Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3423 31.1.1945

Fortgang der Not ....
Stätten des Friedens ....

Es geben sich die Menschen falschen Hoffnungen hin, so sie sich von der kommenden Zeit Besserung erwarten, denn diese wird nur für wenige Menschen erträglich sein. Nur die Menschen, die Mir verbunden sind durch Gebet und Liebeswirken, werden weniger belastet sein; die anderen dagegen müssen eine Zeit der Entsagung und schwersten Lebenskampfes durchmachen, um sich für die letzte Erdenlebensprobe vorzubereiten, für den Kampf gegen den Glauben ....

Not und Trübsal zuvor soll bewirken, daß sie Mich rufen, daß sie Mich erkennen lernen, daß sie Mir dann treu bleiben und eintreten in die Schar Meiner Streiter .... Sowie sie mit Mir verbunden sind, wird die Not und Trübsal gelindert, sie werden kraft ihres Glaubens alle Schwäche überwinden, und Ich werde ihnen jede Erleichterung verschaffen, wenn sie um der Mitmenschen willen erstere erdulden müssen. Und darum kann inmitten größter Not auch eine stille Insel des Friedens sein; es können inmitten menschlicher Teufel auch Gott verbundene Menschen leben, denen erstere nichts antun können, denn eine dichte Schutzwand umgibt sie, die von guten geistigen Wesen gebildet ist. Und es wird also überall Stätten geben, wo Meine Liebe und Gnade waltet im Gegensatz zu denen, wo Mein Gegner sein Wesen treibt und wo daher kein Frieden und keine Ruhe aufkommen kann.

Ich aber bilde Mir Selbst die Stätten des Friedens, weil Ich die Meinen kenne und ihnen jederzeit ihr Leben erträglich machen werde. Und diese Stätten sollen von den Mitmenschen auch erkannt werden als Stätten des Friedens, weil Ich will, daß sie in der Not dahinflüchten und Worte des Trostes und der Stärkung entgegennehmen von denen, die selbst im Frieden leben und solchen nun auch austeilen können, indem sie Mein Wort weiterleiten, indem sie den Glauben erwecken an Meine Weisheit, Liebe und Allmacht. Denn dieser Glaube kennzeichnet die Stätte des Friedens. Er wird aber sehr wenig vertreten sein unter der Menschheit, und darum wird auch nur selten ein Hort des Friedens entstehen können, denn die Menschheit erkennt Mich nicht mehr, und sie ist Mir fern .... Und wo Ich Selbst nicht weilen kann, ist kein Friede, kein Glück und kein Licht ....

Und es wird die Welt weiter in Dunkelheit und irdischer Not sein trotz Beendigung einer Kampfphase, die bitteres Leid über die Menschen gebracht hat, denn sie sind selbst nicht willens, Belehrungen anzunehmen von seiten derer, die aus der Verbundenheit mit Mir ständig Weisheit schöpfen. Und darum ist die Notzeit nicht so schnell beendet, wenngleich der irdische Kampf seinem Ende entgegengeht. Denn nur, wer Mir zustrebt, den kann Ich bedenken und ihm ein leichteres Dasein schaffen. Für den größten Teil der Menschheit aber bleibt das Erdenleben weiterhin ein schwerer Kampf, bis sie sich Mir fügen und sich Meinen Willen zu dem ihrigen machen ....

Amen

 
 
 

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