Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6138 17.12.1954

Entwicklungsprozeß des Geistigen ....

Es ist ein langwieriger Prozeß, der euch zum Reifen bringen soll .... der das Geistige wieder in den Zustand versetzen soll, in dem es sich uranfänglich befand. Es ist ein Entwicklungsgang, der unsagbar mühselig und qualvoll ist, aber nicht ausgeschaltet werden kann, weil die Entfernung von Gott zu weit war und nun aus der Tiefe zur Höhe endlos viele Stufen zu gehen sind, die nur durch einen Vorgang nach göttlicher Ordnung zurückgelegt werden können .... durch Dienen .... Die Liebe Gottes schuf dem Gefallenen diese Möglichkeit .... zu dienen nach Gottes Willen .... Es betätigt sich das Wesen im Mußgesetz, es ist naturgesetzlich zur dienenden Tätigkeit gezwungen, indem das Geistige in den verschiedenen Schöpfungen gebunden ist, die stets eine erhaltende und aufbauende Bestimmung haben ....

Ein jedes Schöpfungswerk hat seinen Zweck, seine Bestimmung .... es wird immer eines dem anderen dienen .... Und auf daß also der Zweck der Schöpfungen erfüllt werde, ist das darin gebundene Geistige zu einer dienenden Tätigkeit gezwungen laut Naturgesetz .... Durch dieses zwar unfreiwillige Dienen legt das Geistige den Aufwärtsentwicklungsweg zurück .... anfangs unter großen Qualen, weil die Gebundenheit für das einst frei Geschaffene ein unerträglicher Zustand ist ....

Der Widerstand ist anfangs noch so groß, daß es in scheinbarer Untätigkeit verharrt, in der harten Materie, die völlig tot und unbeweglich erscheint. Doch der Widerstand läßt erst unmerklich, dann stets mehr nach, so daß auch die das Geistige umschließende Schöpfungsform gelockert werden kann .... so daß auch der Aufenthalt in jeglicher Form stets kürzere Zeitdauer erfordert. Immer ersichtlicher ist die Tätigkeit, so daß ein Leben zu erkennen ist in den Formen, die das Geistige nun bergen ....

Und so ist dieses Geistige nun durch die verschiedenen Schöpfungen hindurchgegangen, es hat den Weg zurückgelegt durch die Stein-, Pflanzen- und Tierwelt .... es hat gedient, wenn auch im gebundenen Willen, und durch das Dienen sich in einen Zustand gebracht, wo der Widerstand gegen Gott schon so gering geworden ist, daß es nun den freien Willen zurückerhalten kann .... daß es die letzte geschöpfliche Form beziehen und sich verkörpern kann als Mensch, um nun unter Beweis zu stellen, daß es den Widerstand gegen Gott aufzugeben bereit ist .... Und dieser Beweis wird erbracht, wenn der Mensch nun dienet im freien Willen .... wenn er in sich die Liebe entzündet, die ihn nun zum Dienen veranlaßt ....

Es ist ein überaus langwieriger Prozeß, den das Geistige selbst auch verspielen kann, wenn es im letzten Stadium .... als Mensch .... alle vorangegangenen Qualen und Mühseligkeiten nutzlos werden lässet .... wenn es Stufe um Stufe zurücksinkt im freien Willen .... wenn es erneut seinen freien Willen mißbraucht .... Aber dieser Rückfall ist etwas so Entsetzliches, wie es sich der Mensch nicht auszudenken vermag. Es kann ihm aber auch nicht die Rückerinnerung gegeben werden an die überaus qualvolle Zeit seines Aufstieges aus der Tiefe, weil dieses den freien Willen beeinträchtigen würden, der für das Stadium als Mensch aber ausschlaggebend ist .... Es kann den Menschen nur das Verantwortliche ihres Erdenlebens immer wieder vorgestellt werden, doch ob sie es glauben, das steht ihnen frei, entscheidet aber auch das Los des Geistigen .... der Seele ....

O glaubten es doch die Menschen, welche Verantwortung sie haben im Erdenleben .... glaubten sie es doch, daß sie selbst die Folgen tragen müssen, wenn sie versagen im letzten Stadium ihrer Entwicklung .... Sie können aber nur hingewiesen werden auf das Liebegebot .... Erfüllen sie dieses, so erkennen sie auch von selbst die Bedeutsamkeit ihres Erdenlebens, und dann erfüllen sie auch die letzte Aufgabe auf Erden .... freiwillig zu dienen .... Und dann ist der endlos lange Weg zuvor nicht vergeblich gewesen .... sie sind zurückgekehrt zu Dem, von Dem sie einst ihren Ausgang nahmen ....

Amen

 
 
 

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