Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6730 7.1.1957

Bewußte Seelenarbeit ....

Ich will in euch eine bleibende Wohnstätte finden, um mit euch wie ein Vater mit seinen Kindern verkehren zu können .... Dann erst ist das Urverhältnis wiederhergestellt, in dem ihr standet zu Mir, als Ich euch erschaffen hatte. Aber Ich kann nur in eurem Herzen Aufenthalt nehmen, wenn ihr selbst es gereinigt und für Mich ausgeschmückt habt, denn Ich kann nur dort weilen, wo lauterste Reinheit ist, wo keinerlei Schlacken zurückgeblieben sind, denn diese verhindern Meine Anwesenheit, weil sie Anteil sind Meines Gegners, der gänzlich aus euch verdrängt worden sein muß, soll Meine Gegenwart möglich sein.

Und so besteht eure Erdenaufgabe nur darin, euer Herz so herzurichten, daß es Mir zur Wohnung dienen kann .... Doch das Erfüllen dieser Aufgabe erfordert euren Willen und darum auch das Verlangen nach Mir, das also euren Willen antreibt, diese Arbeit bewußt zu leisten: das Herz zu reinigen von allem, was Meine Gegenwart verhindern könnte. Schon der Wille, mit Mir vereint zu sein, wird von Mir überaus hochbewertet, und er trägt euch auch genügend Kraft ein, um euer Vorhaben auszuführen ....

Ihr werdet es erkennen, wo ihr eingreifen müsset, was ihr tun müsset, um euch so zu formen, daß Ich in euch Aufenthalt nehmen kann .... Ihr werdet wissen, daß ihr noch viele Fehler und Mängel aufzuweisen habt, ihr werdet auch alle Laster und Begierden erkennen als Hindernis für Meine Gegenwart, und ihr werdet euch nun bemühen, abzustoßen, was Mir mißfällt, und alles Unedle zu wandeln in Tugenden .... ihr werdet also eine bewußte Seelenarbeit leisten, weil euch das Ziel lockt: mit Mir auf ewig verbunden zu sein.

Also muß auch schon Liebe zu Mir in euch entflammt sein, und diese Liebe treibt euch zu Mir und gibt euch auch Kraft zur Umgestaltung eures Wesens, das ihr wohl erkennet als ungöttlich, als nicht Meinem Willen entsprechend .... Und so kann ein jeder, der sich selbst als mangelhaft erkennt, auch gewiß sein, daß Ich ihm helfe zur Wandlung .... Jedoch schlimm ist es für jene, die an sich keinen Mangel entdecken, die von ihrem Wert überzeugt sind, die es nicht für nötig halten, an sich selbst zu arbeiten, und die daher niemals Mich aufnehmen können in ihre Herzen, weil sie selbst ein gar großes Übel haben .... den Hochmut, durch welchen sich Mein Gegner in ihren Herzen fest verankert hat.

Wer in tiefster Demut sich selbst und seinen Unwert erkennt, der bittet Mich um Kraft und Hilfe und um Erbarmen .... Und ihm werde Ich helfen und ihn auch zu Mir ziehen in heißer Liebe und heißem Erbarmen .... Wer aber seine Niedrigkeit, seinen mangelhaften Zustand, nicht erkennt, der wird auch niemals zu Mir rufen. Er geht seinen Lebensweg dahin, und er ist und bleibt sich seines Wertes bewußt. Aber er wandelt ohne Mich .... denn sowie er Meine Nähe fühlen würde, wäre auch seine Überheblichkeit geschwunden .... Er kann Mich aber nicht fühlen, weil Ich Mich ihm nicht nahen kann, trägt er doch das Merkmal Meines Gegners offensichtlich zur Schau .... Und dadurch drängt er Mich zurück; ihm fehlt die Demut, die allein Ich ansehe und mit einem Gnadenreichtum überschütte.

Und solange ihr auf Erden wandelt, seid ihr alle auch noch mit Mängeln und Fehlern behaftet, und es ist darum auch die bewußte Arbeit an eurer Seele nötig, wollet ihr Mich Selbst aufnehmen in euer Herz, wollet ihr mit Mir euch vereinen und die innige Vaterliebe an euch selbst erfahren .... Aber der Wille, zu Mir zu gelangen und für Mich sich zu gestalten, genügt Mir schon, um euch so reichlich mit Kraft und Gnade zu versorgen, daß ihr dieses Umgestaltungswerk an euch auch vollbringen könnet, weil Ich Selbst eure Rückkehr zu Mir ersehne und darum jedem Menschen helfen werde, der auch von sich aus diese Rückkehr zu Mir anstrebt ....

Amen

 
 
 

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