Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 7451 9.11.1959

Urteilskraft des Empfangenden ....

Und daß ihr die Schrift leset mit rechtem Verständnis, das bringt auch nur der Geist in euch zuwege, der den Verstand recht lenkt, der ihm hilft, alles recht aufzunehmen und im rechten Sinne auszulegen. Denn er kann nur den Buchstabensinn erfassen, er kann aber auch den geistigen Sinn der Buchstaben aufnehmen, und dann ist das Denken des Menschen vom Geist gelenkt. Und so ist es auch mit jedem Wort, das Gott in Seiner Liebe aus der Höhe zur Erde leitet .... Er muß dem Empfangenden auch gleichzeitig das Verständnis dafür erschließen, ansonsten auch diese Worte tot sind und bleiben würden und dem Menschen keinen sonderlichen Segen eintragen könnten.

Der Geist erst läßt das Wort lebendig werden, und der Geist ist die göttliche Kraft im Menschen, die jegliche göttliche Ausstrahlung recht richtet .... Gott spricht den Menschen an und gibt ihm gleichzeitig die Fähigkeit, das Wort mit dem Verstand festzuhalten, zu durchdenken und auszuwerten .... immer vorausgesetzt, daß der Mensch den Willen hat, aus dem göttlichen Wort Nutzen zu ziehen .... was aber auch kaum anzuzweifeln ist bei einem Menschen, der sich selbst Gott hingibt, um Seine Ansprache zu vernehmen. Es ist aber erst dann sein geistiges Eigentum, wenn der Mensch es versteht und auch dem Mitmenschen weitergeben kann.

Darum aber kann auch eine Erklärung des Menschen, der das Wort empfangen hat, als richtig angenommen werden, weil Gott dem Menschen mit Seinem Wort auch die Urteilskraft schenkt, da es dessen Aufgabe nun ist, für das empfangene Wort einzutreten und es auch verständlich dem Mitmenschen weiterzugeben, wenn es nicht möglich ist, die direkten Worte dem Mitmenschen zu übermitteln. Es wird niemals der Empfänger der göttlichen Wahrheit von dem Inhalt selbst unbeeindruckt bleiben oder nicht aufnahmefähig sein für jenen Inhalt, er wird es verstehen und mit klaren Worten auch dem Mitmenschen verständlich machen können, denn das ist die Kraft des göttlichen Wortes, daß es .... als vom Geist Gottes vermittelt .... auch den Geist im Menschen anspricht, der alles versteht und also auch verständlich wiedergeben kann.

Es ist ein gewisser Liebegrad nötig, um als Mittler zwischen Gott und den Menschen Sein Wort entgegennehmen zu dürfen, und dieser Liebegrad gewährleistet auch das Verständnis dafür, was er nun als Geistesgut direkt empfängt .... Und so ist eine falsche Wiedergabe von Lehren nicht zu fürchten, wenn dies auch mündlich geschieht, weil der Mensch den Sinn voll und ganz begriffen hat, dem diese Offenbarungen zugegangen sind. Es spricht der Geist zum Geist .... d.h., der Vatergeist von Ewigkeit sendet seine Ausstrahlung dem Menschen zu, der sich öffnet .... Also kann dieser nur göttliche Ausstrahlungen empfangen, und diese göttliche Ausstrahlung hat wahrlich die Kraft, das Denken des Menschen recht zu leiten, so daß das Geistesgut recht verstanden und auch recht wiedergegeben wird.

Dagegen sollen sich Außenstehende nicht an die Veränderungen von solchen geistigen Lehren geben, sie sollen nicht selbst erklären wollen und also ihr menschliches Denken einmischen, wenn sie nicht gleichfalls vom Geist Gottes erleuchtet sind, dann aber stets die gleiche Abwehr haben werden, dem göttlichen Wort etwas hinzuzusetzen oder es ändern zu wollen .... Nur der unerweckte Geist gibt sich zu einer solchen Arbeit her, göttliche Offenbarungen zu "bearbeiten" oder zu erklären .... Denn der erweckte Geist weiß es, daß solches unnötig ist und immer nur nachteilig sein kann für das, was Gott den Menschen zugeleitet hat durch Seinen Geist.

Und darum sollet ihr euch hüten, dort euren Verstandes Arbeit einsetzen zu wollen, wo göttlicher Geist gesprochen hat, und ihr werdet Sorge tragen, daß das Lebenswasser rein erhalten bleibt, so wie es von dem Lebensquell entströmt ist .... Denn was von Gott ausging in aller Reinheit, soll unverändert bleiben, und es wird nicht an Kraft verlieren, sondern jedem Menschen ein rechter Born des Lebens sein und bleiben ewiglich ....

Amen

 
 
 

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