Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6352 11.9.1955

Gottes Barmherzigkeit ....

Die Güte und Barmherzigkeit Gottes erfahret ihr alle, denn Seine Liebe ist unendlich und gilt allen Seinen Geschöpfen, die in Not sind, die aber Ihm noch widerstehen und darum eigentlich kein Anrecht hätten auf Seine Liebe .... weshalb die Barmherzigkeit Gottes ihrer Not gedenket. Er kann nicht zürnen, sondern nur lieben, verzeihen und helfen wollen .... Keine Sünde ist so groß, daß Seine Liebe sie nicht vergeben möchte, und nur Seine Gerechtigkeit muß auch eine gewisse Ordnung innehalten, weshalb Gott nicht Seine Geschöpfe beseligen kann, solange sie ihm offen widerstehen .... Aber Er tut alles, um ihren Widerstand zu brechen, um dann in Fülle sich verschenken zu können ....

Gott also verdammet nicht, und ob das Sündenmaß noch so voll ist, sondern Er schaut voller Erbarmen herab auf den Sünder und schüttet Gnaden über Gnaden aus über ihn, damit er sich bekehre und freiwillig Ihm zuwende, um nun auch volle Vergebung zu finden bei Ihm. Denn Gott ist Selbst die Liebe, und die Liebe kann nicht zürnen, sondern sie sucht immer nur zu beglücken. Gott ist jeder Seele ein barmherziger Richter, d.h., von Ihm aus wird Vergebung immer zu erwarten sein .... weil Seine Liebe unendlich ist. Nur wenn die Seele selbst sich wehrt, fordert sie die Gerechtigkeit Gottes heraus .... weil dies Gesetz der ewigen Ordnung ist, daß der Widerstand die Liebe Gottes unwirksam macht und auch jedes Barmherzigkeitswerk vergeblich ist.

Und so gilt Gottes größte Sorge immer nur der Willenswandlung des Menschen, die es dann zuläßt, daß Seine Barmherzigkeit eingreifen kann, wenn eine Seele gefallen ist und sich allein nicht mehr erheben kann .... Dann erfährt sie die Hilfe, die sie zwar nicht verdient, die sie aber auch nicht zurückweiset .... Dann kann sie aus Gnaden selig werden .... denn die erbarmende Liebe neigt sich dem Unglückseligen zu.

Erbarmung kennt aber nur Der, Der um das grenzenlose Elend dessen weiß, das in der Tiefe schmachtet .... Und Erbarmung kann daher auch der Mensch empfinden, der um das Los des Gefallenen weiß, selbst wenn er es nicht empfindungsgemäß ermessen kann. Doch das Wissen um die Unglückseligkeit des Gefallenen kann auch in ihm ein tiefes Erbarmen wachrufen, und so er sich nun in erbarmender Liebe für diese Gott-fernen Seelen einsetzet .... so er Gott nun anrufet um Hilfe für jene unglücklichen Seelen, dann kann sein erbarmender Hilferuf in jenen Seelen den Widerstand brechen, weil sie die Liebe des Bittenden spüren und nachgiebig werden .... Denn die erbarmende Liebe wird sehr hoch bewertet von seiten Gottes, ist sie doch ein Zeichen erhöhter Seelenreife, ein Zeichen echter Liebe des Menschen, die niemals ohne Wirkung bleiben kann.

Gott erbarmt Sich einer jeden Seele, und es wäre wahrlich alles schon aus der Tiefe erlöst, wenn widerstandslos Seine erbarmende Liebe angenommen würde .... Doch sie bleibt unwirksam, sowie sie Widerstand findet. Also ist jeder Notzustand, jede Unseligkeit nicht von Gott über das Wesen verhängt, sondern aus freiem Willen angestrebt worden, wogegen auch die Barmherzigkeit Gottes nichts anderes unternehmen kann, als immer nur in Liebe auf den Willen des Wesens einzuwirken, daß er sich wandle und der barmherzigen Liebe den Weg frei mache, daß sich das Wesen von der barmherzigen Liebe erfassen und emporziehen lasse.

Jedes Erlösungswerk ist ein Werk der Barmherzigkeit, weil es selbstverschuldete Not ist, aus der das Wesen erlöst werden soll .... wo die Gerechtigkeit Strafe verhängen müßte, wenn die Barmherzigkeit nicht zuvor sich äußerte und einen letzten Versuch machte, den Widerstand zu brechen .... Bei Widerstand jedoch richtet auch die Barmherzigkeit nichts aus, und die Gerechtigkeit bedenket nun das Wesen dem Widerstand gemäß .... Gottes Liebe höret nimmer auf, und diese Liebe suchet zu erretten alles Unglückselige, und Sein Erbarmen wird sich zur Erde herniederneigen immer wieder und sammeln, die sich von ihr erfassen lassen, und Seiner übergroßen Liebe wird kein Wesen auf die Dauer widerstehen können, denn ihre Kraft ist groß, und unter dieser Liebekraft wird einmal schmelzen auch das härteste Herz, und es wird sich Ihm ergeben im freien Willen und ewig selig sein ....

Amen

 
 
 

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