Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 4769 30.10.1949

Segen des Gebetes ....

Ihr alle nehmet die Gnade des Gebetes nicht oft genug in Anspruch, ihr sprechet alle nicht oft genug mit Mir, denn eine jede stille Zwiesprache mit Mir ist ein Gebet, das euch unnennbaren Segen einträgt für eure Seele. Sowie ihr gedanklich die Verbindung mit Mir herstellt .... weil ein jeder gute Gedanke Mich anzieht .... ist auch sofort die Zuleitung von Kraft möglich, weil Ich ständig Kraft ausstrahle, die alles durchdringt, was sich ihr öffnet. Eine Verbindung mit Mir muß immer für euch Menschen eine gute Auswirkung haben, und darum könnet ihr nicht oft genug euch in den Zustand des Kraftempfangs versetzen, wenngleich ihr körperlich wenig davon spüret, so ist doch die Seele ungemein gekräftigt, um fortgesetzt zur Höhe streben zu können.

Schon der Wille zur Annäherung an Mich, der in jedem Mir zugewandten Gedanken zum Ausdruck kommt, hat eine überaus günstige Wirkung, weil Ich diesen Willen sofort ergreife und dies also ein Plus bedeutet für die Seele. Der Mir zugewandte Wille gibt nicht eher Ruhe, bis die Verbindung mit Mir hergestellt ist, bis der Mensch leise Zwiesprache hält mit Mir, bis ein Gebet zu Mir emporsteigt, das nicht nur irdische Anliegen zum Inhalt hat, sondern auch um Gnade und Kraft, um das Heil der Seele fleht. Und stets werde Ich Meinem Kinde Gehör schenken, weil Ich es beglücken will geistig und irdisch.

Wüßtet ihr, welcher Segen auf einem stillen, demütigen Gebet zu Mir liegt, ihr würdet die Gnaden des Gebetes viel mehr nützen, ihr würdet oft Mich euch gegenwärtig sein lassen durch inniges Gedenken, denn es ist dies ein Erheben in geistige Sphären, es ist dies ein Verweilen im Reiche des Lichtes, was ihr körperlich zwar nicht empfindet, doch dereinst euch bewußt werden wird, wenn ihr die körperliche Hülle verlassen habt. Eure Seele ist schon dort, wo sie dereinst weilen wird .... sie läßt für die Zeit des Gebets die Erde zurück, die Seele enthüllt sich vor Mir und läßt sich von Mir bekleiden mit einem Lichtgewand, das zwar überaus durchsichtig ist, aber dennoch eine Hülle für die Seele, die ihr wohltut.

Die Seele gestaltet sich gewissermaßen um, und je öfter sich dieser Vorgang vollzieht, desto strahlender wird die Lichthülle, desto größer das Verlangen nach Mir. Die Seele fühlt sich nicht mehr endlos fern, sie kommt Mir vertraut entgegen, sie will Mich hören und fühlen, sie will Licht und Kraft empfangen .... Sie hält, irdisch gesehen, nun stille Zwiesprache mit Mir, sie betet im Geist und in der Wahrheit .... und ist, geistig gesehen, in Sphären des Lichtes, Mir nahe, nur aufgeschlossen für die Ausstrahlung Meiner Selbst.

Ein inniges Gebet muß die Seele zur Reife bringen, denn ein Mensch, der sich Mir innig zuwendet, der sucht auch alles zu erfüllen, was Ich von Ihm verlange .... Darum löset euch oft von dieser Erde, lasset eure Gedanken zur Höhe schweifen, suchet Mich in Gedanken, kommet zu Mir, zutraulich und gläubig .... Verweilet also im Gebet, still und andächtig Mir zuhörend, was Ich euch erwidere, und ihr werdet bald auch Mich verstehen lernen, ihr werdet Meine Stimme in euch vernehmen, ihr nützet dann die Gnade des Gebetes, weil ihr euch unmittelbar mit Mir verbindet und jede Verbindung mit Mir euch zur Seelenreife verhilft ....

Amen

 
 
 

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