Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 8513 29.5.1963

Unerhörte Gnade des Wortempfanges ....

Es wird euch gegeben das Wort aus der Höhe, und das bedeutet, daß ihr in unmittelbarer Verbindung stehet mit dem höchsten und vollkommensten Geist in der Unendlichkeit .... es bedeutet, daß Seine Kraft in euch einstrahlet, daß Er euch anspricht, daß ein Lichtstrahl vom Ewigen Licht in eure Herzen fällt, es bedeutet, daß ihr im rechten Kindesverhältnis stehet zu Ihm, Der euer Vater ist von Ewigkeit .... Ihr könnet diese übergroße Gnade nicht fassen, daß sich Seine Liebe des einst Gefallenen erbarmt und daß Er Sich eines Menschen bedient, der selbst noch in menschlicher Schwäche dahingeht, aber dessen Wille ist, seinem Gott und Schöpfer zu dienen ....

Ihr könnet nicht ermessen, welche Gnade ihr in Empfang nehmen dürfet, wenn euch Sein Wort ertönet, das euch die Bindung mit eurem Gott und Schöpfer offensichtlich beweiset .... Denn euer einstiger Abfall von Ihm stürzte euch in endlose Tiefe, ihr wurdet gänzlich unfähig, Sein Wort zu vernehmen .... Und doch überbrückt Seine Liebe diese tiefe Kluft, und Er spricht euch Menschen an, um euch wieder zurückzugewinnen als Seine Kinder, die doch hervorgegangen waren aus Seiner Liebe und freiwillig aus dem Kindesverhältnis herausgetreten sind ....

Das vollkommenste Wesen beugt Sich in Seiner Liebe herab zu dem Gefallenen und spricht es an .... Es gibt ihm wieder Seinen Willen kund und zündet ihm ein Licht an, daß das Wesen in der Finsternis den Weg finden kann, der zurückführt zum Vater .... den er sonst ewiglich nicht finden würde und der doch beschritten werden muß, will das Wesen wieder zur Seligkeit gelangen, die sein Anteil war im Anbeginn.

Das Wesen befindet sich im Zustand als Mensch in geistiger Finsternis, und das bedeutet, daß er nichts weiß von den Geheimnissen göttlichen Wirkens, daß ihm sowohl sein Erdenzweck als auch sein Verhältnis zu Gott unbekannt ist .... Und erst, wenn er ein kleines Licht bekommt, wozu er auf der Erde ist, wird er auch seinen Lebenswandel entsprechend seiner Erkenntnis führen, und darum muß ihm dieses kleine Licht angezündet werden, das er selbst noch in seiner Leuchtkraft verstärken kann .... Und sowie also der Mensch im Licht wandeln kann, wird er sich auch wohl fühlen und der Finsternis entfliehen .... Und er wird sich dem ewigen Licht zuwenden, das nun in sein Herz einstrahlet, und dann wird er auch wieder das Wort vernehmen können in sich, das einstens in ihm ertönte als Liebeausstrahlung Gottes ....

Die Menschen aber wandeln zumeist in der Finsternis, weil das Liebelicht in ihnen nicht oder nur schwach brennt .... Und darum kann das Wort Gottes selten nur ertönen, und der Zustand der Menschheit wäre hoffnungslos, wenn sich nicht immer wieder ein reines Gefäß erbieten würde, das sich zubereitet hat zum Empfang einer großen Gnade .... zur Entgegennahme des göttlichen Wortes, das nun unmittelbar ertönet als Ausfluß göttlicher Liebe, die nichts anderes zu erreichen sucht, als wieder den Zugang zu finden zu den menschlichen Herzen, um ihnen den göttlichen Willen kundzutun, von dessen Erfüllen ihr Seelenheil .... ein ewiges Leben in Licht und Kraft und Freiheit .... abhängt (abhängig ist).

Wo das Wort Gottes zur Erde geleitet werden kann, dort ist auch die Garantie gegeben, daß der rechte Weg betreten wird zur Höhe, denn es kann das göttliche Wort nur ertönen unter bestimmten Voraussetzungen, und diese sind auch schon ein Beweis einer bestimmten Seelenreife, weil Gott Selbst Sich nur durch ein solches Gefäß äußern kann, das sich zur Liebe gestaltet und dadurch auch hergerichtet hat als Aufnahmegefäß des göttlichen Geistes.

Das Wort war verstummt in den Wesen, die gefallen sind, und es mußte zuvor die große Urschuld getilgt werden, ehe die Möglichkeit wieder bestand, das Wort im Herzen zu vernehmen, doch die erbarmende Liebe Gottes sorgte immer wieder dafür, daß Er einen Quell erschließen konnte, aus dem das Lebenswasser, Sein Wort, rein und klar den Menschen zuströmte, an dem alle sich laben können, die gesunden wollen an ihren Seelen. Denn die Menschen brauchen diesen Lebensstrom, sie brauchen einen offensichtlichen Beweis von Gottes Gegenwart, um wieder angeregt zu werden, sich Ihm zu nähern und also ihren Erdenlebenszweck zu erfüllen.

Sie müssen aus dem Zustand der Finsternis herausgerissen werden, es muß ihnen wieder ein Wissen zugeleitet werden über ihren Uranfang und ihr Endziel .... über ihr Verhältnis zu ihrem Gott und Schöpfer und ihren eigentlichen Erdenlebenszweck. Doch es bleibt die Zuleitung des göttlichen Wortes zur Erde ein unerhörtes Gnadengeschenk, weil einst freiwillig die Wesen Seine göttliche Ansprache zurückwiesen und sie sich durch die Ablehnung Seiner Liebekraft mit einer Sündenschuld belasteten, die so groß war, daß sie nicht selbst von den Wesen getilgt werden konnte .... Und dennoch spricht das höchste, vollkommenste Wesen wieder Seine Geschöpfe an, weil Seine Liebe unermeßlich ist und Er alle Seine Geschöpfe zurückgewinnen will, (und Er sie darum wieder anspricht) auf daß sie sich freiwillig Ihm ergeben auf ewig ....

Amen

 
 
 

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