Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 6765 18.2.1957

Sturz in die Tiefe gleich Erkenntnislosigkeit ....

Im Erkennen der Wahrheit liegt des Wesens ganze Seligkeit .... Es stand einstens im Licht, in höchster Erkenntnis, und es war darum auch selig im Übermaß. Denn das Wesen erkannte Meine Liebe, Weisheit und Macht .... es wußte, daß es aus Mir hervorgegangen war, und es wußte auch um seine Bestimmung. Unentwegt war es von Meiner Liebekraft durchstrahlt, es gab nichts Dunkles, Ungeklärtes für dieses Wesen, und es gab auch nichts, was das Wesen beschränkte in seinem Willen und seiner Kraft .... Es war ein unsagbar beseligender Zustand, ein Weilen in lichtvollsten Sphären, die, von Meinen Gedanken erfüllt, auch den Wesen diese Gedanken erkenntlich werden ließen ....

Es war ein unentwegtes Überfließen Meines Urwesens in alle diese von Mir geschaffenen Wesen, das eben auch unbegrenzte Seligkeit auslöste in diesen Wesen. Doch der Zustand der Wesen wandelte sich .... Was ihnen überreichlich zuströmte, das wehrten sie im freien Willen ab .... als das erste von Mir erschaffene Wesen seinen freien Willen mißbrauchte und ihn wider Mich richtete .... ein Vorgang, der von weitgehendster Bedeutung wurde für alles Geistige, das einst aus Mir hervorgegangen war.

Jenes erste Wesen stand zwar gleichfalls in höchster Erkenntnis, denn es war geschaffen als Mein Ebenbild, es stand Mir in nichts nach in seinem Wesen, nur daß es nicht von Ewigkeit war, sondern von Mir erschaffen wurde, also Mein Wille und Mein Liebedrang es erst erstehen ließ .... Und dieses Wesen neidete Mir den Vorrang, von "Ewigkeit" zu sein, während es selbst einen "Anfang" hatte .... Und da es Mich nicht zu schauen vermochte, warf es sich selbst zum Herrn aller geschaffenen Wesen auf, die auch zum großen Teil es als ihren Herrn anerkannten .... trotz hellster Erkenntnis .... Und es verlor alle Eigenschaften, die es noch als göttliches Wesen kennzeichnen, weil es das Merkmal der Göttlichkeit, den freien Willen, mißbrauchte und weil es bar wurde jeder Liebe. Es versank in die Finsternis .... Und es wurde sein Zustand ein unseliger, es war ohne Licht und Kraft, und es verharrte Ewigkeiten in diesem unglückseligen Zustand ....

Doch der Wille des erstgeschaffenen Wesens und auch seines Anhanges vermochten nicht, Mich Selbst, die Ewige Wahrheit, das Licht von Ewigkeit, zu verdrängen .... Es konnte Mir wohl seine Anerkennung verweigern, es konnte sich abwenden von Mir, aber es konnte nicht Mich vernichten, auslöschen, vergehen lassen .... Ich war und blieb die Macht, Die alles beherrscht und Der auch das gefallene Geistige sich unterordnen muß, wenn dies Mein Wille ist. Aber Ich ließ ihm die Freiheit .... Ich ließ die Wesen sinken, wohin sie eigenwillig strebten, zur Tiefe.

Doch Ich verwehre es dem Wesen auch nicht, wenn es sich aus der Tiefe wieder erheben will, wenn es Mir wieder zudrängt und von Mir wieder Kraft und Licht empfangen will .... Ich verhelfe ihm vielmehr dazu und wende alle Mittel an. Und weil ihnen jegliche Erkenntnis mangelt, weil sie bar sind jeden Lichtes und jeden Wissens, gebe Ich ihm auch einmal wieder die Möglichkeit, sich dieses Licht zu verschaffen .... Ich lasse die Wesen nach endlos langem Entwicklungsgang wieder in den Zustand geraten, daß sie fähig sind zu erkennen, wenn sie dazu willig sind .... Und es ist dies im Stadium als Mensch, wo Ich dem Wesenhaften wieder die Wahrheit zuleite, um es wieder in einen Seligkeitszustand zu versetzen .... wo aber wieder der freie Wille dies bewerkstelligen muß ....

Was es einstmals besaß, das muß es sich nun erst erwerben, aber es wird dieser Wille dazu überaus hoch bewertet, und es erreichet dann das Wesen einen Lichtgrad, der den einstigen Lichtgrad noch übersteigt, weil es nun nicht nur Mein Geschöpf, sondern Mein Kind geworden ist, das wohl die Freiheit hatte, in der Tiefe zu bleiben, aber doch aus eigenem Antrieb die Höhe erstrebte und nun unsagbar selig ist, weil es wieder im Licht der Wahrheit steht, weil jegliche Dunkelheit von ihm gewichen ist, weil alle göttlichen Eigenschaften im Vollmaß das Wesen erfüllen und weil es nun nicht mehr abgedrängt werden kann von Mir durch Meinen Gegner .... jenes erstgeschaffene Wesen .... dessen Schuld, sich von Mir getrennt zu haben, weit größer ist und das darum auch weit mehr Zeit benötigt, um den Weg der Rückkehr zu Mir zurückzulegen, das aber einmal auch erkennen wird, daß die unbegrenzte Seligkeit nur bei Mir, seinem Vater von Ewigkeit, zu finden ist ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten