Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 8496 14.5.1963

Jeder Mensch muß sich selbst verantworten ....

Der Mensch muß sich verantworten für seinen Erdenlebenswandel, für sein Reden, Denken und Handeln, denn er hat von Mir die Gabe des Verstandes, die Gabe des Denkens, erhalten und kann daher auch alles abwägen, wieweit es Meinem Willen entspricht .... Es gilt dies im besonderen für seine Einstellung zu den Lehren, die ihm von seiten der Mitmenschen zugeführt werden, die geistige Gebiete berühren .... Denn sowie ihm irdisch etwas unterbreitet wird, stellt er auch seine Gedanken darauf ein und nimmt an oder lehnet ab, und das oft mit großem Eifer, sowie er sich irgendwelche Vorteile daraus verspricht.

Der Mensch ist denkfähig und soll diese Fähigkeit nun auch nützen .... Und wird ihm nun Geistesgut zugeführt, so soll er auch dieses einer Prüfung unterziehen, um nun berechtigt annehmen oder ablehnen zu können .... Aber er soll sich dann nicht nur auf den Mitmenschen verlassen, was dieser ihm rät, sondern selbst Stellung nehmen dazu, denn er selbst wird sich dafür verantworten müssen, und dann wird er nicht auf den Mitmenschen eine Schuld abwälzen können, der ihm zu seinem Denken und Handeln geraten hat ....

Es trägt ein jeder Mensch die Verantwortung für sich selbst .... weil ein jeder Mensch denken kann .... Und ist er sich der Richtigkeit seines Denkens nicht sicher, dann soll er zu Mir Selbst den Weg nehmen, nicht aber sich verlassen auf den Mitmenschen, dessen Denken ebenso falsch gerichtet sein kann .... Und ein großes Unrecht begeht der Mensch, der sich berufen glaubt, auf den Mitmenschen einwirken zu müssen, daß er seine Ansichten ihm unterstellt .... so daß dieser ohne Widerspruch annehmen soll, was jener ihm bietet.

Es kann ein Mensch wohl belehrt werden, aber immer muß es ihm freistehen, diese Belehrungen anzunehmen, denn der Mensch selbst muß sich entscheiden und für seinen Entscheid verantworten, nicht aber kann er die Verantwortung abwälzen auf jene, die ihn belehrt haben, und niemals dürfen diese einen Menschen bestimmen, die Lehren anzunehmen .... Freiheit des Willens ist der große Faktor, der bestimmend ist für die Vollendung eines Menschen. Und jedes Beschneiden des freien Willens ist ein Unrecht, eine Sünde, die Ich nicht hinnehmen kann, ohne Vergeltung dafür zu fordern ....

Und wieder muß darauf hingewiesen werden, daß von seiten eines Lehrenden zuerst die Gebote der Liebe herausgestellt werden sollen und nur allein die Erfüllung dieser Gebote gefordert werden soll, weil dann des Menschen Denken hell und klar auch das Wahre und Rechte erkennen wird und der Mensch dann von selbst sich dafür entscheidet .... Eine Lehre aber anzunehmen, ein Liebeleben jedoch auszuschalten kann niemals zu einem geistigen Erfolg führen .... selbst wenn jene Lehre der Wahrheit entspricht ....

Doch lieblose Menschen werden niemals ein Urteil abgeben können, wo Wahrheit und wo Irrtum ist .... Und darum entscheidet letztlich nicht der Verstand des Menschen, sondern die Liebe des Herzens .... Wo diese fehlt, wird kein rechtes Urteil gefällt werden können, doch es nützet dann auch die Annahme einer Lehre ohne Widerspruch nichts, denn sie ist völlig wertlos für die Seele .... Darum fordere Ich als erstes die gedankliche Stellungnahme zu jenem Geistesgut, das einem Menschen vermittelt wird von außen. Und wird ihm nun die Liebelehre unterbreitet und er denkt auch darüber nach, dann kann schon ein kleines Licht in ihm entzündet werden, und er kann sich bemühen, die Liebe auszuleben .... Und dies allein bringt die Seele zum Reifen ....

Wer daher seine Mitmenschen zur Liebe anzuregen sucht, der wird von Mir gesegnet sein. Wer jedoch ihnen ein Geistesgut vermittelt mit der Forderung, ohne Widerspruch dieses anzunehmen und anzuerkennen, der handelt nicht in Meinem Willen, weil er die Mitmenschen zur Denkträgheit veranlaßt und diese nun glauben, ihrer Verantwortung enthoben zu sein, sie abwälzen zu können auf jene, die sie belehrten. Diese Entschuldigung wird dereinst vor Mir nicht gelten, weil Ich alle Menschen mit der Gabe der Denkfähigkeit ausgestattet habe und diese nun auch gebraucht werden soll, wenn es um das Heil der Seelen geht, sonderlich dann, wenn ihr eifrig alles Irdischen gedenket, ob und wie es für euch zum Nutzen sein könnte ....

Kein Mensch nimmt euch einmal die Verantwortung ab, daher gebet auch keinem Menschen das Recht, bestimmend auf euch einzuwirken, wenn es sich um das Wohl eurer Seelen handelt. Denn auch darüber wird euch von Mir ein Licht gegeben, wenn ihr Mein Wort anhöret, das von oben euch ertönt, das Ich allen zuleite, die eines guten Willens sind ....

Ich werde euch keinen Zwang antun, Ich werde euch immer nur alles erklären und begründen, es euch aber immer freistellen, Mein Wort anzunehmen oder abzulehnen. Denn Ich will, daß ihr euch vollendet auf Erden. Und Ich will daher auch über alles Falsche euch aufklären, auf daß ihr euch nicht bestimmen lasset, zu denken und zu handeln im Willen des Mitmenschen, sondern erst selbst zu prüfen, ob und wie ihr recht handelt und denket vor Mir, Der Ich euch so geschaffen habe, daß ein jeder Mensch auch die Verantwortung tragen muß für sich und seiner Seele Heil ....

Amen

 
 
 

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