Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3255 15.9.1944

Neuer Entwicklungsgang ....
Bannen des Geistigen ....

Der Gang der Entwicklung des Geistigen wird abgebrochen durch göttlichen Willen .... Was unendliche Zeiten hindurch in ständiger Aufwärtsentwicklung war und nun am Ende versagt, d.h. stillsteht oder zurückgeht in der Entwicklung, das wird verhindert am weiteren Rückgang und wieder erneut gebunden. Denn ein Rückgang oder Stillstand der Entwicklung kann nur im Zustand des freien Willens vor sich gehen, während der gebundene Wille immer eine Aufwärtsentwicklung bedeutet, zwar im Mußzustand, jedoch auch weitgehendst dem Willen des Wesenhaften angepaßt, der Gott ersichtlich ist zu jeder Zeit. Das Binden des freien Willens bedingt nun wieder neue Außenformen, die entsprechend der Härte des widersetzlichen Willens sind und nun wieder das Geistige in sich bergen müssen, das den Entwicklungsgang von neuem beginnt.

Es kann in Gottes ewiger Ordnung und Gesetzmäßigkeit nur eine Aufwärtsentwicklung geben, wo Sein Wille tätig ist; und nur der freie Wille des Menschen kann diese Ordnung umstoßen. Bis zu einem gewissen Grade greift Gott nicht in den freien Willen des Menschen ein, Er läßt ihm völlige Freiheit, wie er die letzte Verkörperung auf Erden für seine geistige Entwicklung ausnützt. Besteht jedoch die Gefahr, daß jegliche geistige Aufwärtsentwicklung unterbunden wird, daß auch das Gott-zustrebende Geistige in den Zustand der Lichtlosigkeit hineingerissen wird, dann gebietet der göttliche Wille Einhalt, indem er das Seinem Willen zuwiderhandelnde Geistige seines freien Willens beraubt .... indem Er es bindet wieder in der festesten Form, um ihm zur Wandlung seines widersetzlichen Willens jede Möglichkeit zu geben, die unwiderruflich einmal geschehen muß, wenn auch Ewigkeiten darüber vergehen.

Denn jegliche Entscheidung muß im freien Willen stattfinden, und der freie Wille setzt immer ein Reifestadium voraus, wo sich das Geistige wieder als Mensch verkörpern kann. Ewigkeiten vergehen für das Wesenhafte, das diesen freien Willen immer wieder in verkehrter Weise tätig werden läßt, und darum müssen immer härtere und schwierigere Aufgaben ihm gestellt werden, auf daß es endlich seinen Widerstand gegen Gott aufgebe und sich Ihm im Zustand des freien Willens zuwende. Verständlicherweise wird daher immer am Ende einer Entwicklungsperiode ein überaus starkes Wüten des Gott-abgewandten Geistigen einsetzen, weil es spürt, daß es bald seiner Macht beraubt ist, und weil es nun sucht, auch das Lichtvolle in seine Gewalt zu bekommen, weil es dadurch die Macht Gottes zu verringern glaubt.

Und dieser Kampf mit dem Licht nimmt kurz vor dem Ende solche Formen an, daß nur ein gewaltsamer Eingriff Gottes das Lichtvolle schützet, denn die Macht des Gegners ist durch die freiwillige Unterstützung der Menschheit ungeheuer stark geworden, und immer bedeutet dies das Ende .... Denn Gott nimmt ihm die Macht, sowie der Kampf gegen das Licht unverhüllt zutage tritt, sowie die Menschen, die dem Licht zustreben, gezwungen werden sollen, sich der Finsternis zuzuwenden. Dann richtet sich der Kampf des Satans gegen Gott Selbst, und dann findet er in Ihm seinen Meister ....

Das Binden in der Form beraubt alles finstere Geistige jeglicher Kraft und Macht. Es kann sich nun in keinem Schöpfungswerk nach eigenem Willen betätigen, sondern es muß nun nach Gottes Willen tätig sein, es muß dienen im Mußzustand und dadurch den Gang der Höherentwicklung zurücklegen, es muß in endlos langer Zeit sich wieder zu dem Reifezustand bringen, der ihm die letzte Verkörperung einträgt auf Erden .... als Mensch, unter Nutzung des freien Willens. Solange der göttliche Wille allein bestimmend ist, gibt es keine Rückentwicklung, und also muß das Wesenhafte reifen, solange es im gebundenen Willen ist, wenngleich auch die Stärke des widersetzlichen Willens die Außenform und sonach auch das Maß der Qualen des Gebundenseins bestimmt.

Erst wenn Gott Seinen Willen zurückzieht von dem Wesenhaften insofern, als daß Er ihm die Freiheit seines Willens gibt, es also über sich selbst bestimmen kann, ist die Gefahr, daß die Aufwärtsentwicklung einen Stillstand oder einen Rückgang erfährt, und dies wieder bis zu der Grenze, die Gott gesetzt hat .... Dann bricht Er den Gang der Entwicklung für das Wesenhafte ab, und es muß diese nun aufs neue beginnen in einer neuen Erdperiode, die wieder für seine endgültige Erlösung bestimmt ist, so sie im letzten Stadium recht ausgenützet wird. Denn nur das Vollkommene kann seiner Außenform ledig werden und nur durch rechte Nützung seiner Willensfreiheit kann das Geistige im Menschen vollkommen werden ....

Amen

 
 
 

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