Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 2025 11.8.1941

Zustand der Gottferne ....

Der Zustand der Gottferne kann sich niemals so auswirken, daß der Mensch gut und edel ist, sondern immer wird er sich dorthin gezogen fühlen, wo Gott-gegnerische Kräfte tätig sind, er wird Gefallen finden am Bösen, er wird ganz dem Willen dessen entsprechen, der in größter Entfernung von Gott steht.

Gott fernzustehen bedeutet Tiefstand und Niedrigkeit, es bedeutet Unvollkommenheit, Unwissenheit und Kraftlosigkeit .... Und darum kann ein Wesen in Gott-fernem Zustand weder gut und edel, noch weise, mächtig und vollkommen sein. Es wird alle jene Merkmale in sich tragen, die der Gegenpol Gottes verkörpert.

Wer seinen Gott-fernen Zustand zu wandeln sucht, der muß dem Gegner Gottes zu entfliehen suchen; er muß das meiden, was ihm den Stempel seiner Zugehörigkeit zu diesem aufdrückt. Er muß sich selbst bilden zur Höhe, Gott entgegen .... er muß versuchen, in Gottnähe zu gelangen.

Und also muß er das tun, was gegensätzlich ist zu dem, was er bisher getan hat, als er unter dem Einfluß des Gegners von Gott stand .... Er muß sein ganzes Wesen wandeln, er muß die Vollkommenheit anstreben, er muß Wissen begehren und um Kraft bitten .... Er muß die Merkmale der Gott-fernen Macht bekämpfen und sich so gestalten, daß er der Gottnähe würdig ist. Denn die Gottnähe ist das Köstlichste, was der Mensch auf Erden erringen kann.

Denn so, wie der Gott-ferne Zustand das Wesen bindet, so wird es durch die Gottnähe frei, und die Freiheit ist das erstrebenswerte Ziel alles Geistigen. Wer Gott fern ist, ist auch gebunden; alles Unfreie aber spürt den Zwang und möchte sich lösen davon .... Sowie das Wesen den Gott-fernen Zustand also als Qual empfindet und ihm entfliehen will, ist auch Aussicht, daß es sein Ziel erreicht.

Nur was sich wohl fühlt in dem Zustand der Gottferne, das wird nie frei werden aus der Gewalt dessen, der Gott entgegensteht. Es kann nicht frei werden, weil der Hang nach unten noch zu groß ist in ihm; es wird unfähig sein zu einer edlen Handlung; es wird auch unfähig sein zu lieben, und alles, was es tut, wird mehr dem Willen der bösen Macht entsprechen.

Gott aber will den Gott-fernen Zustand wandeln, und wo das Wesen nicht von selbst dies anstrebt, gibt Er ihm weitere Möglichkeit .... Er sucht den Menschen zu guten Taten zu veranlassen, auf daß er dadurch die Kraft der göttlichen Liebe verspüre und nun ohne diese nicht mehr sein mag.

Und dann beginnt der Aufstieg zur Höhe, dann beginnt das Verlangen nach der Gottnähe in ihm zu erwachen, und es wendet sich der Mensch aus freiem Willen vom Gegner Gottes ab, weil das Verlangen nach Gott in ihm tätig wird, d.h. seinen Willen anregt, sich zu Gott zu wenden um Hilfe .... Und es wird der Mensch nicht vergebens rufen, so sein Gebet der geistigen Höherentwicklung gilt ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten