Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 8329 14.u.16.11.1962

Große geistige Not in der Endzeit ....

Ihr dürfet euch nicht wundern über die verwirrten Ansichten der Menschen in der letzten Zeit vor dem Ende .... ganz gleich, auf welchem Gebiet .... Es herrscht überall Mein Gegner, und er beeinflußt das Denken derer, die nicht ganz fest Mir verbunden sind. Die Meinen aber werden sich fragen, wie es möglich ist, daß ein so verkehrtes Denken unter der Menschheit eingesetzt hat, denn sie sind von Mir Selbst geleitet in ihrem Denken und können es daher nicht verstehen, in welcher Gedankenrichtung sich die Menschheit bewegt, weil sie wenig Glauben hat und ihren Weg allein geht, ohne Mich .... und deshalb sich Mein Gegner ihnen beigesellen kann.

Irdisch und geistig haben sich die Menschen abgewendet von der Wahrheit, von natürlichem Empfinden und von allem Guten und Schönen .... Dagegen huldigen sie der Welt in krassester Form, d.h., sie verzerren alles und haben jegliches Empfinden für das Rechte und Gute verloren .... Und geistig befinden sie sich in tiefster Finsternis, sie wissen nichts über geistige Zusammenhänge, über ihren Gott und Schöpfer und ihre Erdenlebensaufgabe und begehren, auch nichts darüber zu erfahren. Sie leben in ganz verkehrter Willensrichtung und geben daher Meinem Gegner uneingeschränkte Macht, die er gebrauchet in übelster Weise. Und eine Hilfe ist so lange unmöglich, wie in ihnen selbst nicht das Verlangen auftaucht, Klarheit zu gewinnen in allen Dingen.

Es muß aus ihnen selbst dieses Verlangen emporsteigen in der Erkenntnis, daß die Welt und ihre Güter vergänglich sind und daß ihr Leben nicht nur Selbstzweck sein kann, sondern Mittel zum Zweck sein muß. Diese Erkenntnis können sie gewinnen, sowie sie sich gleichsam ausgelebt haben, sowie sie irdisch genossen haben, was ihnen begehrenswert erschien .... Es können Stunden innerer Besinnung kommen, die ihnen das bisher gelebte Leben schal und widersinnig erscheinen lassen, und dann ist es möglich, daß sie eine Wandlung vornehmen, daß sie zugänglich sind den Reden der Mitmenschen, die auf rechten Wegen wandeln und jene zu überzeugen suchen, daß ihr Weg der rechte sei.

Und es sollten sich Menschen der geistigen Not eines Mitmenschen erbarmen und fürbittend ihrer gedenken .... Denn solche Gebete bleiben nicht unerhört. Doch zumeist behält der Gegner seine Macht über solche Menschen, und die geistige Not wird immer bedrohlicher und veranlaßt auch die Umwandlung dieser Erde .... Denn sowie der geistige Tiefpunkt erreicht ist, ist auch eine Zerstörung der alten Erde mit allen ihren Schöpfungen begründet, eine totale Umwandlung alles dessen, was unreifes Geistiges in sich birgt zum Zwecke der Aufwärtsentwicklung. Stets wird vor dem Ende einer Erlösungsperiode dieser entgeistete Zustand unter den Menschen sein, weil viele Menschen zu dieser Zeit über die Erde gehen, die noch viel unausgereiftes Geistiges in sich bergen, dessen Zeit aber abgelaufen ist, die ihnen zur Freiwerdung aus der Form zugebilligt wurde.

Diese Menschen können zur Reife gelangen in der Zeit bis zum Ende, aber sie müssen ihren Widerstand gegen Mich aufgeben, sie müssen ihren Willen wandeln und Mir zuwenden .... Doch ihnen fehlt der Glaube an Mich als Gott und Schöpfer, Der ihnen Kraft zuwenden kann und will .... Ohne solche aber sind sie zu schwach .... Sie werden aber ständig hingewiesen auf die Macht, Die ihnen das Leben gab, sowohl durch Mein Wort, das auch diese Menschen zuweilen erreicht, als auch durch das Erleben, das eigene Schicksal und das der Mitmenschen .... Denn Ich gebe Mich allen Menschen zu erkennen, die nur darüber nachdenken, was ihnen das Erdenleben beschert .... Das Denken steht dem Menschen völlig frei, er wird wohl beeinflußt von Meinem Gegner oder auch von den Lichtkräften, aber nicht gezwungen, in der gleichen Richtung zu denken wie jene.

Solange aber der Mensch von Mir aus Denkfähigkeit besitzt, muß er sich auch verantworten, wie er sein Erdenleben genützt hat, denn von Mir aus wird alles getan, um sein Denken anzuregen .... (16.11.1962) Und darum ist es auch den Menschen möglich, auf Erden zur Reife zu kommen, die ihnen den Eingang in das Lichtreich gestattet .... die in noch sehr unreifem Zustand diese Erde betreten .... Sie mögen beschaffen sein, wie sie wollen, es ist ihnen nicht unmöglich, sich zu wandeln und zur Vollendung zu gelangen, weil Meine Gnade ungewöhnlich allen zufließt und sie nur genützt zu werden braucht .... Und selbst einem sehr schwachen Willen trage Ich Rechnung, indem Ich solche Menschen in Lagen kommen lasse, wo ihr Widerstand nachläßt und es ihnen leichtfallen könnte, sich Mir zuzuwenden ....

Ich wende jedes Mittel an, das noch Erfolg verspricht, auf daß die Seele nicht dem Lose der Neubannung verfalle .... Die letzte Freiheit aber muß Ich ihnen belassen. Und eine große Gnade ist es, wenn sie vorzeitig aus dem Erdenleben abberufen werden, weil sie dann auf Erden nicht mehr tiefer fallen können und im jenseitigen Reich wahrlich alles versucht wird, um sie vor einem weiteren Fall zur Tiefe zu bewahren. Doch dann halten sie sich noch in Erdnähe auf, und sie können auch das Schicksal mancher Menschen auf Erden verfolgen, die ihnen nahestanden im Erdenleben .... Auch in der geistigen Welt können sie noch denken, wenn auch oft verwirrt, doch es wird ihnen immer wieder Beistand gewährt von seiten der Lichtwesen, die sich ihnen .... in gleichem Gewand verhüllt .... zugesellen und mit ihnen reden ....

Es wird alles versucht, die Seelen auf den Weg zur Höhe zu bringen, immer ohne Willenszwang, doch in liebender Fürsorge, die auch zuweilen erkannt und dankend angenommen wird .... Sowie aber diese Erlösungsperiode zu Ende geht, sind auch die Pforten in das geistige Reich geschlossen, d.h., es ist dann schon auf Erden die Scheidung vollzogen worden von den Böcken und Schafen .... Es bleiben nur noch jene Menschen zurück, die Mir treu sind und entrückt werden auf die neue Erde .... Die anderen aber sind Meines Gegners Anhang, und sie teilen auch das Los Meines Gegners .... Sie werden gebunden wieder auf endlos lange Zeit.

Und darum sollet ihr nicht die Menschen bedauern, die aus dem Leben gerufen werden, denn an jenen ist immer noch eine Besserung zu erzielen, sie sind nicht gänzlich Meinem Gegner verfallen, wenngleich sie auch im jenseitigen Reich noch absinken können .... während die Zurückbleibenden wohl bis zuletzt noch die Möglichkeit haben umzukehren und dann auch gerettet werden vor dem Untergang, aber diese Möglichkeit wenig nützen und darum einem entsetzlichen Lose entgegengehen. Und ihr werdet auch den Heimgang eurer Lieben zuvor als einen Gnadenakt Meinerseits ansehen dürfen, und sowie ihr ihnen liebende Gedanken und Fürbitte nachfolgen lasset, brauchet ihr auch nicht mehr zu fürchten, daß sie verlorengehen ....

Es sollen euch diese Zusicherungen Meinerseits immer tröstlich berühren und alle Schicksalsschläge, Unglücksfälle und Katastrophen erklären, wo viele Menschen ihr Leben verlieren .... Denn Ich will die Zahl der Unseligen, die eine Neubannung erfahren, verringern, soweit dies möglich ist .... Denn sie wird sehr hoch sein, ist doch Mein Gegner am Ende in einer Weise tätig, daß er großen Anhang hat und behält. Doch das eine steht fest, daß sowohl auf der Erde als auch im geistigen Reich gerungen wird um jede einzelne Seele, daß alles getan wird, um die Menschen auf den rechten Weg zu führen und den abgeschiedenen Seelen Hilfestellung zu leisten .... Denn alle sollen zur Seligkeit gelangen ....

Amen

 
 
 

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