Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0330 13.3.1938

Richterliche Gewalt ....

Beuget euch der richterlichen Gewalt, und sehet in ihr immer den Abgesandten Meines Willens. Doch wo das Gesetz euch verkündet, daß ihr den Glauben verleugnen sollt, dort gehorchet der Stimme eures Herzens .... denn Ich gab euch diese, auf daß ihr erkennen sollt, was recht oder unrecht ist .... Wer euch gebietet, Mein Wort zu refüsieren .... dem deutet gleicherweise an, daß ihr in Meinem Willen bleibet, und ihr werdet bestehen vor Meinen Augen, und Ich werde euch Kraft geben, Widerstand zu bieten solchem Begehren. Im Traum will Ich es euch kundgeben, was eures Amtes ist, auf daß ihr verstehen lernet, welche Gabe Ich zugedacht denen, die um Meines Wortes willen keine irdische höhere Gewalt scheuen.

Denn was auch sei .... ihr seid unantastbar, weil ihr von Mir behütet durch dieses Erdenleben geht, solange es in Meinem Willen ist .... Was sollte euch drohen, wenn Ich Selbst mit euch bin? .... Und wer sich Meinen Anordnungen widersetzet, wird schwerlich etwas erreichen .... doch ein volles Maß ist dem beschieden, der Mir willig folgt .... denn es erntet der Mensch seiner Taten Lohn. Und so läßt der Herr auch ohne Ausnahme die richterliche Gewalt gelten, so sie nicht der göttlichen Ordnung zuwiderläuft. Was Gott als herrschend setzet über das Volk, das soll anerkannt werden jederzeit ....

Denn dieses Volk zu führen beauftragt der Herr die höhere Gewalt und gab ihr alles Recht und alle Macht auf Erden über das Volk. Darum seid untertan dieser Macht, und ihr werdet den Willen des Herrn erfüllen .... Doch wenn diese Macht genützet wird, um gegen Gottes Gebote aufzutreten, so hat sich der Herrscher eine Macht angeeignet, die ihm nimmermehr von Gott erteilt wurde, und er lehnt sich gleichsam auf gegen die allerhöchste Macht, Der er selbst untersteht .... Dann vergißt er seine Pflicht, die zu erfüllen ihm bestimmt wurde .... Er lenkt das Volk nicht weise und gerecht, sondern führt es abseits von der rechten Bahn .... Er ist dem Volk kein Vertreter der göttlichen Macht, sondern vielmehr im Dienst der finsteren Mächte stehend ....

Dann muß ein jeder aus sich selbst heraus den rechten Weg finden .... er muß in erster Linie bestrebt sein, Gott zu dienen .... Gottes Willen zu erfüllen und Gottes Gebote zu halten .... Und wird er daran gehindert durch die richterliche Gewalt, so wird er kämpfen müssen, aber immer unterstützt werden vom Geist Gottes .... vom Herrn und Heiland Selbst .... Für diese und jene Welt gilt nur ein Wille, den zu befolgen die einzige Aufgabe eines jeden Wesens ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit.

Die Dämonen suchen zwar einzuwirken und alles aufzuhetzen gegen das Wort Gottes .... Doch ergreifen sie auch von den Herzen der ein Volk Führenden Besitz, dann hört das Recht auf, Recht zu sein .... Dann verwandelt sich alle Wahrhaftigkeit in Lug und Trug .... dann muß leiden der Gerechte, und zu Ehren wird gelangen der Unehrenhafte. Dann kann nimmermehr ein Volk gedeihen, sondern es wird mißgestaltet sein im Denken und Handeln .... es bleibt nicht rein und lauter, sondern wird falsch und gehet in Verblendung durch falsche Wege ....

Doch ewig währet es nicht .... die Wahrheit wird sich Bahn brechen, Mein Wort wird wieder neu erstehen unter den Menschen, und die göttliche Ordnung wird zurückgeführt werden, was guten Willens ist und glaubet an Mich .... Denen werde Ich Selbst Meine Gebote geben, die sie treulich erfüllen und somit auch die Mitmenschen erretten werden aus der Nacht der Finsternis .... Helles Licht denen zu senden, ist Meine Liebe bedacht, und forschet der Geist nach Wahrheit in Mir und durch Mich, so wird ihm Helligkeit werden und wird (er = d. Hg.) erkennen, was recht und was unrecht ist, und er wird recht zu handeln wissen und befolgen, was Ich ihm geboten .... denn Ich allein regiere jetzt und allezeit ....

Amen

 
 
 

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