Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 2846 10.8.1943

Gottnähe ....
Anschauung Gottes ....

Euer Wille soll sein, euch Dem zu nähern, Dem alle Engel im Himmel dienen, Den sie lobpreisen und ehren bis in alle Ewigkeit .... Denn Seine Nähe ist ewige Glückseligkeit, Seine Nähe ist das Erstrebenswerteste, das euer einziges Ziel sein soll. Ihr wisset nicht, wessen ihr euch selbst beraubt habt, wessen ihr verlustig gegangen seid durch euren einstigen Abfall von Gott, ihr wißt auch nicht, welchen endlos langen Weg ihr in der Gottferne schon zurücklegen mußtet, um nun wieder zugelassen zu werden zur letzten Erprobung eures Willens, der euch die Gottnähe wieder erwerben soll .... Und darum seid ihr so gleichgültig und träge, wo ihr emsig und voll Eifer streben solltet nach Vollkommenheit. Denn ihr müsset vollkommen werden, wollet ihr der Nähe Gottes gewürdigt werden.

Ihr müsset arbeiten an euch, auf daß ihr zur Liebe werdet, auf daß ihr euch dadurch der ewigen Liebe angleichet und die Entfernung von Ihm verringert, solange ihr noch auf Erden weilt. Die Gottnähe ist der seligste Zustand, und auf Erden fasset ihr nicht, welche Wonnen er euch einträgt. Licht und Kraft ist euer Anteil, weil Seine Nähe Licht und Kraft ausstrahlt und ihr in aller Fülle Licht und Kraft aufnehmen könnt, so ihr in der Nähe Gottes weilet. Dann erst werdet ihr erkennen, mit welcher erbarmenden Liebe Gott euch betreut hat und wie diese Seine Liebe euch ständig emporheben wollte, auf daß ihr zu Seiner Anschauung gelangen konntet.

Ihr aber sollt zu Ihm verlangen, ohne um die Herrlichkeiten und die Wonnen der Gottnähe zu wissen, ihr sollt aus freiem Willen Ihm zustreben, die Liebe des Herzens soll euch antreiben zu selbstlosem Wirken, auf daß ihr euch Dem nähert, aus Dessen Liebe ihr hervorgegangen seid. Göttlicher Geist und göttliche Liebe sollen euch durchfluten, dann ist die Gottferne aufgehoben, ihr seid wieder eins mit der ewigen Liebe, mit eurem Schöpfer, Der ständig um euch geworben hat, weil Er euch nicht verlieren wollte. Und so ihr eins seid mit Ihm, müsset ihr auch von Seiner Liebeglut durchstrahlt werden, und euer Leben muß ein herrliches sein, ein Zustand der Vollkommenheit, der nun ewig währet ....

In Gottnähe zu weilen ist gleichbedeutend mit Macht- und Kraftbesitz .... schaffen und gestalten zu können nach eigenem Ermessen und ständig die Kraft dazu von Gott entgegennehmen zu können ohne Beschränkung .... Denn Gott strahlet immerwährend Seine Kraft aus, und Er beglücket fortgesetzt die Wesen damit, die in Seiner Nähe weilen dürfen, weil sie vollkommen sind, weil der Wille die Vollkommenheit angestrebt, also der Wille es zuwege gebracht hat, daß sie den Zusammenschluß fanden mit Gott. Denn der Wille wandte sich einst von Gott ab; er muß nun sein Ziel mit aller Festigkeit verfolgen, er muß Gott zustreben und nur das eine Ziel kennen, solange der Mensch auf Erden lebt .... er muß Gott nahezukommen suchen, um zu Seiner Anschauung zu gelangen ....

Amen

 
 
 

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