Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 7594 4.5.1960

Fall und Aufstieg der Wesen ....

Im Anfang waren die Wesen unvergleichlich selig .... Meine Liebe durchstrahlte sie fortgesetzt, und sie empfanden diese Anstrahlung als Seligkeit, und sie gaben sich Mir in heißer Liebe hin, denn sie erkannten Mich als ihren Gott und Schöpfer, als den Urquell, von Dem alle Seligkeit ausging. Sie waren vollkommen und darum auch selig im Übermaß. Denn das Vollkommene fühlte sich verbunden mit Mir, Dem es daher auch grenzenlos ergeben war. Die Liebe erfüllte alle diese Wesen, die ständig von Mir in sie überströmte, erwidert wurde und wieder zurückströmte zu Mir. Es war seligster Austausch von Liebekraft, der sowohl die Wesen als auch Mich endlos beglückte ....

Und dieser selige Austausch hätte Ewigkeiten währen können, er hätte niemals aufzuhören brauchen, wenn die Wesen ihren Willen nicht gewandelt hätten, der als Zeichen ihrer Göttlichkeit frei war und selbst bestimmen konnte. Das Wesen stand zwar in hellster Erkenntnis, es war licht-durchflutet, d.h., es wußte um alles .... es wußte um seinen Ausgang, um seine Bestimmung .... es besaß alle Fähigkeiten, die es als Mein Ebenbild kennzeichneten. Es hätte also seinen Willen nicht falsch zu richten brauchen .... Aber es wirkte Mein Gegenpol auf das Wesen ein, Mein erst-geschaffenes Wesen, das sich gleichfalls im freien Willen von Mir gelöst hatte und Mir nun als Gegenpol gegenüberstand in völlig verkehrtem Willen.

Und diesem Gegenpol schlossen sich viele Wesen an, weil sie diesen zu schauen vermochten, während Ich für sie ein unschaubarer Gott blieb. Und ihre Seligkeit wurde dadurch beeinträchtigt, d.h., durch ihren verkehrten Willen wehrten sie Meiner Liebeanstrahlung und konnten sonach auch nicht mehr die Seligkeit empfinden, die sie uranfänglich übermäßig beglückte. Aber Ich hinderte sie nicht, Ich ließ es zu, daß sie sich immer weiter von Mir entfernten, weil Ich wußte, daß Ich sie einstens wieder zurückgewinnen werde und dann ihnen noch größere Seligkeiten bereiten kann wie zuvor.

Meine Liebe kennt keine Grenzen, und darum muß auch die Beglückung durch Meine Liebe grenzenlos sein, sie muß sich ständig erhöhen können, der Liebestrahl muß immer stärkere Wirkung haben können und darum auch die Seligkeit sich bis ins Grenzenlose erhöhen .... Aber es fordert dies auch Geschöpfe, die eine solche Liebeanstrahlung vertragen .... es fordert dies, daß Meine Geschöpfe im freien Willen ihre Vollkommenheit erhöhen, indem sie sich zu Meinen Kindern gestalten .... ein Werk, das nicht Ich, nur sie selbst vollbringen können, weil dazu der freie Wille erforderlich ist.

Und Meine "Kinder" werden nun auch solche Liebeanstrahlung ertragen können, sie werden ständig Liebe empfangen und gleich Mir ausstrahlen, und sie werden darum auch unvergleichlich selig sein dürfen, und niemals wird ihre Seligkeit eine Begrenzung finden. Das Wesen, das in sich Liebe ist, kann nicht anders, als Liebe zu geben und zu beglücken .... Mein Urwesen ist Liebe, und Ich wäre nicht Gott, wenn Mich nicht die Liebekraft ständig zu Neuschöpfungen bewegte, denn Ich will beglücken, und alles trägt nur dazu bei, den von Mir einst erschaffenen Wesen Glück zu bereiten, das ewig währet.

Und so auch bewegte alle Wesen, die liebeerfüllt sind, ein ungeheurer Schöpfungsdrang zum Erschaffen und Gestalten neuer Schöpfungen, denn sie empfangen von Mir die Kraft dazu, weil Liebe sie ständig durchstrahlte und Liebe die Kraft ist, die schaffen und erschaffen kann. Aber Meine Liebekraft kann nur dann ein Wesen durchstrahlen, wenn es selbst zur Liebe geworden ist, wenn es Mein Urwesen wieder angenommen hat, in dem es uranfänglich stand. Aber daß es in diesen Urzustand wiedereingeht, daß ist und bleibt Mein ständiges Ziel, das Ich auch einmal erreiche. Und dann werden auch die Seligkeiten unbegrenzt sein, die Ich dem Wesen bereite, das zu Meinem Kind geworden und zu Mir zurückgekehrt ist für ewig ....

Amen

 
 
 

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