Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 3601 13.11.1945

Berufene Diener Gottes ....
Amt auf Erden ....

Wer sich berufen glaubt, einen Auftrag Gottes ausführen zu müssen, der muß auch die göttliche Stimme in sich vernehmen, ansonsten er nicht als Sein Beauftragter den göttlichen Willen verkünden kann. Es ist dies eine Bedingung, die nicht außer acht gelassen werden darf, denn ein Diener Gottes muß zuvor selbst wissen um den Willen seines Herrn und also Dessen Äußerung direkt entgegennehmen. Verständlicherweise müssen nun zuvor die Bedingungen erfüllt werden von seiten der Menschen, die ein Vernehmen der Stimme Gottes in sich voraussetzt .... Es muß der Mensch ein Leben in Liebe führen, er muß tief gläubig sein und also fest davon überzeugt sein, daß Gott Selbst vernehmbar zu den Menschen spricht, und er muß bewußt auf die Stimme Gottes in sich lauschen ....

Ohne das Erfüllen dieser Bedingungen wird sich der Geist Gottes niemals kundtun und also auch der Mensch nicht berufen sein, im Auftrag Gottes Seinen Willen den Mitmenschen zu unterbreiten. Es kann zwar der Mensch im guten Willen, die Mitmenschen zu unterweisen, über geistige Dinge zu ihnen sprechen, jedoch ohne Garantie, daß er die Menschen wahrheitsgemäß unterrichtet. Er muß erst so lange an sich arbeiten im festen Willen, als Diener Gottes angenommen zu werden, bis er durch Erfüllen aller Bedingungen berufen wird von Gott für ein Amt auf Erden, das überaus wichtig ist und darum auch nur von gänzlich sich-Gott-hingebenden Menschen verwaltet werden kann. Und dieser muß unbedingt die Stimme des Geistes in sich vernehmen ....

Er muß so offensichtlich in die Wahrheit, in das rechte geistige Wissen, eingeführt werden, daß an seiner außerordentlichen Mission, an seiner Berufung durch Gott Selbst, nicht mehr gezweifelt werden kann. Er muß sich in einen Zustand gebracht haben, daß er als Diener unmittelbar von seinem Herrn alle Aufträge entgegennehmen kann, daß er nur als Mittler funktioniert zwischen Gott und den Menschen. Und das Versetzen in diesen Zustand muß Folge sein des starken Willens, Gott zu dienen, selbst Seinen Willen zu erfüllen und den Mitmenschen zu helfen in größter geistiger Not. Es dürfen keinerlei irdische Interessen mitsprechen, diese müssen völlig ausgeschaltet sein .... also muß sich der Mensch völlig geistig einstellen, will er in den Dienst Gottes treten und für Ihn und Sein Reich tätig sein.

Durch ihn nun berufet Gott auch Helfer auf Erden, die gleichfalls in Seinem Willen tätig sind. Denn diesen kann nun der Wille Gottes durch ersteren kundgetan werden, und sie werden sich in der Wahrheit befinden, weil diese ihnen nun durch den Diener Gottes rein und unverfälscht zugeht .... Und wer sich nun streng an das ihm so vermittelte Wort Gottes hält, der wird als Arbeiter im Weinberg des Herrn angenommen, und seine Tätigkeit auf Erden wird gleichfalls eine gesegnete sein, auch er gilt als Diener Gottes, solange er sich an das Wort hält, das ihm durch einen berufenen Diener von Gott Selbst zugeht.

Wer aber dieses Wort nicht anerkennt, wer nicht einen direkten Empfänger göttlicher Wahrheit als Lehrer hat, so er die innere Stimme nicht selbst vernehmen kann, der kann auch niemals als Diener Gottes auf Erden tätig sein .... Er wird niemals ein Führer oder Lehrer seiner Mitmenschen sein können, sondern gleich ihnen ein der Führung Bedürftiger, dem das rechte Wissen erst nahegebracht werden muß, will er den rechten Weg wandeln auf Erden. Es muß das direkt zur Erde geleitete Wort Gottes anerkannt werden, dann erst ist ein Mensch fähig, für Gott und in Seinem Auftrag zu wirken auf Erden, denn dann erst vertritt er die reine Wahrheit, dann erst steht er in unmittelbarem Verband mit Gott und kann selbst fähig werden, die Stimme Gottes durch seinen Geist in sich zu vernehmen.

Niemals aber gelangt er auf einem anderen Wege zur Wahrheit, zum rechten Wissen, und niemals kann er sich als berufen von Gott glauben, Sein Wort zu verbreiten, solange er nicht selbst in die Wahrheit eingeführt ist, denn Seine Jünger sind nur, die von Ihm Selbst unterwiesen sind oder durch einen Mittler Seine direkten Unterweisungen entgegennehmen, und diese allein sendet Er in die Welt, um die Menschen zu belehren .... Und wer ihnen Glauben schenkt, wer sich von ihnen belehren läßt, der wird in der Wahrheit stehen und darum gesegnet sein, denn die Wahrheit führet zu Gott, Der Selbst die ewige Wahrheit ist ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten