Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0342 21.3.1938

Fliehet die Freuden der Welt ....

Ohne jegliche Gefahr kannst du dich in allen geistigen Fragen uns überlassen .... wir wissen, wo es not tut, und wenn deine Seele noch bangt, so geschieht das aus dem tiefen Verlangen heraus, dich der Liebe und Fürsorge des Herrn würdig zu erweisen .... Denn nimmer banget sich um einen Verlust, den der Besitz nicht erfreut. Und so will dich der Herr heut beleben im Geist ....

Fliehet alle Freuden der Welt .... So lautet Seine liebevolle Mahnung .... nicht aber, um euch etwas zu nehmen, was euch Freude bereitet, sondern nur, um euch nicht unfähig zu machen, geistige Lehren aufzunehmen .... Ihr könnet nicht beides zugleich, denn die Sinne des Menschen wenden sich so gern den weltlichen Vergnügen zu, und diese lassen dann kein Raum für etwas, was sich nicht handgreiflich erfassen läßt, sondern nur mit welt-abgewandtem Geist aufgenommen werden kann.

In solcher Verschiedenartigkeit werden diese zwei Begriffe das menschliche Herz berühren .... es wird der Mensch mit seinem irdischen Körper stets Verlangen haben nach irdischer Freude .... doch desto schwerer wird es dem Geist gelingen, Aufenthalt zu nehmen in seinem Inneren .... Es lenkt der Mensch all seine Begierde den weltlichen Genüssen entgegen .... Und fern und unwirklich erscheint ihm das Entgegenkommen der göttlichen Wesenheit .... solange er noch nicht begriffen hat, daß dies erst geschehen kann, sobald zwischen dem himmlischen Vater und dem Erdenkind ein Kontakt hergestellt ist, veranlaßt durch den eigenen Willen, mit dem Schöpfer in Verbindung zu treten.

Dieser Wille entsteht oder hat seinen Ursprung in der Seele des Menschen, nicht in irgendwelchem Organ des menschlichen Körpers. Ist diese Seele nun bereit, sich dem Herrn zu unterstellen, so erweckt der himmlische Vater jenes heilige Gefühl in euch, die Vereinigung mit der höchsten Wesenheit anzustreben, und wie jeglicher Wille des Menschen alsbald zur Tat wird, so hat die Vereinigung auch schon stattgefunden, sobald der menschliche Wille dies angestrebt hat, und mit der Vereinigung beginnt ein neues Leben für den Menschen .... ein Leben, welches neben dem irdischen Leben und ganz für sich den menschlichen Geist bildet und ihn zu immer höherer Vollendung heranreifen läßt.

Das Erdendasein als solches kann den Menschen wohl auch zur Genüge beschäftigen, damit dadurch das Erfüllen aller irdischen Bedürfnisse gesichert wird, doch geistiges Schaffen trägt seine Früchte meist erst nach Vollendung dieses Erden-Daseins .... Wo das menschliche Herz ganz von dem Willen durchdrungen ist, dem göttlichen Vatergeist sich zu nähern .... von der Liebe und Weisheit des Heilands genährt zu werden, dort wird dem Gotteskind bald ein so reiches Innenleben erwachsen, daß fortan dessen größere Sorge sein wird, die geistigen Freuden genießen zu dürfen .... Es wird sich nicht mehr nach der Welt und ihren Freuden sehnen, sondern schal wird ihm alles Treiben der Welt erscheinen, und begehrenswert wird ihm nur sein, was es geistig labt und erfreut. Und um euch dieses zu bieten, um euch wahre Freuden zu verschaffen, warnet euch der Herr vor den Freuden der Welt ....

Amen

 
 
 

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