Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 6712 11.12.1956

"Viele sind berufen ...."

Um euch einführen zu können in die Wahrheit, muß unbedingt der Wille, das Verlangen nach Wahrheit, euch beherrschen, ansonsten euch nicht ein Geschenk gegeben werden kann, das ihr einstens zurückwieset: das Licht der Erkenntnis. Es wird euch zwar immer wieder angeboten, doch der Wille gehört zuerst dazu, dieses Geschenk anzunehmen. Ihr waret freiwillig in die Dunkelheit gegangen, ihr ließet das Licht hinter euch, ihr gabet einen köstlichen Besitz dahin, den ihr euer eigen nanntet, denn er war eines der Zeichen der Vollkommenheit, in der jedes von Mir geschaffene Wesen stand ....

Freiwillig gabet ihr eure Vollkommenheit dahin und wurdet zu lichtlosen Wesen; es gingen euch alle Merkmale eurer Vollkommenheit verloren. Aber Meine Liebe will nicht, daß ihr so bleibet, wie ihr selbst euch geformt habt. Und darum trage Ich euch alles an, was euch wieder zur Vollkommenheit verhilft. Aber euer Wille, anzunehmen, was Ich euch biete, ist Voraussetzung. Und so auch will Ich euch Menschen in die Wahrheit einführen, wenn das Verlangen danach in euch ist.

Und ohne Ausnahme seid ihr Menschen dazu berufen, euch die Seligkeit wiederzuerwerben und also auch im Licht der Wahrheit zu stehen. Ihr könnet also nicht sagen, daß der eine weniger mit Gnaden bedacht wird, daß er darum nicht das Ziel erreichen könne, das euch gesteckt wurde. Aber die Annahmebereitschaft der Menschen ist sehr unterschiedlich, und daher ist auch die Gnadenwirkung verschieden, und das lässet euch Menschen an eine Gnaden-Einschränkung glauben.

Ihr alle seid berufen, denn Ich schließe kein Wesen aus, so Ich Mein Gnadenmaß ausschütte, das euch verhelfen soll zur Seligkeit .... Wenige aber nur sind auserwählt .... wenige nehmen die Gnadengaben so bereitwillig an und begehren stets mehr, so daß sie auch überreich bedacht werden können, daß die Gnaden wirksam werden an ihnen und daß sie also zu denen gehören, die schon auf Erden wieder aufwärtssteigen, die Ich nun so offensichtlich bedenken kann, daß sie den Mitmenschen als "Auserwählte" scheinen .... Doch ihr eigener Wille, ihre Bereitschaft und ihr Verlangen hat ihnen ihren gereiften Zustand eingetragen, und darum auch war es möglich, ihnen die Wahrheit zuzuführen, ihnen wieder das Licht zu schenken, das den Mitmenschen mangelt, weil ihnen auch die Bereitschaft dafür fehlt.

Es wird sich kein Wesen in der Dunkelheit zu bewegen brauchen, das nach Licht verlangt .... Denn Ich werde immer Meine Geschöpfe nach ihrem Verlangen, nach ihrem Willen, bedenken, niemals aber diesen Willen zwingen zur Annahme göttlicher Gaben. Und Zwang wäre es, wenn die Menschen ohne ihren Willen mit einer ungewöhnlichen Gnadengabe bedacht würden, die sie also zwangsläufig in ein Licht versetzen würde. Doch dann wäre ein solches Wesen gerichtet, es wäre kein frei über-sich-selbst-bestimmendes Wesen, das sowohl tief sinken, aber auch ungewöhnlich hochsteigen kann je nach seinem Willen.

Und so wisset ihr, daß ein jeder im Licht der Wahrheit stehende Mensch selbst sich dieses Licht erworben hat durch seinen Willen, und ihr könnet sonach aus dem Grad der Erkenntnis auf einen Mir zugewandten Willen schließen, weil Ich allein das Licht der Wahrheit erstrahlen lasse in eines Menschen Herz, das sich mit Mir zusammenzuschließen sucht ....

Ein Mensch, der Mich leugnet, der keine Bindung hat mit Mir, der kann nie und nimmer in der Wahrheit stehen, und er wird auch niemals ernsthaft diese Wahrheit begehren: das Wissen, das ihm Licht gibt über seinen Ursprung und über seine Bestimmung .... Ihn beherrschen nur irdisch gerichtete Gedanken und Pläne, er bewegt sich in einer nur irdischen Welt, ein geistiges Reich erkennt er nicht an, und er kann daher auch niemals über dieses geistige Reich Aufschluß erhalten, weil sein Wille die Gedanken bestimmt, die ihm zuströmen, und dieser Wille eben nur der Welt zugewendet ist, also ihn auch nur weltliche Gedanken erfüllen werden. Ohne euren Willen aber könnet ihr niemals zur Wahrheit gelangen ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten