Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 8969 26.4.1965

Ist der Wille das Erste oder die Gnade ....

Lasset euch genügen an Meiner Gnade, denn Ich bedenke euch reichlich damit, weil ihr nur durch Gnaden selig werden könnet. Und Ich will, daß ihr euch immer dessen bewußt seid, welches Gnadengeschenk für euch das Erdenleben ist, das euch aber erst auf den rechten Weg bringt, wenn ihr es auch auswertet als solches, denn ebenso könnet ihr es ungenützt an euch vorübergehen lassen, und ihr stehet dort, wo ihr zu Anfang eurer Verkörperung standet, es ist für euch ein Leerlauf gewesen.

Und Meiner Gnadengaben Höchstes und Wertvollstes ist Mein Wort, das ihr zu hören vermögt jederzeit, wenn ihr es zu hören begehret. Doch tief im Herzen müsset ihr danach verlangen, dann ist euer Geistesohr aufgeschlossen, und ihr vernehmet Mich, und ihr werdet beglückt sein, denn ihr tretet dann in den Urzustand ein, es ist euer Weg nicht mehr weit zur Vollendung, wo euch Mein Wort ertönte und ihr unermeßlich selig waret. Darum müsset ihr stets euren Willen tätig werden lassen, damit ihr die Gnaden, die euch geboten werden, auch annehmet ....

Also ist der Wille das Erste, und ob euch auch die Gnaden zugehen ungemessen .... wenn der Wille nicht bereit ist, sie anzunehmen und auszuwerten, dann zieht ihr keinerlei Nutzen daraus, und euer Zustand ändert sich nicht, ihr bleibt unvollkommen, wie ihr zu Anbeginn eurer Verkörperung gewesen seid. Es ist also falsch, zu sagen, daß Ich die Gnaden austeile nach Meinem Gutdünken, denn euch allen steht das gleiche Maß an Gnaden zur Verfügung, ansonsten Ich Selbst die Vollendung Meiner Geschöpfe bestimmen würde ....

Es ist dieser Gedanke so falsch, daß Ich Selbst euch "auserwählt habe zur Seligwerdung oder zur Verdammung" .... wo dies doch allein euer freier Wille bestimmt. Über die Freiheit des Willens ist euch schon genügend Auskunft gegeben worden, so daß ihr jeden solchen Einwand widerlegen könnet .... Und dennoch wird er vertreten von denen, die auf Grund falsch verstandener Schriftstellen jene Behauptungen aufstellen, wie: "Gott ist es, Der in euch wirket, das Wollen und das Vollbringen .... nach Seinem Wohlgefallen."

Auch diese Schriftstelle wird völlig falsch ausgelegt, wenn ihr dadurch glaubet, daß Ich alles bewerkstellige nach Meinem Willen .... Ich wirke wohl in euch, weil ihr nichts tun könntet, ohne die Kraft von Mir zu empfangen .... Ich bin es auch gewesen, Der euch mit dem freien Willen ausstattete, ihr aber müsset diesen Willen selbst zur Entfaltung bringen, und Ich bedenke euch daher mit einem Gnadenmaß, das euch auch die Vollendung mit Sicherheit einträgt, wenn ihr es nützet, wozu aber immer erst der Wille bereit sein muß.

Und deshalb tragt ihr eine große Verantwortung, und es kämpfen um euren Willen sowohl die Lichtwesen als auch die Kräfte der Finsternis, die einen, um den Willen Mir zuzuwenden und dem Guten gänzlich geneigt zu machen, während das Bestreben der finsteren Kräfte ist, eurem Willen eine falsche Richtung zu geben, also von Mir ab, und euch so hindern, die Vollendung anzustreben. Aber dennoch werdet ihr jederzeit einen Gnadenreichtum empfangen können, weil dieser euren Willen dazu veranlassen kann, daß ihr ihn recht nützet, und es immer nur darauf ankommt, ob ihr Mich erkennet als den Gnadenquell .... dann wird auch euer Wille bereit sein ....

Und wird euch also Mein Wort geboten, das in ungewöhnlicher Weise zur Erde geleitet wird, dann könnte jeder Mensch es erkennen als eine ungewöhnliche Gnade, denn auch der Verstand brauchte sich nur zu fragen, wie es zustande kommt, und es müßte dem Menschen zu denken geben .... Wenn er es aber trotzdem ablehnet, dann ist sein Wille dagegengerichtet, und dieser Wille ist entscheidend .... Dann besteht er die Willensprobe nicht, und entsprechend ist auch sein Los in der Ewigkeit, wenn er nicht noch dort sich ändert und langsam zur Erkenntnis kommt ....

Amen

 
 
 

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