Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6502 15.3.1956

Willenswandlung in Freiheit ....
Gottes Beistand ....

Alles wird euch gegeben werden, was eurer Seele zur Reife verhilft, so ihr es nur anstrebt, die Vollendung auf Erden zu erlangen. Jeder Mensch, der diesen Willen aufbringt, sich so zu formen im Erdenleben, wie es Mein Wille ist, jeder Mensch, der Meinen Willen erkannt hat und ihn sich zum eigenen Willen macht, dem stehen auch alle Hilfsmittel zu Gebote, denn dieser Wille allein genügt Mir, um ihm nun Hilfestellung zu leisten in jeder Weise. Und so sehet ihr daraus, wie wenig Ich von euch verlange, um nun an euch selbst tätig sein zu können; doch niemals ist diese Hilfeleistung möglich, solange ihr selbst noch völlig uninteressiert seid, was aus euch einmal wird, solange ihr in euch selbst noch keine Klarheit habt über den Zweck eures Erdenlebens .... solange ihr dieses Erdenleben allein bewertet, nicht aber Ursache und Zweck dessen zu ergründen suchet.

Es ist oft nur ein geringer Anstoß nötig, ein Hinweisen auf den eigentlichen Erdenlebenszweck, ein Hinweisen auf das Leben nach dem Tode, ein Hinlenken der Gedanken auf das Wesen, Das euch erschaffen hat .... daß der Mensch nun nachdenklich wird und sich diesem Wesen übergeben möchte zur weiteren Führung .... Und dann schon kann Ich ihn ergreifen und seine weiteren Schritte lenken .... und sie werden sicher zum Ziel führen, zur Vereinigung mit Mir. Und er wird Meine Führung sichtlich erfahren, er wird eindringen in ein Wissen, das ihn stets mehr zu Mir drängt. Ich werde ihm nichts vorenthalten, was zu seiner weiteren Entwicklung nützlich ist, und sein Denken wird stets geistig gerichtet sein, so daß er auch sein ganzes Leben danach einrichtet, daß sein Wandel bestimmt wird vom Willen, Mir zum Wohlgefallen zu leben.

Ich lasse keinen ohne Führung, der sich einmal Mir anvertraut hat, der Mich einmal erkannte und anerkannte und des Willen ist, zu den Meinen zu gehören, derer Ich Mich auch wie ein Vater annehmen will .... Aber Ich muß zuvor diesen Willen erkennen. Es muß der Mensch freiwillig zu Mir zurückkehren, weil er einst freiwillig sich von Mir getrennt hat .... Solange diese freiwillige Rückkehr zu Mir noch nicht erfolgt ist, werden auch alle Bemühungen Meiner Diener, alle Belehrungen und Hinweise auf Mich erfolglos sein, denn der innere Antrieb zu dem Wesen, Das ihn erschaffen hat, muß von ihm selbst erweckt werden, und solange er noch nicht in ihm erwacht ist, wird er noch von Meinem Gegner beeinflußt, der gerade diese Gedanken in ihm zu verjagen sucht, aber ihn nicht zwingen kann, ihn anzuhören.

Deshalb soll trotz Abwehr den Menschen von einem liebenden Gott Kenntnis gegeben werden .... von einem Gott, Dem jedes Wesen angehört und mit Dem jedes Wesen sich eng zusammenschließen kann, wenn es nur will .... Denn schon das Wissen um dieses Liebewesen kann den Willen wandeln und ihn jenem Wesen zuwenden .... wenngleich es auch nicht zwingt zur Annahme. Der Wille ist und bleibt des Wesens freieste Angelegenheit, und wie der Wille ist, so ist sein Erdenweg, sein Erfolg und sein Los in der Ewigkeit.

Und darum hat der Mitmensch eine große Verpflichtung und auch einen großen Einfluß, weil er, so er selbst überzeugt ist, seine Überzeugung in natürlichster Weise auf den Mitmenschen übertragen kann .... weil also ein Mensch, der Erkenntnis besitzt, sein Erkennen auch dem Mitmenschen vermitteln kann, denn er wird es immer tun in einer Weise, die keinen Zwang bedeutet, aber doch erfolgreich sein kann. Der erkennende Mensch bezieht schon die Kraft aus Mir, die ihn dazu befähigt, seine Erkenntnis weiterzugeben, und ihm gebe Ich auch der Hilfsmittel noch viele in die Hand. Denn kein Mensch braucht in der Finsternis zu verharren, der nach dem Licht strebt. Wer aber die Finsternis vorzieht, dessen Wille gehört noch ganz Meinem Gegner, und ihn muß Ich auch seinen Erdenweg wandeln lassen, bis er einmal selbst zum Erkennen kommt.

Licht und Wahrheit aber kann jeder Mensch begehren, die ihm dann auch sicher vermittelt werden; in der Finsternis zu verharren aber bedeutet auch, dem noch ganz anzugehören, der Herr ist dieser Finsternis und der alle Seelen in seiner Gewalt erhalten will .... der aber nicht die Macht hat, den zu hindern, der das Licht sucht .... Denn den Willen kann er nicht bestimmen, dieser muß sich selbst entscheiden ....

Amen

 
 
 

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