Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 6565 7.6.1956

"Wer an Mich glaubt ...."

Ihr könnet euch immer an Mein Wort halten .... Und Mein Wort wird euch stets das gleiche lehren, daß die Liebe das Erste ist, daß das Liebegebot das größte und vornehmste Gebot ist, weil die Erfüllung dieses Gebotes nicht zu umgehen ist, wollet ihr eingehen zur ewigen Seligkeit. Und die Liebe wird sich immer irgendwie zum Ausdruck bringen, weil die Liebe Kraft ist, die sich betätigt .... was also so viel bedeutet, daß sie sich durch Werke äußert, oder auch: stets ein Liebewirken erkennbar sein wird, wo die Liebe des Menschen entflammt wurde, wo Meine göttlichen Gebote erfüllt werden ....

In welcher Weise sich nun dieses Wirken äußert, ist gleich, denn es brauchen nicht immer sichtbare Werke zu sein, es kann auch eine Fürsorge in anderer Art, ob geistig oder irdisch, als Werk der Liebe angesehen werden .... vorausgesetzt immer, daß wahre uneigennützige Liebe diesem Wirken zugrunde liegt. Denn es können auch ebenso gute Werke verrichtet werden, die wohl dem Mitmenschen auch zum Besten gereichen, denen aber das Motiv der Liebe fehlt .... Diese Werke sind tot und werden auch dereinst nicht der Seele das Leben geben können, wie umgekehrt auch Liebe nicht unbedingt ersichtlich zu sein braucht und doch das Denken und Handeln eines Menschen bestimmen kann ....

Die Liebe also ist das Vordringlichste .... und diese Liebe erst macht den Glauben lebendig .... Es wird also niemand von sich sagen können, einen festen Glauben zu haben, der nicht in der Liebe lebt. Es wird ohne Liebe auch niemand Mich Selbst in Jesus Christus erkennen, selbst wenn er gegen diese Lehren keinen Einspruch erhebt und also nach außen seinen Glauben daran bekunden will .... Er kann diesen Glauben nicht besitzen ohne Liebe. Darum wird keiner sich auf seinen Glauben berufen können, um selig zu werden, der das Wirken in Liebe unterlassen hat, weil dieser keines lebendigen Glaubens fähig ist, weil er nur verstandesmäßig einen Glauben bekundet, um der ihm bekannten Segnungen eines Glaubens teilhaftig zu werden .... weil Meine Worte lauteten: "Wer an Mich 'glaubt', der wird das ewige Leben haben ...."

Ohne Liebe ist der Glaube tot; es läßt sich der Mensch vielleicht verstandesmäßig überzeugen von dem Lebenswandel des Menschen Jesus auf Erden, von Seinem Kreuzestod und Seinem Erlösungswerk .... Aber die innere Überzeugung fehlt ihm, und er wird niemals Mich Selbst in dem Menschen Jesus erkennen können und also überzeugt Jesus Christus anerkennen als Den, mit Dem Ich eins geworden bin durch die Liebe. Weil ihm selbst die Liebe mangelt, fehlt ihm jegliche Erkenntnis, Mein Geist kann ihn und sein Denken nicht erleuchten .... Und was er sagt, ist nur Verstandesergebnis, ein totes Wissen ohne Leben ....

Ein Glaube ohne die Liebe ist nicht der Glaube, von dem Ich gesprochen habe, daß er euch das ewige Leben einträgt .... Aber ihr alle könnet in euch die Liebe entzünden, weil Ich den Liebefunken in euch gelegt habe .... und das ist Gnade .... Ihr werdet also "durch Meine Gnade selig" .... denn ohne diese besondere Gnadengabe wäret ihr völlig kraftlos und könntet ewig nicht zum Leben gelangen .... Daß ihr euch als Mensch verkörpern dürfet auf dieser Erde, ist gleichfalls eine Gnade, ein Geschenk von Mir, das nicht euer Verdienst ist, denn euer Wille war und ist noch gegen Mich gerichtet, wenn ihr das Erdenleben beginnt .... Aber ihr alle habt die gleiche Berechtigung, zum Leben zu gelangen, ihr alle brauchet nur das Gnadengeschenk recht zu nützen, ihr alle brauchet nur eurem Willen die rechte Richtung zu geben, der völlig frei ist ....

Also ihr werdet niemals von Mir aus bestimmt oder ausgewählt zur Seligwerdung, sondern ihr allein wählet euch das Los der Seligkeit oder der Verdammnis .... und immer nur dadurch, wie ihr Mein Gnadengeschenk auswertet, wie ihr euch dem Liebefunken in euch gegenüber verhaltet .... Denn ihr müsset diesen Funken selbst in euch entzünden, um nach eurem Leibestode zum ewigen Leben eingehen zu können. Aus der Liebe geht alles hervor: hellstes Erkennen und somit ein lebendiger Glaube, der unweigerlich auch die Erlösung und den innigen Zusammenschluß mit Mir zur Folge hat .... Die Liebe aber bleibt niemals tatenlos, sie wird sich immer äußern in Werken, sei es geistiger oder irdischer Art, denn sie ist eine Kraft, die ständig am Wirken bleibt ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten