Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2551 15.11.1942

Lösen von irdischen Gütern ....
Entbehrungen ....

Löset euch von den Banden der Welt, und ihr werdet den größten Erfolg verzeichnen können, denn was die Welt euch bietet, währet nur kurze Zeit, dann aber erkennt ihr eure Mängel, die ihr nur der Welt gelebt habt und keinen anderen Erfolg zu verzeichnen habt, als weltlich in Ehren gestanden zu haben. Ein Leben auf Erden in beschränkten Verhältnissen, ein Leben in Einfachheit und Anspruchslosigkeit dagegen kann euch geistige Güter eintragen von unnennbarem Wert. Ihr müsset euch immer vorhalten, daß die Erde nur eine kurze Vorbereitungszeit ist für das eigentliche Leben in der Ewigkeit, ihr müsset bedenken, daß ihr nichts von den irdischen Gütern mit hinübernehmen könnt, daß Ansehen und Ruhm hinfällig sind angesichts des Todes, daß irdisches Wissen wertlos ist in der Ewigkeit.

Ihr müsset ferner bedenken, daß der Körper vergeht und mit ihm die Annehmlichkeiten, die er begehrte .... Es bleibt nur die Seele übrig, deren Zustand entsprechend ist dem Streben nach geistigem Gut auf Erden .... Und geht ihr auf Erden in äußerster Anspruchslosigkeit dahin und gedenket dabei eurer Seele, so seid ihr überreich zu nennen beim Eintritt in das Jenseits, denn nun erst wirkt sich das Leben auf Erden aus. Und dieser Zustand ist von Ewigkeitsdauer, sowie er ein Lichtzustand ist, er bedeutet aber endlose Qualen für die Seele, die auf Erden geistiges Streben unterlassen hat und nur irdische Erfolge, irdisches Wohlleben und irdischen Reichtum anstrebte.

Sowie die Welt euch noch lockt, sowie ihr von ihr Erfolg erwartet, wird dies immer geschehen auf Kosten der Seele, denn wo die Seele ernstlich strebt und ringet nach Vollkommenheit, dort erstirbt das Verlangen nach der Welt .... Wo die Seele Gott sucht und Ihm zu Gefallen leben will, dort bleiben die Freuden der Welt unbeachtet. Dies ist das rechte Leben auf Erden, wenngleich der Mensch seine Pflicht erfüllen, d.h. zum Nutzen der Mitmenschen seine Lebenskraft verwenden soll sowie es göttlicher Wille ist. Denn Gott hat einem jeden Menschen seine Aufgabe gestellt für das Erdenleben, deren Erfüllen zur Erlangung der Seelenreife beiträgt, so Liebe zum Nächsten die Triebkraft und der Mensch willig ist, sich selbst und seine Kraft in den Dienst des Nächsten zu stellen.

Erhöhter Lebensgenuß aber verringert den Erfolg der Seele, denn geistiges Streben lässet die Welt unbeachtet, weltliche Freuden aber machen geistiges Streben unmöglich. Und darum wählet und entscheidet, was euch kostbarer dünkt, irdischer Besitz, Reichtum und Ansehen und ein ewiges Leben in Lichtlosigkeit oder ein unbeachtetes Erdenleben in Einfachheit, das ihr zur Gestaltung eurer Seele nützet, um dann in ein lichtvolles Jenseits eingehen zu können, das euch für alle Entbehrungen überreich entschädigt ....

Es denken die Menschen nur an die Gegenwart, und sie suchen der Gegenwart alles abzugewinnen, und doch geht das Erdenleben schnell vorüber, und sie stehen vor der Ewigkeit, die sie sich selbst zu einer herrlichen gestalten konnten, so sie die Gegenwart, die Zeit auf Erden, nicht so hoch bewerteten. Darum sucht, euch frei zu machen von dem, was die Welt euch bietet .... Denn es ist eitel Blendwerk, es ist Gift für eure Seele und ein stetes Hindernis für eure Seelenarbeit. Suchet Gott allein in dieser Welt, auf daß ihr Ihn gefunden habt, so ihr in jene Welt eingehet, die für die Seele erst das eigentliche Leben bedeutet. Denn Gott ist eure Seligkeit, und Seine Liebe erfasset euch, die ihr um Seinetwillen der Erde Güter unbeachtet lasset ....

Amen

 
 
 

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