Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2101 7.10.1941

Gnaden des Erlösungswerkes ....

Dies sind die Gnaden des Erlösungswerkes, die Jesus Christus den Menschen erworben hat, daß sie ihre Willensschwäche zu überwinden vermögen, daß sie nicht mehr widerstandsunfähig dem Feind ihrer Seele gegenüberstehen, daß ihnen Kraft und Gnade zufließt ungemessen, so sie diese begehren, und daß der geringste Wille zu Gott sie diese Kraft aus Gott auch empfinden läßt und das in vermehrtem geistigen Streben zum Ausdruck kommt.

Der Zustand der Menschheit vor der Erlösung durch Jesus Christus war erbarmungswürdig .... ihr mangelte jeglicher Wille zur Höhe, denn der Glaube fehlte den Menschen an ein Weiterleben nach dem Tode, und ihr Streben galt nur irdischen Vorteilen und körperlichem Wohlbehagen.

Sie glaubten wohl an einen Gott, Der ihnen das irdische Leben gestalten konnte nach Seinem Willen, und also galten ihre Bitten nur der Verbesserung des Erdendaseins. Der Seele und ihrer Gestaltung wurde nicht geachtet, und es ergab dies eine weltlich eingestellte Menschheit, der geistiges Streben fremd war.

Dies war das Werk des Widersachers, der den Willen des Menschen noch zu sehr in seiner Gewalt hatte, der sie aber auch antrieb zur Lieblosigkeit gegeneinander. Um des irdischen Wohllebens willen waren den Menschen alle Mittel recht, und ihr Sinnen und Trachten war böse und lieblos. Und in dieser Zeit stieg der Herr zur Erde .... In dieser Zeit lebte der Mensch Jesus, in Dessen Herzen das Verlangen nach Gott übergroß war und Dessen Lebensziel die Vereinigung mit Gott war ....

Der Zusammenschluß mit Gott war nur möglich in innigster Liebe, und Jesus gab Liebe allen Menschen, Er war unerschöpflich in Seiner Liebe, und Er nahm die ewige Liebe Selbst in Sich auf. Jesus sah die Schwäche der Menschen und daß ihnen der Wille mangelte zum Guten .... Er wußte, daß nur die Liebe ihnen Erlösung bringen konnte und Er predigte Liebe allen Menschen, um sie dadurch der Macht des Widersachers zu entreißen. (Doch der Wille dessen war stärker und so zwang er den menschlichen Willen immer wieder nieder.)

Indem Jesus Christus Seinen Willen völlig dem Willen Gottes unterstellte, indem Er betete: "Vater, nicht Mein, sondern Dein Wille geschehe ...." machte Er Sich den Willen Gottes zu eigen, Er gab Seinen Willen Gott hin und nahm dem Widersacher die Gewalt über Seinen Willen, und also brach Er durch Seinen Tod am Kreuze den Willen des Widersachers und entwand die Menschheit, für die Er starb, gleichfalls dem Willen dessen, denn es litt der Mensch Jesus den Tod am Kreuze, um dadurch die Menschen frei zu machen von ihrem Peiniger.

Und Gott nahm das Opfer an, und Er gibt einem jeden Menschen verstärkte Kraft, der sich der Gnaden des Erlösungswerkes bedienen will und Gott gleichfalls seinen Willen hingibt .... Denn wer in der Nachfolge Jesu steht, der wird auch das Verlangen haben, dem zu entfliehen, der ihn binden will. Doch erkennt er Jesus Christus nicht an, so gehört er zu jenen, die noch gefesselt sind durch den Willen des Gegners von Gott.

Über jene hat er noch Gewalt und ihr eigener Wille ist nicht stark genug, dieser Gewalt sich zu entwinden. Er wird sich immer wieder beugen unter dessen Willen und kann daher niemals frei werden. Jesus brachte das Opfer für die Menschen, die allein (selbst?) zu schwach waren .... Seinen starken Willen setzte Er dem Willen des Feindes entgegen und diesem Willen konnte der Widersacher nicht standhalten. Denn Jesus nahm die Kraft aus Gott in Anspruch, die Ihm durch die innige Verbindung mit Gott zuströmte.

Und wer Jesus Christus anerkennt als den göttlichen Erlöser, der wird gleichfalls Gebrauch machen können von der Kraft Gottes, denn das ist die Gnade des Erlösungswerkes, daß des Menschen Wille stark wird, um widerstehen zu können .... daß der Mensch die Kraft übermittelt bekommt, die er für den Aufstieg zur Höhe benötigt. Jesus Christus hat den Menschen den Weg gezeigt, der zur Höhe führt.

Auch dies ist eine Gnade, daß der Mensch sich an Ihm ein Vorbild nehmen kann, damit er sein Leben auf Erden nach Seinem Beispiel lebt .... in Liebe und Gerechtigkeit .... Und wem es nun ernst ist um die Nachfolge Jesu, wer sich bemüht, seine Seele zu gestalten nach Seinem Vorbild, wer unentwegt tätig ist in Liebe, wer sein Kreuz geduldig auf sich nimmt und immer nur betet: "Vater, Dein Wille geschehe ...." , dessen Wille wird stark sein und sich dem Feind seiner Seele entwinden.

Denn durch das Anerkennen Jesu als Gottes Sohn und Erlöser der Welt hat er ein Anrecht auf die von Ihm erworbenen Gnaden. Es wird ihm der Weg nach oben leicht werden, er wird ihn niemals ohne Führung zu gehen brauchen, denn immer erstrahlt ihm das Bild des Heilands am Kreuze, und er weiß, daß Jesus Christus für ihn gestorben ist und daß ihm dadurch unermeßliche Qualen erspart geblieben sind. Er weiß, daß nichts ihm zu schwer wird, weil Jesus ihm Kraft vermittelt hat durch Seinen Tod am Kreuze.

Er weiß, daß sein Wille nicht wankend wird, wenn er Ihn um Gnade bittet, und er weiß, daß die Macht des Widersachers geringer geworden ist, daß er ihn überwinden kann, so er will, weil ihm die Kraft zugeht durch eben seinen Willen.

Ist dieser Gott zugewandt, so ergreift ihn die Liebe Gottes und befreit ihn völlig aus der Gewalt des Gegners. Zuvor aber war der Wille des Menschen so schwach, daß er nicht frei wurde aus jener Gewalt. Und diese Willensschwäche erbarmte den Menschen Jesus .... Er setzte Seinen starken Willen dem Gegner Gottes entgegen und hat ihn besiegt. Und der Jesus Christus anerkennt, der wird ihn gleichfalls besiegen, weil er bewußt die Gnaden des Erlösungswerkes in Anspruch nimmt ....

Amen

 
 
 

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