Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6950 20.10.1957

Die "Liebe" erschließt erst das Wissen ....
Menschliche Gebote unwichtig ....

Ein jeder Mensch könnte zu richtigem Denken gelangen, wenn er nur seinen Lebenswandel in göttlicher Ordnung führt. Und ein jeder Mensch würde dann auch die rechte Erkenntnis besitzen, warum und wozu er den Weg über die Erde geht, denn Gott hält Sich nicht verborgen, und Er klärt auch den Menschen auf, der Ihn anhöret, der Aufklärung begehrt über Sinn und Zweck seines Erdendaseins. Ein Lebenswandel in göttlicher Ordnung aber ist gleichbedeutend mit einem Wandel in Liebe .... Und daran lassen es die Menschen zumeist fehlen, und die Folge davon ist falsches Denken, ein verfinsterter Geisteszustand, mangelndes Verständnis und Ablehnung der Wahrheit gegenüber.

Die Liebe ist die Bindung mit Gott, wo die Liebe fehlt, ist große Entfernung von Gott. Dies ist die einfachste Erklärung dafür, daß den Menschen das Wissen mangelt und sie es nicht annehmen, wenn es ihnen angeboten wird. Nur einem liebewilligen Menschen kann ein Wissen vermittelt werden, das ihm fehlt, denn nur er wird es auch verstehen können, und es wird ihm zusagen, er wird es als Wahrheit erkennen. Eine Änderung des Denkens kann also nur dann zuwege gebracht werden, wenn den Menschen die Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe so vordringlich gemacht werden, daß sie sich selbst zu wandeln suchen ....

Und solange es unterlassen wird, jene Gebote als wichtig herauszustellen, solange das Augenmerk der Menschen auf völlig unwichtige Dinge gelenkt wird, ist es auch unmöglich, sie mit der Wahrheit vertraut zu machen, ihnen ein Wissen zu unterbreiten, das ihnen ihren Daseinszweck und Anlaß erklärt. Ein Beweis dafür ist, daß das gleiche Wissen von dem einen Menschen bereitwillig angenommen wird, während es bei dem anderen auf Ablehnung stößt .... und daß ersterer unverkennbar ein liebewilliges Herz besitzt, während der andere verhärtet ist und die Liebegebote Gottes wenig beachtet.

Es wird auch niemals das "Wissen" die Menschen zur "Liebetätigkeit" veranlassen, sondern der Liebewille erst erschließt dem Menschen den Sinn des Wissens. Die Liebe also ist der Faktor, mit dem immer gerechnet werden muß, wollen die Menschen einen geistigen Fortschritt erzielen. Denn selbst der unwissendste Mensch kann ausreifen an seiner Seele, wenn sein Lebenswandel ein Wandel in Liebe ist, wenngleich ihm auf Erden jegliches Wissen mangelt, das ihm aber blitzschnell zuteil wird im geistigen Reich. Und darum wird den Menschen immer als Erstes die Liebe gepredigt werden müssen .... Es ist dies weit wichtiger, als sie in ein Wissen einzuführen, für das ihnen jegliches Verständnis fehlt, solange auch die Liebe noch nicht in ihnen entzündet worden ist.

Die Liebelehre Jesu aber wird überall verkündet, wo noch ein Funken Glauben unter den Menschen zu finden ist, denn die Liebelehre Jesu ist das Fundament, worauf jede kirchliche Organisation aufgebaut wurde. Wer also einer kirchlichen Organisation angehört, der weiß auch um die Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe .... Er selbst kann nun dieses sein Wissen verwerten .... Er kann die Liebegebote sich zur Richtschnur seines Lebenswandels machen, er kann aber auch die Erfüllung dieser Gebote zurückstellen und unwichtigen Geboten den Vorrang einräumen ....

Er kann über diesen letzteren der göttlichen Liebegebote vergessen .... Er wird nicht daran gehindert, denn er hat einen freien Willen. Dann aber ist sein Geisteszustand verfinstert, und er kann nicht anders erhellt werden, als daß das Liebelicht sich in ihm entzündet. Darum liegt die Schuld nicht allein bei denen, die den Menschen falsche Kost darbieten, wenn diesen Kenntnis gegeben wurde von der göttlichen Liebelehre Jesu .... Denn ein jeder Mensch kann selbst sich zu den Geboten der Gottes- und Nächstenliebe einstellen nach seinem freien Willen .... Sieht er sie als vordringlich an, wie es ihm gelehrt wurde, dann wird er in sich selbst auch das Licht entzünden, das ihm Helligkeit gibt auch über Anlaß und Zweck seines Erdenlebens ....

Vernachlässigt er das Erfüllen jener Gebote, dann bleibt es dunkel in ihm, und ob ihm noch soviel wahrheitsgemäßes Wissen zugeführt wird. Darum ist nur eines vonnöten, immer wieder die Menschen auf die göttliche Liebelehre Jesu hinzuweisen, immer wieder die Liebe zu predigen und auf Erfüllung der Gebote zu drängen .... Dann erst macht sich der Mensch aufnahmefähig für ein Wissen, das ihm den Heilsplan Gottes erklärt, und dann erst wird er das Wissen verwerten und eifrig streben nach Vollendung ....

Amen

 
 
 

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