Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 0983 27.6.1939

Wahrheit ....
Wille ....
Schwacher Glaube ....

Wer die Wahrheit sucht, bleibet in der rechten Erkenntnis. Er weiset alles von sich gefühlsmäßig, was der Wahrheit widerspricht, und kann somit allem Glauben schenken, was sein Geist willig aufnimmt. Wer die Wahrheit begehrt, überläßt sich auch willig der göttlichen Kraft und ist dadurch schon geschützt vor der Annahme falscher Lehren. So er seinen Willen dem göttlichen Willen unterstellt, muß er nun auch wollen, was Gottes Wille ist .... Er kann also nur das Wahre aufnehmen, weil alles Unwahre der in ihm tätige Wille abweist, wieder getrieben durch den göttlichen Geistesfunken, der die Wahrheit erkennt und also den Wahrheit-Suchenden schützet vor Irrtum.

Die sicherste Gewähr bleibt stets und ständig eben der Wille des Menschen, nur so zu handeln und zu denken, wie es Gott wohlgefällig ist; dann kann er nie und nimmer an dem Gegenteil Gefallen finden .... er ist also dann wörtlich gelenkt vom Willen des Herrn. Denn der Herr fordert ja nur den freien Willen des Menschen .... Ist dieser Ihm zugewandt, dann ist auch keine Gefahr eines Irregehens, denn es ist dann der ganze Mensch erfaßt von göttlicher Kraft, die ihn nicht fallenläßt, sondern ständig nach oben zieht. Die Zaghaftigkeit, die trotz des Gott-zugewandten-Willens den Menschen oft befällt, ist nur ein zu schwacher Glaube ....

So wird der Mensch, der im starken, tiefen Glauben steht, keinerlei Bedenken haben über die Wahrhaftigkeit des göttlichen Wortes, und daher wird auch ein tiefer innerlicher Frieden diesem beschieden sein, denn er braucht sich nicht mit Zweifeln zu plagen. Ist aber des Menschen Sinn bereit, die Einwirkung böser Kräfte für möglich zu halten, dann gibt er sich auch in deren Macht, während ein fester Glaube alle diese Gedanken verwirft und also die Wirkung solcher Kraft zunichte macht. Und daher bleiben alle Bestrebungen derer erfolglos, während ein schwacher Glaube das Wirken dieser Kräfte begünstigt. Nur unaufhaltsames Bitten um Kraft zum Widerstand begegnet dieser Gefahr wirksam, und so ist wieder das Gebet die einzige Hilfe, so der Glaube wankend zu werden droht.

Im starken Glauben ist der Mensch sieghaft .... Er bezwingt alle Versucher und bietet allen Anstürmen von feindlicher Seite Widerstand .... es ist der feste Glaube eine Waffe, die dem Streiter das Übergewicht verleiht, und gleichzeitig der kürzeste Weg zur Wahrheit. Was der Mensch in solch unerschütterlichem Glauben gedanklich empfängt, kann nie und nimmer von unreinen Geistwesen, also von dem Fürsten der Lüge, vermittelt werden. Im tiefen Glauben Wahrheit begehren heißt solche empfangen .... denn die Kraft aus Gott ist Selbst am Werk und kann sonach nur Göttliches dem Menschen geben.

Jedoch unbewußtes Abirren der Gedanken .... d.h. ein Nachgeben den Verlockungen der Außenwelt, schwächt das Wahrheitsverlangen .... So nun der Mensch in Gleichgültigkeit aus der Quelle der Wahrheit schöpfen will, so nicht das tiefe Verlangen aus Herzensgrund kommet .... haben die Geister der Lüge die Möglichkeit, leichter Besitz zu ergreifen von dem Willen des Menschen, ihn zu schwächen oder auch gänzlich in ihre Macht zu bekommen.

(Unterbrechung)

 
 
 

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