Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6871 13.7.1957

Mithilfe der Diener Gottes, die Brücke zu schlagen ....

Wo eure Arbeit für Mich getan ist, kann nun auch Mein Wirken einsetzen, wenn Mir nicht harter Widerstand entgegengesetzt wird. Aber zuvor muß eine Brücke geschlagen worden sein, denn offener Widerstand bedeutet eine tiefe Kluft, die noch den Menschen von Mir trennt. Es ist also keineswegs eure Arbeit unwichtig oder unnötig, denn diese Brücke könnet ihr erbauen helfen, sie muß von eurer Seite aus geschlagen werden, weil von eurer Seite auch die Kluft entstanden ist .... Und wenn der Mensch selbst nicht an die Arbeit geht, wieder die Kluft zu überbrücken, dann muß der Mitmensch ihm einen Anstoß geben und ihm helfen, jene Arbeit in Angriff zu nehmen .... Dann aber bin Ich mit Meiner Hilfe sicher bereit und sende nun auch Meine Hilfskräfte ihm zu. Und Ich komme Selbst nun ihm entgegen, um ihm den Weg zu Mir leichtzumachen ....

An jeden Menschen tritt einmal die "Gnade Gottes" offensichtlich heran, jedem Menschen strecke Ich einmal die Hand entgegen, die er ergreifen soll .... jeden Menschen spreche Ich einmal so deutlich an, daß sein Herz angerührt werden muß, wenn er sich nur ohne inneren Widerstand anreden läßt .... Jeder Mensch steht einmal an einem Kreuzweg, und er ersieht einen schmalen Pfad, der aufwärts führt, während der andere Weg eben ist und ihm verlockender erscheint. Wenn er aber den inneren Trieb zur Höhe hat, dann wählt er auch den schmalen Pfad. Und immer wieder stehen auch Meine Boten am Wege, deren Führung oder Weisungen er nur Folge zu leisten braucht.

Und solche Boten seid ihr, Meine Diener auf Erden, die ihr für Mich unentwegt tätig sein sollet. Aber solange ihr euch noch auf Erden bewegt, inmitten der Welt und ihren Gefahren, inmitten von Menschen, die keinen Trieb haben, sich aus der Tiefe zu erheben, wird es auch für euch immer wieder Anstrengung kosten, jene Menschen dem schmalen Pfad zuzuführen, denn zumeist hören sie euch nur unwillig an und gehen an euch vorüber. Dennoch sollet ihr nicht nachlassen, sie zu rufen und sie auf den Weg zur Höhe aufmerksam zu machen, weil zuvor ihr Wille angeregt werden muß, ehe Ich Selbst ihnen entgegentreten kann, um Mich als Führer ihnen anzubieten. Doch ein offener Widerstand wehret Mich ab, einen offenen Widerstand breche Ich nicht gewaltsam, sondern Ich halte Mich zurück.

Euer Wille ist Mir zugewandt, und ihr steht den Menschen doch noch näher als Ich, weil ihr selbst als Mensch unter ihnen wandelt .... Ihr also könnet auf eure Mitmenschen in günstigem Sinne einwirken, während Mir das Einwirken noch verwehrt ist, eben durch deren Widerstand, der ihre Zugehörigkeit zu Meinem Gegner beweiset. Gelingt es euch nun, nur den harten Widerstand zu brechen, dann wendet auch der Mensch zuweilen seine Blicke jenseits der Kluft, vor der er selbst noch steht, und dann baut er sich gedanklich ein Brücke, denn schon Mir-zugewandte Gedanken sind die ersten Pfeiler, die von Mir aus gestützt werden, daß sie nicht zusammenbrechen.

Von Mir aus wäre es wahrlich leicht, eine Brücke zu schlagen zu euch Menschen auf der Erde .... Ich habe auch diese Brücke geschlagen durch Mein Erlösungswerk, sie besteht also, kann aber dem Menschen erst dann sichtbar werden, wenn er Mich als den Erlöser anerkennt und zu Mir rufet .... Und immer bedeutet dies Aufgabe seines Widerstandes, Tätig-Werden seines freien Willens. Darum muß von ihm aus der Wunsch kommen, die Kluft zu überbrücken .... und daß dieser Wunsch in ihm erweckt wird, das sollet ihr durch eure Weinbergsarbeit erreichen, die eben darin besteht, den Menschen Mein Evangelium zu künden, ihre Gedanken hinzulenken auf das Gebiet, wo Ich unumschränkter Herrscher bin, auf daß sie also auch Meiner gedenken und Meiner Macht und Herrlichkeit ....

Wenn sie Mich nun als einen Gott der Liebe zu erkennen vermögen, dann werden sie nicht mehr sich wehren gegen Meine Liebeanstrahlung, und dann kann Ich nun auch Meinen Einfluß ausüben, ohne einen Willenszwang anzuwenden. Die Willensfreiheit des Menschen macht eure Mithilfe nötig, der Willensfreiheit wegen kann Ich Mich nicht so offensichtlich äußern, daß sie zum Glauben an Mich kommen müssen .... ihr aber könnet ihnen das gleiche sagen, was Ich ihnen zu sagen habe. Doch sie können euch glauben oder nicht, sie können euch auch ablehnen, weil es für sie noch kein hundertprozentiger Beweis ist, was sie durch euch vernehmen .... Doch es kann ihre Herzen berühren, sie können es fühlen, daß es Wahrheit ist, und ihren Widerstand aufgeben. Und dann ist eure Vorarbeit erfolgreich gewesen, dann kann Ich Selbst Mich einschalten, und dann wird die Kluft auch überwunden sein, die uns trennte, es wird der Aufstieg mühelos zurückgelegt werden, weil Ich nun Selbst den Menschen führen kann, daß er sicher das Ziel erreicht ....

Amen

 
 
 

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