Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2820 21.7.1943

Leiden der Endzeit letztes Mittel ....

Seit Ewigkeit ist dieser Kampf in der Endzeit vorausgesehen, und seit Ewigkeit gilt der göttliche Wille, der in Weisheit und Liebe alles (regieret) leitet, was sich im Weltall ereignet. Und so weiß Gott auch um die einzigen Mittel, die noch von Erfolg sind in dieser Endzeit .... Und so sie auch noch so grausam erscheinen, wendet Er sie doch an, auf daß noch ein Teil der Menschheit gerettet wird vor dem letzten Untergang. Es ist eine Zeit der Schrecken, eine Zeit äußerster Lieblosigkeit und furchtbarster Begebenheiten, aber auch eine Zeit der Gnade .... Denn Gnade ist jedes noch so schwere Leid, das dem Menschen Erkennen bringt seiner eigenen Hilflosigkeit, das ihn den Weg zu Gott finden und gehen läßt und ihn von dem Abgrund völliger Glaubenslosigkeit zurückreißt.

Gottes erbarmende Liebe lässet nicht von Seinen Geschöpfen, und was ihnen Rettung bringen kann, das wendet Er an, wenngleich es von den Menschen nicht als Liebeswirken Gottes erkannt wird. Und also nimmt das Leid noch kein Ende, und es mehret sich von Tag zu Tag, denn die entgeistete Menschheit ist selbst Anstifter und Anlaß dieses Leides auf Erden. Seit Ewigkeit sah Gott den Willen und die Lieblosigkeit der Menschen voraus, und seit Ewigkeit ist der Rettungsplan für die noch zu rettenden Seelen darauf aufgebaut.

Denn was die Menschen wollen, was sie selbst sich zufügen, hindert Gott nicht, aber Er läßt die Auswirkung noch zum Segen gereichen für die Menschen, die nicht ganz dem Gegner Gottes verfallen sind. Diese sind in großer Not, und können nur noch gerettet werden durch übergroßes Leid, kaum tragbar für sie, und doch kann es von Segen sein ....

Die Endzeit ist eine Zeit der Reinigung, eine letzte Probezeit, in der sich der Mensch noch einmal bewähren kann, so er vorher versagt hat. Die Endzeit ist eine Zeit der Auflösung und der Trennung, und es werden sich die Geister scheiden voneinander. Und wer die Endzeit als solche erkennt, der ist nicht mehr in Gefahr, denn er hat den Weg zu Gott schon gefunden .... Wer aber noch immer nur das Weltgeschehen sieht und kein göttliches Lenken darin erblickt, dessen Seele ist noch sehr weltlich eingestellt und seine Entfernung von Gott noch sehr groß, ansonsten er die letzte Zeit erkennen müßte an ihrer Grausamkeit .... Denn es wüten die Menschen gegeneinander, und sie sind in der Gewalt jener Kräfte, die gänzlich Gott-fern und lieblos sind, die alles zerstören wollen und sich des Willens der Menschen bedienen, weil sie selbst die Macht und Kraft nicht besitzen, zerstörend auf das einzuwirken, was die Liebe Gottes erstehen ließ, um dem Ihm abtrünnig gewordenen Geistigen zu helfen.

Diese Zerstörungswerke verraten satanischen Einfluß, also wird der Wille derer, die es ausführen, vor Gott sich verantworten müssen für ihr Denken und Handeln. Und doch läßt Gott auch dieses zu, weil Seine Liebe und Weisheit schon die folgenden Entwicklungsmöglichkeiten bereit hat, weil Er auch dem in der Form gebundenen Geistigen wieder neue Möglichkeiten gibt, sich zur Höhe zu entwickeln. Doch das frei gewordene, noch gänzlich unreife Geistige trägt noch zur Trübsal der Menschen bei, und also wird das Leid und die Not der Menschen immer größer werden; es wird Ausmaße annehmen, die unvorstellbar sind und doch von Gott zugelassen werden wieder als Erziehungsmittel für die Menschheit, denn es ist die letzte Gnadenzeit nur von kurzer Dauer .... Dann schließen sich die Pforten zur Ewigkeit für eine lange Zeit, und darum wendet Gott zuvor noch alle Mittel an, weil Seine erbarmende Liebe retten will, was noch zu retten ist ....

Amen

 
 
 

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