Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 6678 26.10.1956

Freundschaft des Herrn ....
Vorzeitiger Abruf ....

Wie einsam seid ihr Menschen ohne Mich, wenngleich ihr der irdischen Freunde viele aufzählen könnet .... Sie können euch jede Stunde verlassen, sie können jede Stunde abgerufen werden und euch allein zurücklassen, und keiner kann euch die Gewähr bieten, daß er zu eurer Hilfe da ist, wenn ihr ihn brauchet. Denn diese eure Freunde sind Menschen, die noch nicht vollkommen sind und darum auch versagen können .... Habet ihr aber Mich zu eurem Freund und Bruder erwählt, habet ihr euch Mir angeschlossen, dann könnet ihr auch sicher auf Mich zählen in jeder Not und Bedrängnis, denn Ich werde euch niemals verlassen, Ich werde niemals von euch gehen oder tatenlos zusehen, so ihr in Not geratet.

Unermeßlich reich seid ihr zu nennen, so ihr euch Meine Freundschaft errungen habt, was überaus leicht ist, wenn ihr nur diese Freundschaft wollet, wenn es euer Verlangen ist, euch Mir mit ganzer Liebe zu ergeben. Denn auch Ich verlange nach euch und komme euch daher sofort entgegen, wenn Ich diesen euren Willen erkenne. Ein Erdenweg ohne Mich wird niemals zu einem Erfolg führen, und ob euch auch irdisch ein geregeltes Leben mit scheinbarem Erfolg beschieden ist .... Die Seele aber gewinnt nichts während ihres Erdenlebens, und dieses ist daher vergebens gelebt worden. Darum sage Ich: Wie einsam seid ihr Menschen ohne Mich, weil Ich damit der Seele Los bezeichne, der niemand zur Seite steht und ihr hilft zur Vollendung.

Wollten doch alle Menschen wenigstens einen Versuch machen, sich ihrem Gott und Schöpfer, ihrem Vater von Ewigkeit, anzuvertrauen, Ihm einen Platz im Herzen zu schenken und sich von Ihm als Freund und Bruder beraten zu lassen .... Aber wo der Glaube fehlt an Mich oder der Glaube nur ein toter ist, dort wird Meiner nicht gedacht, und es wird Meine Hilfe auch nicht in Anspruch genommen, aber das Erdenleben wird bewußt ausgelebt in einer Selbstsicherheit, die deutlich kennzeichnet, von wem die Menschen beherrscht werden. Und es bleiben deren Seelen einsam, weil die Weltfreunde ihr nicht das geben können, was sie benötigt.

Ein Leben ohne Mich kann nicht zum Ziel führen, und deshalb beende Ich sehr oft den Erdengang eines Menschen vorzeitig, um ihm im jenseitigen Reich noch die Möglichkeit zu geben, einen Schritt weiterzukommen, was zwar auch noch fraglich, aber dennoch möglich ist .... Und vor dem Ende dieser Erde muß Meine Barmherzigkeit noch so manche Wunde schlagen, die zu einer Heilung der kranken Seele beitragen kann, sei es durch plötzlichen Abruf dieser oder auch durch Nöte und Leiden anderer Art, die schon im Erdenleben erzieherisch auf den Menschen wirken können .... Ich muß sie in solche Nöte bringen, daß sie sich umsehen nach einem Helfer, um ihnen dann Selbst nahezutreten, um dann von ihnen als Freund und Bruder erkannt zu werden, Dem sie sich nun bedingungslos anvertrauen.

Ein Leben ohne Mich ist ein Leerlauf .... und es wird deshalb zumeist von irdischem Erfolg begleitet sein, weil dort Mein Gegner wirken kann, wo Meine Gegenwart ausgeschlossen ist. Aber Ich versuche es an jedem Menschen, Mich ihm zu nahen, und darum wird auch jeder Mensch zeitweise ungewöhnlich kämpfen müssen und Mißerfolge zu verzeichnen haben, und dann erwarte Ich seine Zuwendung zu Mir ....

Ist dies vergeblich, dann ist auch wieder Mein Gegner am Werk, und die Entfernung von Mir wird stets größer .... Die Seele wird immer elender, und Meine Erbarmung befreit sie dann oft von ihrer Hülle, und dann beginnt im Jenseits das Ringen um diese Seele, daß sie dort ihre Einsamkeit und ihren elenden Zustand erkenne und nun sich Dem zuwende, Der allein ihr helfen kann .... Aber ihre Reue wird dereinst sehr groß sein, wenn sie erkennt, wie wenig sie das Erdenleben nützte und wie wenig sie erreicht hat, weil sie Mich nicht neben sich wandeln ließ, Der sie wahrlich recht geleitet hätte ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten