Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6842 31.5.1957

Gottes Wille tritt hervor, wenn Gegner Grenzen überschreitet ....

Dem Willen Gottes könnet ihr Menschen keinen Widerstand entgegensetzen, wenn Er ihn tätig werden lässet. Sein Wille regieret im Himmel und auf Erden, im Lichtreich wie auch im Reiche der Finsternis. Doch Er wird Seinen Willen immer nur dann in Anwendung bringen, wenn der Gegenwille so völlig aus der Ordnung tritt, daß er außer Kraft gesetzt werden muß, um nicht das noch willensschwache Geistige zu gefährden, das noch nicht gänzlich dem Fürsten der Finsternis verfallen ist. Im Lichtreich gilt nur der Wille Gottes, und alles Geistige gleicht sich liebenden Herzens diesem Willen an und findet in der Ausführung des göttlichen Willens seine Seligkeit.

Auf Erden nun hat sich der Wille des Geistigen .... der Menschen .... noch nicht restlos entschieden, ob er sich dem Willen Gottes beugen oder vom Fürsten der Finsternis gefangennehmen lassen soll .... und wenngleich der Wille Gottes immer bestimmend ist, wird Dieser doch dem Menschen gegenüber sich still verhalten, d.h., Gott wendet keinen Willenszwang an, sondern Er sucht auf anderem Wege das zu erreichen, was Er Sich zum Ziel gesetzt hat: .... daß der Mensch freiwillig sich Seinem Willen unterstellt. Sein Ziel ist und bleibt die Einordnung des Wesenhaften in das göttliche Gesetz von Ewigkeit ....

Für Gott ist es zwar ein leichtes, das Wesen in jene göttliche Ordnung zu versetzen, doch dies genügt Ihm nicht. In völliger Willensfreiheit soll diese Einordnung vor sich gehen, dann erst wird das Wesen für das Lichtreich tauglich, wo nur der Wille Gottes regieret. Darum aber ist die Erde eine Entwicklungsstation, wo chaotische Zustände neben göttlicher Ordnung zu finden sind, wo die Menschen selbst es bestimmen, was sie aus ihrem Erdenleben machen, in welcher Sphäre sie leben und welchen Entwicklungsgrad sie erreichen .... Der Wille Gottes bestimmt den Menschen nicht, sondern Er läßt auch das zu, was Seinem Willen oder Seiner ewigen Ordnung nicht entspricht, doch Er weiß darum und lässet auch solches wieder zum Mittel werden, das heilsam sein kann und die Aufwärtsentwicklung fördert.

Gott ist mächtig und weise .... Er wendet Seine Macht an, wo Seine Weisheit die Zweckmäßigkeit erkennt. Und Er zieht Seinen Willen zurück, wenn der Wille des Wesens sich frei entscheiden soll, um die Vollkommenheit zu erreichen .... Und so auch lässet Er die Wesen in der Finsternis toben und wirken, doch immer dann Einhalt gebietend, wenn von jener Seite aus ein Übergriff auf den freien Willen des Menschen auf der Erde vorgesehen ist .... Und es wird ein solcher Übergriff immer vor dem Ende einer Erlösungsperiode stattfinden und auch nun wieder zu erwarten sein, der darin besteht, daß es dem Menschen unmöglich gemacht werden soll, einen freien Willensentscheid zu treffen .... insofern, als daß einmal zwangsweise auf die Menschen eingewirkt wird, den Glauben an Gott dahinzugeben, und zum anderen Mal den Menschen durch Zwangsmaßnahmen das Wissen um Gott und um das Erlösungswerk vorenthalten werden soll.

Solange dem Menschen noch die Möglichkeit einer freien Willensentscheidung bleibt, ist er selbst dafür verantwortlich, wie er sich entscheidet .... Wenn ihm aber diese Möglichkeit genommen wird, dann setzt sich der Wille des Gegners von Gott durch, und dann findet der Gegner in Gott seinen Meister, Der alles regieret im Himmel und auf Erden .... Dann wird der Wille Gottes auch Seinem Gegner die Freiheit nehmen und ihn binden, auf daß nicht völlig die göttliche Ordnung umgestoßen wird. Dann wird sich Seine Macht beweisen allem gegenüber, das sich feindlich einstellt zu Ihm.

Und es währet nicht mehr lange, bis dieser Übergriff von seiten des Gegners offensichtlich wird, denn es ist die Zeit gekommen, wo die Willensschwäche der Menschen keinen Widerstand mehr leisten kann, wo der Gegner ein leichtes Spiel hat und wo er jegliches Ausreifen der Menschen unmöglich machen würde, wenn ihm nicht ein Stärkerer seine Macht nimmt. Denn Gott ist wohl langmütig und geduldig, und Er sieht sehr lange zu, wie Sein Gegner wütet unter der Menschheit, aber Er läßt ihm nicht den Sieg .... Er hilft dem Schwachen, das sich jenem nicht widersetzen kann, und Sein Wille genügt, seinem Treiben ein Ende zu setzen, wenngleich es lange Zeit scheinet, als erreiche der Gegner sein Ziel .... Denn Gott allein regieret im Himmel und auf Erden, im Lichtreich und auch in der finsteren Welt ....

Amen

 
 
 

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