Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 2289 4.4.1942

Gott ist die Liebe ....
Mysterium der Liebe ....

Das größte Geheimnis ist die Liebe Gottes, und es ist dieses Geheimnis zu lüften nur durch die Liebe, d.h., nur der Mensch, der selbst liebetätig ist, ist fähig, die göttliche Liebe zu begreifen. Jeder (liebende) geistige Gedanke ist eine Ausstrahlung Gottes, Der in Sich Liebe ist. Und die Willigkeit, einen solchen Gedanken anzunehmen, d.h., ihn vom Herzen, wo er geboren wird, ins Hirn zu leiten, also ihn sich gewissermaßen anzueignen, ist die Empfangsbereitschaft für diese Liebesausstrahlung Gottes. Denn die Willigkeit des Herzens ist Voraussetzung, daß Gottes Liebe wirksam wird. Gott ist die Liebe ....

Es ist dies ein Mysterium und wird ein Mysterium bleiben für die Menschen, solange sie dieser Erde angehören und oft auch noch im Jenseits. Denn ihnen erscheint die Liebe als ein Begriff, mit welchem ein Wesen in Verbindung gebracht werden muß. Es erscheint ihnen die Liebe als Charakterisierung einer Wesenheit, und es ist doch die Liebe die Wesenheit Selbst .... Es ist die Liebe etwas Geistiges, das nicht die Wesensart erklärlich macht, sondern in sich etwas Wesenhaftes ist .... Es ist die Liebe das Gute, Göttliche, so das Wort auf Menschen angewandt wird .... während Gott Selbst nur als Liebe vorstellbar ist, dies aber nur den Menschen begreiflich wird, die selbst von der Liebe so durchdrungen sind, daß sie im Liebeswirken auch die Nähe Gottes spüren. Denn was sie nun spüren, ist wieder nur die Liebe, und doch sind sie nun Gott nahe, weil Gott und die Liebe eins sind.

Alles, was sich zur Liebe gestaltet, ist in inniger Verbindung mit Gott, d.h., das Gestalten zur Liebe ist ein Angleichen des bisher Unvollkommenen an das Vollkommene. Die Liebe ist etwas Vollkommenes .... Gott ist die Vollkommenheit, also muß die Liebe und Gott eins sein. Mangel an Liebe aber ist ein Unvollkommenheitsgrad, er ist auch ein Zustand der Gottferne, weil Gott ohne die Liebe nicht vorstellbar ist. Darum wird ein Betätigen in Liebe stets ein Glücksgefühl auslösen, und es ist dies die Nähe Gottes, die auch die Seele spürbar empfindet, folglich muß sich auch jede erhöhte Liebetätigkeit äußern in erhöhtem Glücksgefühl, innerem Frieden und kraftvollem Selbstbewußtsein, weil alles dieses göttlich ist, d.h. ein Beweis ist von Gottes Nähe, die sich nur in geistiger Weise auswirken kann, also in Empfindungen der Seele, nicht im Wohlbehagen des Körpers.

Die Nähe Gottes erzeugt wieder Liebe, denn da Gott in Sich die Liebe ist, muß sich Seine Anwesenheit wieder in einem Gefühl der Liebe äußern. Und es strömt diese Liebe wieder zu Gott zurück als ihrem Ausgang .... es vereinigt sich der zur Liebe gewordene Mensch, d.h. dessen Seele, mit Gott .... Es strömt Liebe zu Liebe, und so findet der Zusammenschluß statt des Wesenhaften mit der Urwesenheit, Die in Sich nur Liebe ist ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten