Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6004 17.7.1954

Lebensquell ....

Den Lebensquell zu finden, an dem die Seele sich wahrhaft erquicken kann, ist jedem Menschen möglich, der ihn suchet .... Doch es muß die Seele Hunger und Durst empfinden, bevor sie den Born suchet, an dem sie sich Labung erhofft. Niemals wird ein Mensch nach rechter Erquickung verlangen, der sich nicht elend und hungrig fühlt .... und er wird so lange keinen Hunger und Durst verspüren, wie er sich anderweitig sättigt .... solange er sich im Strudel der Welt bewegt und der Welt entzieht, was ihm Behagen verschafft. Und es ist dies die Mehrzahl der Menschen, die in der Welt verankert sind und nicht hinaufwandern in lichte Höhen, wo ihnen frisches Lebenswasser wahrlich eine ungewöhnliche Erquickung bringen würde, die von der Seele dankbar empfunden wird.

Es muß der Mensch zur Höhe wandern .... Niemals wird in der Tiefe der Quell zu entdecken sein, der Leben gibt der Seele .... Es muß sich der Mensch entfernen aus der Tiefe, er muß der Welt den Rücken kehren und lichte Höhen ersteigen, dann wird er den Lebensborn finden, dem köstlichstes Lebenswasser entströmt .... Wer Gott sucht und von Ihm empfangen will das Wort, das der Seele Nahrung ist, der wird Ihn nicht finden in der Welt, doch abseits der Welt wird er Seine Nähe spüren, und je stiller es wird in ihm und um ihn, desto klarer vernimmt er auch Sein Wort und desto mehr wird er sich der Nähe Dessen bewußt, Der ihm das Leben gab und Der ihn auch fortgesetzt speisen und tränken will, um im irdischen Leben ihn zum geistigen Leben zu erwecken.

Fortgesetzt muß sich der Blick des Menschen, der Gott suchet, zur Höhe wenden, denn von oben kommt das Licht, das Er ausstrahlet .... von oben kommt alles Gute, Erstrebenswerte, und von oben kommt auch das Wort, das lebendige Wasser, das dem Quell.. der ewigen Liebe Gottes .... entströmt. Gott wird Sich finden lassen von jedem, der Ihn suchet, und Gott wird Sich auch bemerkbar machen .... Er wird jeden einladen, auf seinem Erdenlebensweg Erquickung und Labung entgegenzunehmen an dem Quell, den Seine Liebe ihm erschließet.

Er wird allen den rechten Weg weisen, der zu dem Lebensborn führt, und sie sanft hindrängen .... doch den widerstrebenden Wanderer läßt Er seines Weges ziehen, denn dieser wird sich hinabwenden zur Tiefe, er wird die Welt suchen und sich berauschen wollen, er wird die Sünde suchen und dabei den Tod finden .... Der aber zur Höhe strebet, Der strebet dem Leben entgegen, und er wird das Leben finden und es ewig nicht mehr verlieren ....

Amen

 
 
 

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