Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6955 26.10.1957

Erreichen der Gotteskindschaft nur auf dieser Erde ....

Nur auf Erden ist es euch möglich, den höchsten Grad der Vollkommenheit zu erreichen, daß ihr als rechte "Kinder" Gottes eingehen könnet zur Seligkeit. Die Erde ist die Bildungsstation für das Geistige, welche die größten Ansprüche stellt an den Willen des Menschen. Alle Schulhäuser im gesamten Universum dienen dem Geistigen zum Ausreifen, und sie können ihm auch verhelfen zu unermeßlicher Seligkeit, aber nur ein Gang über diese Erde kann dem Wesen die Gotteskindschaft eintragen, einen Grad der Seligkeit, der unmittelbare Kraft- und Liebedurchstrahlung bedeutet, allernächste Nähe des himmlischen Vaters und ein Schauen von Angesicht zu Angesicht in aller Herrlichkeit.

Es sind die Seligkeitsgrade im Reiche des Lichtes so verschieden, und es bedeutet schon Glück und Seligkeit, wenn ein Wesen überhaupt in das Reich des Lichtes Eingang gefunden hat. Aber es kann sich der Seligkeitsgrad ständig steigern, und dieser Begriff ist euch Menschen nicht recht verständlich zu machen, solange euer Denken noch ein begrenztes ist, solange ihr noch auf Erden weilet. Aber dennoch könnet ihr dazu erzogen werden, das höchste Ziel anzustreben, das euch der Gang über die Erde eintragen kann.

Ihr sollet es wissen und glauben, daß Gott euch auf dieser Erde verkörpert hat, weil Er gerade euch ein unvorstellbar schönes Los bereiten möchte, das aber ihr selbst euch erwerben müsset, das Er euch nicht schenken kann, aber Er euch alle Möglichkeiten bietet, um euch das Erreichen des Zieles zu sichern. Die Seelen, die den Gang über diese Erde gehen, sind aus tiefsten Tiefen schon emporgestiegen, sie haben einen so entsetzlichen Leidensweg hinter sich, daß sie wohl so vorbereitet sind, um den letzten kurzen Weg noch gehen zu können, aber gerade diese letzte Prüfungszeit darum eine Gefahr ist, weil sie nach der endlos langen Zeit qualvollster Gebundenheit nun eine gewisse Freiheit spüren und diese leicht mißbrauchen können.

Gerade diese Erde ist ein Ort der Versuchung, weil die auf der Erde verkörperten Seelen der treueste Anhang des Gegners von Gott waren, die er auch nicht hergeben will und darum fortgesetzt auf das zur Höhe strebende Geistige einwirkt. Wenn sich aber diese einstmals treuesten Anhänger des gefallenen Urgeistes sich aus dessen Fesseln zu lösen vermögen, dann blüht ihnen auch ein überaus herrliches Los, denn dann hat sich ein Wandel an ihnen vollzogen von einem "Geschöpf" Gottes zum "Kind" Gottes, was aber auch eine völlige Hingabe an Gott bedingt, eine totale Wandlung ihres Wesens, ein hochgradiges Gestalten zur Liebe .... daher einen Erdengang, der überaus schwer und leidvoll ist, wenn er zum Ziel führen soll.

Wenige Menschen aber erreichen diesen hohen Grad der Vollendung, dennoch wird der Gang über die Erde höher gewertet von Gott als ein Gang durch die anderen Ausreifungsstationen, die leichtere Bedingungen an die Wesen stellen, jedoch auch ihnen Glück und Seligkeit beschieden ist, sowie sie nur die Aufgaben erfüllen, die ihnen gestellt werden in allen jenen Schulhäusern göttlicher Liebe. Es soll alles Geistige wieder zurückfinden, und die Seligkeit besteht darin, daß es kein Ende gibt, daß unaufhörlich das Wesen streben wird, um unaufhörlich Erfüllung zu finden, daß sich auch die Seligkeit unaufhörlich steigert, die Gott denen bereitet, die sich Ihm nähern.

Aber die Menschen auf Erden wissen nicht, was sie erreichen können durch ihren Erdenwandel .... sie wissen nicht, daß sie unzählige Zwischenstufen überspringen können, daß es ihnen möglich ist, am Vaterherzen sich einen Platz zu erringen, der sie ewiglich entschädigt für das schwerste Erdenlos, für einen Erdengang, der ihnen fast untragbar scheint .... Und auf dieser Erde hat Gott Sich darum auch verkörpert als Mensch, um den Menschen zu zeigen, wie das Leben eines Menschen beschaffen sein muß, um dieses höchste Ziel zu erreichen. Er hat es ihnen gezeigt, daß es möglich ist, durch Liebe und Leid die Seele so zu vergeistigen, daß sie sich völlig mit Gott zusammenschließen kann, um dann in dieser gänzlichen Vereinigung mit dem Vater unaussprechlich selig zu sein und zu bleiben ewiglich ....

Amen

 
 
 

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