigt, die gefallen sind und ihm in die Tiefe folgten .... Denn die Liebeanstrahlung von seiten Gottes war dennoch so stark, daß sie genügt hätte, den Abwehrwillen in den Wesen zu brechen, jedoch nicht ihren freien Willen bestimmte, sich dem Ausgang jener Liebekraft zuzuwenden ....

Aber es war wiederum die Lichtstrahlung von verschiedener Wirkung, so daß auch Wesen sich einen Schimmer von Erkenntnis erhielten, der sie auch zur Trennung von ihrem Erzeuger veranlaßte, der sie hemmte in ihrem Sturz in die Tiefe, wenngleich auch sie sich von Gott entfernt hatten im freien Willen. Darum waren auch sie sündig geworden, nur ist ihr Weg nicht so endlos, und die Rückführung dieser Wesen erfordert keine so lange Zeit, wie die Wesen aus der tiefsten Tiefe benötigen ....

Doch der Schimmer von Erkenntnis, der diesen Wesen einst geblieben ist, hätte wiederum auch genügt zum Erkennen der Schuld, sich von Gott abgewandt zu haben. Der Abwehrwille aber war ebenso stark Gott gegenüber wie ihrem gefallenen Erzeuger .... und dieser Abwehrwille muß in ihnen ebenfalls gebrochen werden, was auch um vieles leichter vonstatten geht, aber diesen Wesen die seligsten Wonnen der Gotteskindschaft nicht zugänglich sind .... denn ihr Wandel zur Höhe vollzieht sich in Schöpfungswerken, die eine völlig andere Gestaltung haben als die Erde, die als Schulungsstation für das zutiefst Gefallene dient .... denn diese Wesen müssen entsetzliche Läuterungsqualen durchleben, ehe sie aus der tiefsten Finsternis zu einem kleinen Lichtschimmer gelangen, der ihnen dann den Weg zur Höhe aufzeigt ....

Sie müssen unvorstellbar ihre Schuld schon auf Erden büßen, und der Wandel aus einem vom Gegner Gottes gänzlich beherrschten Wesen zum Ebenbild Gottes ist ein Willensakt, den Gott auch mit der höchsten Seligkeit belohnet, der dem Wesen die Kindschaft Gottes einträgt, die darum den Gang über diese Erde fordert .... Gott aber hält mit allen Seinen Schöpfungen, mit allen diese Schöpfungen bewohnenden Wesen Verbindung .... Der Wille aber bestimmt, ob jene Verbindungen genützt werden, ob sie offensichtlich zutage treten. Denn wo noch ein Abwehrwille gegen Gottes Liebeanstrahlung vorhanden ist, dort wird diese auch keine Licht- und Kraftwirkung haben ....

Unaufhörlich erklingt Sein Wort in der Unendlichkeit .... Der Wille Gottes ist darum überall bekannt, weil Sein Wort immer nur Seinen Willen bekundet .... Nur müssen immer und überall Mittler sein, die es von Gott Selbst hören und dann es weiterleiten, sei es in irdische oder geistige Schöpfungen oder im Reiche der Geister, die noch keinen festen Aufenthalt gefunden haben und umherirren, bis sie auch wieder einen Ort finden, wo sie sich aufs neue bewähren sollen und können .... Diesen also muß auch Gottes Wort ertönen, aber in jenen Reichen ist selten eine Seele fähig, Gottes Wort zu hören, es sei denn, es weilet unerkannt ein Lichtwesen unter ihnen, das ebenjene Mission hat zu vermitteln ....

Alle Gestirne bieten den ausreifen sollenden Seelen Aufenthalt, immer deren Willen und Anlagen entsprechend .... Aber überallhin vertönet das gleiche Wort, die gleiche Wahrheit aus Gott. Was es aber bedeutet, auf Erden verkörpert gewesen zu sein, das kann euch Menschen auch nur durch das Wort Gottes erklärt werden, und verstehen werdet ihr es auch erst, wenn euer Entwicklungsgang beendet ist und ihr als selige Lichtwesen in höheren Sphären weilet .... wo alles für euch verständlich geworden ist und wo die unendliche Entfernung von Gott euch offensichtlich wird und der endlos lange Weg, den ihr schon zurückgelegt habt ....

Der geringere Abstand von Gott hat keinen Einfluß auf die Tiefe der Liebe Gottes zu Seinen Geschöpfen, doch der Ausreifungsprozeß ist ein anderer, und das letzte Ziel, die Gotteskindschaft, kann nur erreicht werden durch einen Aufstieg aus der tiefsten Tiefe zur Höhe .... Gerade die weiteste Entfernung, die Last dieser Sünde, ist eine so unüberwindlich scheinende Kluft, daß sie daher einen Helfer erfordert, und dieser Helfer .... Jesus Christus .... macht diesen Aufstieg möglich.

Doch der Seligkeiten sind unermeßliche im geistigen Reich, und alle Wesen können sie in Besitz nehmen und Gott ununterbrochen dienen in unfaßlicher Seligkeit. Seine Kinder aber stehen Ihm am nächsten, sie werden direkt von Ihm die Liebeanstrahlungen empfangen, sie werden Seine Ansprache ständig hören und wieder Sein geheiligtes Wort weiterleiten, denn diese übergaben sich im Erdenleben bewußt ihrem Heiland und Erlöser Jesus Christus, und Er zog sie in heißem Erbarmen an Sein Herz .... wo sie auch verbleiben werden bis in alle Ewigkeit ....

Amen

 
 
 

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