Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 7010 4.1.1958

Zeugungsakt in Gottferne Anlaß des Unglaubens ....

Jeder denkende Mensch müßte zu der Erkenntnis kommen, daß ein verhältnismäßig kurze-Zeit-währendes Erdendasein sinn- und zwecklos ist, wenn eben nur diese kurze Zeit das "Ich" des Menschen existierte .... wenn es mit dem Moment der Geburt seinen Anfang und mit der Stunde des Todes sein Ende nehmen würde ....

Er müßte .... wenn er einen Schöpfer anerkennt .... Diesen als sehr kleingeistig ansehen, Der nur um einer Laune willen Wesen erstehen lasse nichtiger Erdensorgen und Freuden wegen. Oder er müßte .... wenn er sich nur als ein willkürlich entstandenes Produkt der Natur betrachtet .... sich fragen, weshalb ihm Verstand und freier Wille innewohnt. Denn solche Gedanken würden es ihm zweifelhaft erscheinen lassen, nur ein solches willkürliches Produkt der Natur zu sein.

Durch den Verstand und den freien Willen unterscheidet sich der Mensch von allen anderen Naturschöpfungen. Er könnte deshalb auf einen Schöpfergeist schließen, Der ebenfalls Verstand und freien Willen .... also Weisheit und Kraft, besitzt.

Und wäre er bei diesem Gedanken angelangt, dann würde er auch den Sinn und Zweck seines Erdendaseins zu ergründen suchen und sich nicht zufriedengeben mit der Annahme, nur um des Erdenlebens selbst willen erschaffen worden zu sein. Es könnte zu diesem Ergebnis ein jeder Mensch kommen durch einfaches Nachdenken, wenn er nicht schon diese Erkenntnis gewonnen hat und an einen Gott der Liebe, Weisheit und Allmacht glaubt, aus Dem er selbst hervorgegangen ist.

Doch viele Menschen werden gezeugt in äußerster Gottferne .... von Menschen, die keinen Funken Liebe in sich entzünden, der ihnen ein Licht schenkte, die noch gänzlich in der Gewalt des Gegners sind von Gott und ihre widergöttliche Gesinnung nun auch dem Kind einpflanzen, das wider Willen von ihnen zur Welt gebracht wird und dessen Seele, von dichtesten Hüllen umgeben, ohne Licht und Liebe aufwächst.

Es braucht zwar nicht immer das Wesen eines Kindes dem der Eltern zu entsprechen, es kann auch eine Seele in ihm sich verkörpern, die bewußt den Kampf aufnimmt mit den Gefahren dieser Welt .... aber zumeist überträgt sich die Gesinnung der Eltern auf ihre Kinder, und es kommen dann Menschen zur Welt, die sich nur als willkürlich-entstandene Naturprodukte betrachten und keinerlei Bindung haben mit Dem, Der auch zu ihrem Erstehen erst Seine Zustimmung gegeben hat, weil der Wille auch jener Eltern frei ist und ihre Naturbeschaffenheit die Geburt von Kindern begründet.

Aber es fehlt auch jenen Kindern wieder nicht an Denkfähigkeit und dem freien Willen .... so daß also auch es für jene Menschen einen Weg gibt, aus dem Dunkel in das Licht zu gelangen .... Und es haben auch jene Menschen von Gott aus das Liebefünkchen in sich, es ist auch ihnen möglich, dieses zu entzünden. Und es fließen auch ihnen göttliche Gnaden zu ....

Aber es weilen wahrlich diese Menschen in der größten Finsternis, die ihren Lebenszweck nur im Erdenleben selbst sehen, die sich vergangen wähnen mit dem Moment des Todes und die keine Macht über sich erkennen und anerkennen wollen, denn diese nützen auch nicht die Gabe des Verstandes, sie denken nicht einmal im ernsten Willen nach, die Wahrheit zu ergründen, ansonsten sie unwiderruflich zu anderem Denken kommen würden.

Und so ist auch daraus zu ersehen, daß der Zeugungsakt eine Waffe des Gegners ist, die ihm oft den Sieg einträgt im Kampf um die Seelen der Menschen, denn er treibt die Menschen an zu uneingeschränktem Sinnesgenuß, und er wird keinen Widerstand finden. Hemmungslos geben sich die Menschen einander hin, jedoch nicht in Liebe, sondern nur im Sinnenrausch, der selten einer anderen als (einer = d. Hg.) finsteren Seele die Einzeugung ermöglicht und diese Finsternis zumeist darin zum Ausdruck kommt, daß alle Voraussetzungen zum Glauben fehlen .... was des Gegners Absicht ist.

Aber auch Hochmut kann eine Seele verfinstern, in der die Grundlagen zur Erkenntnis schon vorhanden waren, wenn der Verstand sich in Überheblichkeit für befähigt hält, auch die größten Geheimnisse zu ergründen .... Dann hat der Gegner auch sein Ziel erreicht, den Menschen ungläubig zu machen und seine Gedanken zu verwirren ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten