Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3395 6.1.1945

Weitergabe geistigen Wissens ....

Durch die Gnade der inneren Erleuchtung erschließt sich dem Menschen ein Wissen, das ihn befähigt, in kurzer Zeit große geistige Fortschritte zu machen, so er es recht nützet, d.h. zur Verbreitung der reinen Wahrheit beiträgt. Denn nur zu diesem Zweck wird der Mensch in das geistige Wissen eingeführt. Erst wenn die Wahrheit unter den Menschen verbreitet wird, wirkt sie sich segensreich aus, denn so nur der einzelne Mensch darum weiß, würde er keinen besonderen Nutzen daraus ziehen, weil er sie nicht verwerten kann, denn das Wissen ist immer erst dann von Wert, wenn es angewandt, also einem Mitmenschen vermittelt werden kann. Der Mensch, der sich nicht mitteilen kann, der sein Geistesgut in sich verschließt, ist um nichts besser dran, als ein Mensch, der nichts besitzt an Geistesgut, denn dem ersteren ist sein Besitz totes Gut, das völlig brachliegt und somit an Wert verliert.

Das geistige Wissen aber soll zur Erkenntnis der ewigen Gottheit verhelfen. Wer nun selbst Gott erkannt hat, der sucht auch dem Mitmenschen diese Erkenntnis beizubringen, weil er weiß, daß das Streben zu Gott Zweck des Erdenlebens ist. Vermittelt er diese Erkenntnis den Menschen nicht, dann hat er selbst Gott noch nicht erkannt, dann hat er das Wissen zwar verstandesmäßig aufgenommen, nicht aber mit dem Herzen, und dann wirket es auch auf ihn selbst nicht in fördernder Weise. Dies gilt von dem Menschen, der ein Wissen empfängt, es aber nicht weitergibt. Wer aber vom Geist Gottes erleuchtet ist, der wird sein Wissen auch nützen, denn ihn treibt die Liebe zum Mitmenschen, sich ihm mitzuteilen und also die Wahrheit aus Gott zu verbreiten, denn er weiß, daß er dadurch Gott Seelen zuführt, die, so sie Ihn erkannt haben, Ihn auch mit dem Herzen anstreben ....

Also es führet die Wahrheit zu Gott, und darum soll sie auf Erden verbreitet werden. Es kann nun wohl der Mensch nachlässig sein, doch dann erfüllt ihn das gewonnene Wissen nicht, dann hat er es nicht mit dem Herzen aufgenommen, sondern nur mit dem Verstand, dann war aber auch der Geist Gottes noch nicht tätig in ihm, der das Vernommene erst zum geistigen Wissen macht. Also muß der Mensch, der geistiges Wissen empfängt, in der Liebe tätig sein, auf daß er vom Geist Gottes gelehret wird, d.h., daß ihm durch den göttlichen Geist auch das Wissen erst erschlossen wird, wenngleich es der wissende Mitmensch ihm vermittelt.

Es ist ein Liebeleben unbedingt nötig, soll die reine Wahrheit verbreitet werden. Sowohl der Geber als auch der Empfänger müssen in der Liebe stehen, wollen sie aus der Wahrheit den rechten Nutzen ziehen für ihre Seelen .... wollen sie Gott erkennen und Ihm zustreben .... Dann werden sie von innen gedrängt, sich mitzuteilen, dann nehmen sie selbst nur das Wissen entgegen im Verlangen, es austeilen zu können, und dann sind sie auch befähigt, das Wissen zu nützen nach dem Willen Gottes, und sie können auch durch den göttlichen Geist bedacht werden in reichstem Maß, denn nun arbeiten sie für das Reich Gottes .... sie suchen durch die Wahrheit die Menschen hinzuführen zu Gott, und sie sind nun rastlos tätig, weil das Wissen sie selbst beglückt und sie antreibt, auch den Mitmenschen zu beglücken ....

Amen

 
 
 

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