Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6583 29.6.1956

"Mein Joch ist sanft ...."

Haltet euch immer nur an Meine Gebote der Liebe .... Dann erfüllet ihr eure Erdenaufgabe, dann lebet ihr nach Meinem Willen. Nur dieses Liebegebot habe Ich euch gegeben und euch darum das Erfüllen Meines Willens nicht schwergemacht, wenn in euch nur die Liebewilligkeit vorhanden ist. Doch für viele Menschen kostet es einen innerlichen Kampf, weil zuvor die Ichliebe aus dem Herzen verdrängt werden muß. Darum habe Ich wohl gesagt: "Mein Joch ist sanft, und Meine Bürde ist leicht ...." , aber auch: "Das Himmelreich leidet Gewalt, und nur, wer Gewalt brauchet, reißet es an sich ...." , ein Widerspruch, der nur seine Klärung findet in eurem Willen, in eurer Bereitschaft zum Liebewirken.

Ein jeder Mensch ist liebefähig, denn Ich Selbst legte in eines jeden Menschen Herz den göttlichen Liebefunken. Es kann jeder Mensch die Liebe in sich entfachen, es kann kein Mensch von sich sagen, völlig unfähig zu sein zur Liebe. Aber es liegt auch eine völlig verkehrte Liebe im Menschen, und diese hat Mein Gegner in ihm entzündet: .... die Liebe zu sich selbst, die bei Beginn des Erdenlebens als Mensch überwiegt, die den Menschen antreibt, in Besitz zu nehmen, was ihm begehrenswert erscheint und erreichbar ist .... während die göttliche Liebe nicht besitzen, sondern immer nur geben will .... Und diese Liebe ist es, die Ich fordere durch Meine Gebote, die uneigennützige Liebe zu Mir und zum Nächsten ....

Wer nun die Ichliebe überwinden kann, für den wird es leicht sein, das Himmelreich zu erwerben, denn die rechte Liebe trägt ihm viel Kraft ein, ein rechtes Liebewirken ist ein Wirken mit Mir, Der Ich Selbst die Liebe bin .... Wo aber die Ichliebe noch stark ist, dort gilt es, einen harten Kampf zu führen mit sich selbst .... und dieser Kampf ist nicht leicht, aber doch zu gewinnen, denn Ich verlange wahrlich nichts Unmögliches von euch, denn Ich schenke euch die Fähigkeit, die rechte Liebe in euch zur Entfaltung zu bringen. Doch ihr selbst müsset nun auch die Fähigkeit nützen, ihr müsset "Gewalt anwenden" .... aber Ich helfe euch auch dabei ....

Wo die Ichliebe besonders stark entwickelt ist, dort tritt auch die Not in dessen Umgebung besonders hervor, und es wird sein Blick offensichtlich dahin gelenkt, wo er helfen könnte, er wird immer wieder angerührt zum Liebewirken, doch immer so, daß es ihm freisteht, zu helfen oder sich unwillig abzuwenden .... Sein Wille allein muß entscheiden, und er kann sich wandeln, weil auch der göttliche Liebefunke in ihm sich regen wird, doch gleichfalls ohne Zwang. Hat der Mensch aber den Willen, das Himmelreich zu erwerben, dann wird er auch Gewalt anwenden, denn schon dieser Wille gibt ihm Kraft ....

Nur um das Erfüllen Meiner Liebegebote geht es im Erdenleben, und Ich stelle wahrlich keine allzu große Anforderung an euch .... Ihr Menschen aber schaffet euch selbst andere Gebote, die leichter zu erfüllen sind, um Meiner Gebote enthoben zu sein, ihr betrügt euch selbst, indem ihr eifrig von Menschen erlassene Gebote erfüllet und nun glaubet, eurer Erdenaufgabe nachgekommen zu sein .... Ich aber bewerte nur den Liebegrad, den ihr erreichet .... Ich bewerte nur die Werke uneigennütziger Nächstenliebe, wodurch ihr auch die Liebe zu Mir beweiset.

Ich will, daß ihr Meine Gebote voranstellt und euren Erdenwandel ihnen gemäß führet, weil die Ichliebe aus eurem Herzen schwinden muß, die Anteil Meines Gegners ist .... weil ihr das Fünkchen, das Ich in euch gelegt habe, aufflammen lassen müsset zu höchster Glut, um euch mit Mir vereinigen zu können. Es soll sich das Fünkchen verschmelzen mit dem Feuer der ewigen Liebe, und es ist dies ein Werk, das ihr selbst ausführen müsset, aber auch könnet, weil ihr niemals ohne Hilfe bleiben werdet, wenn ihr diesen ernsten Willen zum Zusammenschluß mit Mir in euch aufkommen lasset .... Dann wird euch auch die Kraft zugehen, und es wird für euch Mein Joch sanft und die Bürde leicht sein, wie Ich es verheißen habe ....

Amen

 
 
 

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