Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 8850 6.9.1964

Der freie Wille muß die Wahrheit annehmen ....

Was immer Ich euch auch sage, ihr könnet es vor der Welt als Wahrheit vertreten, denn sie braucht die Wahrheit, sie kann im Irrtum und in der Lüge niemals den Weg zu Mir finden. Ihr Menschen werdet euch fragen, warum Ich es zugelassen habe, daß sich der Irrtum so verbreiten konnte, und Ich kann euch stets nur die gleiche Antwort geben, daß euer freier Wille allein entscheidend ist, ob ihr euch in der Wahrheit oder im Irrtum beweget. Daß sich große Gemeinden gebildet haben und diese fortgesetzt ihre irrigen Meinungen vertreten, hat auch nur den freien Willen des Gründers zur Voraussetzung, und (Daß) diesem wieder unzählige Menschen gefolgt sind, ohne eigene Meinung als Mitläufer, die nicht darüber nachdenken, wie verantwortungsvoll diese eine (ihre) Einstellung ist, muß gleichfalls mit dem freien Willen derer begründet werden ....

Und es ist der freie Wille weder von Mir noch von Meinem Gegner anzutasten, doch Mein Gegner hat zahlenmäßig einen weit größeren Anhang, weil die Menschen nicht nachdenken, sondern dieses den Führern überlassen, denen sie nun blindlings folgen. Doch diese allein werden nicht die Verantwortung zu tragen haben, sondern alle ihre Anhänger, und nur der Grad der Liebe wird entscheidend sein, welches Los sie dereinst tragen müssen. Und wo es auch sei, Ich werde immer einen Lichtfunken aussenden, der wieder zünden kann. Mein Geist wird überall wirksam werden, weil auch immer wieder Menschen einen hohen Liebegrad werden verzeichnen können, der Mir dann auch die Möglichkeit gibt, Mich kundzugeben, so daß die reine Wahrheit immer wieder den Menschen zugeführt werden kann. Doch wer nimmt sie an?

Jeder Mensch, der Mich seinen Mitmenschen anders darstellt, als sie sich ihr Bild von Mir entworfen haben, der wird abgelehnt, und darum ist es kaum möglich, ihnen die Wahrheit zuzuführen. Und ob auch Mein Wort noch so klar und unmißverständlich gegeben wird .... die Menschen lehnen es ab .... weil Mein Gegner sie beeinflußt, der immer gegen die Wahrheit ankämpfen wird und der eine große Macht hat, weil nur sehr wenige ein Liebeleben führen nach Meinem Willen, die nun auch seinen Eingriffen nicht mehr ausgesetzt sind. Und dort wird auch Mein Wort .... die reine Wahrheit .... Eingang finden, diese werden es erkennen als Wahrheit, ohne daß ihrem Willen ein Zwang angetan wird ....

Da aber die Wahrheit allen angeboten wird, müssen sich auch die Menschen verantworten, die sie nicht angenommen haben, denn sie konnten genauso gut Meinen Worten Glauben schenken, wie sie es dem Irrtum gegenüber getan haben, weil sie einen freien Willen besitzen. Und so werdet ihr, die ihr Mir dienen wollet, immer nur diesen die reine Wahrheit entgegenzusetzen brauchen, und jeder einzelne muß Stellung nehmen dazu. Und wenn es ihm ernst ist um die reine Wahrheit, dann wird er darüber nachdenken, und dann verschließt er sich nicht mehr Meinen Offenbarungen. Und darum ist das Ausbreiten Meiner Lehre das Wichtigste, wofür Ich euch als Knechte in Meinem Weinberg benötige, denn die Liebe muß sie hinaustragen, in Liebe muß sie angeboten werden, und also wird sie auch jeden Menschen ansprechen, der ebenfalls die Liebe übet und der Wahrheit also zugänglich ist.

Es wird dieser Kampf zwischen Licht und Finsternis bleiben bis zum Ende, der Gegner wird immer mehr an Macht zunehmen, weil dies der freie Wille des Menschen zuläßt .... Aber bis zum Ende werde Ich auch die Wahrheit zur Erde leiten, und diese wird sein Treiben beleuchten und ihn entlarven, was jedoch immer nur denen ersichtlich ist, die für die reine Wahrheit aufgeschlossen sind, während die anderen ihrem Irrtum anhangen und ihn verteidigen. Doch jede Seele, die ihr rettet aus den Schlingen Meines Gegners, ist gewonnen für die Ewigkeit.

Und das eine müßte euch zu vermehrter Weinbergsarbeit antreiben: daß im jenseitigen Reich nur der Mensch im Licht steht, der sich in der Wahrheit bewegt .... Wer also hier nicht von seinem Irrtum abgehen will, der nimmt ihn mit hinüber in die Ewigkeit und wird dort so lange nicht zur Seligkeit gelangen, bis er sein irriges Denken aufgibt. Und wieder ist es nur von seinem Liebegrad abhängig, ob ihn bei seinem Eintritt in das geistige Reich blitzschnell die Erkenntnis überkommt, daß er dann sich von dem Irrtum abwendet ....

Darum vergesset nie, das Liebegebot allem voranzustellen .... vergesset nie, die Menschen zu einem Liebeleben anzuregen, wenn ihnen am Heil ihrer Seelen gelegen ist .... Dann wird er auch schon auf Erden in leise Zweifel geraten ob der Wahrheit dessen, was er bisher vertreten hat. Und dann ist es auch leichter, ihm die Wahrheit zu bringen, er wird sie ohne Widerstand annehmen, und dennoch wird sein freier Wille nicht angetastet werden ....

Amen

 
 
 

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