Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6783 13.3.1957

Falscher Übereifer ....

Das Feld, das ihr bebauen sollet, wird immer in seinem Umfang eurem Tätigkeitswillen und eurer Tauglichkeit entsprechen .... Es kann sehr groß sein, wenn ihr euch voll und ganz dafür einsetzet, und es kann nur ein geringes Ausmaß haben, je nach eurem Willen und eurem Diensteifer, denn Ich übe keinen Druck oder Zwang aus, Ich gebe, wie ihr verlangt .... Oft aber muten sich auch Meine Weinbergsarbeiter zuviel zu insofern, als daß sie über ihre Fähigkeit hinaus sich selbst Aufgaben stellen, für die Ich sie nicht berufen habe .... daß sie eigenmächtig Gebiete bearbeiten wollen in einem gewissen Ehrgeiz, in der Absicht, sich hervortun zu wollen. Und dann werden sie mehr Schaden anrichten als Segen, denn sie begeben sich durch ihren Ehrgeiz aus Meinem Bereich hinaus, und für Meinen Gegner bedeutet dies eine willkommene Gelegenheit, um seine Anweisungen zu geben, denen dann oft auch Gehör geschenkt wird.

Und das ist die Gefahr, die jedem Weinbergsarbeiter droht, der sich nicht streng an Meine Anweisungen hält, den der Übereifer antreibt, weil ihn die innere Demut verlassen hat .... weil er viel erreichen will, nicht aber vielen helfen möchte. Es ist nur ein feiner Unterschied, aber es sollten sich alle Meine Weinbergsarbeiter ernstlich prüfen, welches Motiv sie zur Weinbergsarbeit antreibt. Sie sollen nicht versäumen, Mich in stillem Gebet anzugehen um Meine Anweisungen, und dann immer das tun, wozu sie sich innerlich gedrängt fühlen .... Aber sie sollen nicht sich Arbeiten vornehmen, die nicht Ich ihnen zugewiesen habe und die darum mehr als weltliche Arbeit bezeichnet werden müssen, wenngleich sie scheinbar geistige Ziele verfolgen ....

Ihr Menschen wisset es nicht, mit welchen Mitteln Mein Gegner arbeitet und wie leicht er euch in seine Fangnetze ziehen kann; aber ihr brauchet nicht ihm zum Opfer fallen, solange ihr euch in tiefster Demut Mir unterstellt und immer nur von Mir gelenkt zu werden begehrt. Ich aber werde euch nicht ein Gebiet zur Bearbeitung übertragen, solange ihr dieses Gebiet nicht beherrscht. Betretet ihr es aber ohne Meinen Auftrag, dann werdet ihr von der Gegenseite beeinflußt, weil dieser eure Schwächen kennt, hervortreten zu wollen. Und er bedienet euch nun auch, wie ihr es wünschet ....

Oft schon sind die Menschen diesen Weg gegangen, die bereit waren, Mir zu dienen, die aber nicht in kleinem Kreise wirken wollten, sondern sich selbst ein Wirkungsfeld suchten, wo sie mehr an die Öffentlichkeit treten konnten, ohne von Mir den Auftrag erhalten zu haben .... Und oft schon führten sie nun Arbeiten aus, ohne es zu merken, wer sie dazu veranlaßt .... Und so auch war es möglich, daß anfänglich gute Knechte untauglich wurden für die Arbeit in Meinem Weinberg, weil noch zuviel weltliche Triebe in ihnen schlummerten, die hervortraten und ihren falschen Übereifer begründeten ....

Doch wiederum braucht diese Gefahr nicht von allen gefürchtet zu werden, die Mir dienen wollen, wenn Ich Selbst ihnen höher stehe, wenn sie Mir auch ihre Schwächen und Mängel anvertrauen und Mich bitten um Schutz vor eigenem Versagen und wenn sie immer nur Meiner Anweisungen harren, bevor sie eine Arbeit in Angriff nehmen. Wohl treten an alle Meine Diener auch die Versuchungen heran, weil ein jeder noch Schwächen und Mängel aufzuweisen hat, die er weiß und auszunützen sucht. Aber die enge Bindung des Menschen mit Mir schützt ihn davor, ihm zum Opfer zu fallen .... während die Bindung mit der Welt auch den Widerstand eines Menschen schwächt und dann auch die Gefahr ist, ihm zu erliegen.

Darum haltet eure Blicke immer nach innen gerichtet, verfolget nicht so sehr die Weltgeschehen, sondern mehr die geistige Entwicklung in der Welt, in eurer Umgebung und bei euch selbst .... Dann auch werdet ihr eifrig Kleinarbeit leisten, ihr werdet selbst an euch arbeiten, ihr werdet euren Mitmenschen stets hilfreich zur Seite stehen, und ihr werdet sie mit geistiger Kost versorgen, die ihnen mangelt .... Und dieses Wirkungsfeld wird so groß sein, wie ihr fähig seid, es zu bearbeiten. Doch weiter hinaus sollet ihr euch nicht wagen, wollet ihr nicht für den arbeiten, der Mein und euer Gegner ist ....

Amen

 
 
 

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