Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 7748 16.u.17.11.1960

Urschuld und Tilgung durch Jesus Christus ....

In Meiner großen Erbarmung für euch vollbrachte Ich das Erlösungswerk im Menschen Jesus .... Was Ich aus Mir herausgestellt hatte, war sündig geworden gegen Mich, und nur ein geringer Teil der erschaffenen Wesen verblieb bei Mir, als es um den Willensentscheid ging, den Ich forderte, um die erschaffenen Wesen übermäßig beglücken zu können. Sie wollten Mich schauen, und da dies nicht möglich war .... weil die Wesen vergangen wären in der ungeheuren Lichtfülle, die sie erschaut hätten .... wendeten sie sich dem zu, der ihnen schaubar war, den Ich als ersten Geist herausgestellt hatte als Mein Ebenbild ....

Den Wesen fehlte es aber nicht an Erkenntnis, und so wußten sie auch, daß sie aus Mir hervorgegangen waren, aber sie wendeten sich trotzdem ab von Mir und jenem zu, worin nun auch die große Sünde bestand, die sie in endlose Tiefen stürzte .... Mich aber erbarmte ihr Zustand, Mich erbarmten die Wesen, die nun völlig lichtlos (in = d. Hg.) der Gewalt Meines Gegners .... des zuerst abgefallenen Geistes .... sich befanden und also auch in einem über alle Maßen unglückseligen Zustand waren, der ewig sich nicht mehr geändert hätte, wenn Ich ihnen nicht Meine Erbarmung schenkte .... Und diese war Folge der Liebe, die jene Wesen einstmals geschaffen hatte und die ihnen daher auch folgte in die Tiefe ....

Meine endlose Liebe gab das Gefallene, das auch Mir gehörte, nicht auf. Denn es war aus Meiner Kraft hervorgegangen, die Meinem erst-geschaffenen Wesen .... Luzifer .... unentwegt zuströmte und ihn zum Erschaffen unzähliger Wesen befähigte. Also gehörte dieses Wesenhafte auch Mir, doch es war aus eigenem Willen sündig geworden, es war aus eigenem Willen Meinem nunmehrigen "Gegner" gefolgt .... Doch das Los jenes Gefallenen erbarmte Mich, und Ich wollte ihm die Möglichkeit geben, sich so weit emporzuarbeiten aus der Tiefe, daß es wieder in den Zustand des freien Willens gelangte, um es dann erneut vor die Willensprobe stellen zu können, welchem Herrn es sich anschloß.

Aber die Wesen waren durch ihre Abwehr Meiner Liebekraft derart geschwächt, daß sie auch dann ihre Willensprobe nicht bestanden, wenn Ich ihnen nach endlos langer Zeit den freien Willen zurückgab .... Und diese Schwäche der Wesen erbarmte Mich und bestimmte Mich zu dem Erlösungswerk, um dem Schwachen Kraft zu vermitteln, die durch Abbüßen jener einstigen Schuld .... durch den qualvollen Kreuzestod .... erworben wurde .... Mein Erbarmen zu den gefallenen Wesen war übergroß, und deshalb wollte Ich Selbst die Schuld auf Mich nehmen und sie entsühnen. Da Ich als Gott aber nicht leiden konnte, mußte dieses Tilgungswerk in einem Menschen geschehen, Der Sich aus Liebe zu Seinen Mitmenschen bereit erklärte, Sühne zu leisten, und Der Sein Liebewerk krönte mit einem überaus qualvollen Leiden und Sterben am Kreuz ....

Die Liebe in dem Menschen Jesus war die eigentliche Tilgerin der Schuld, und die Liebe war Ich Selbst .... Ich Selbst war im Menschen Jesus übermächtig, Ich konnte in ganzer Kraft in dem Menschen Jesus wirken, all Sein Tun und Lassen war von der Liebe bestimmt, und so also vollbrachte die "Liebe" das Erlösungswerk, Die nur Sich in einer menschlichen Hülle barg, die jenes übermenschliche Leiden auf sich nahm .... Es erbarmte Sich die "Liebe", und Sie tilgte die große Sündenschuld, die das gefallene Geistige unglückselig machte .... Es erbarmte Sich die Liebe, und Sie machte den Weg wieder frei, der zurückführt ins Vaterhaus ....

(17.11.1960) Die Liebe allein nur war fähig, der Gerechtigkeit Genugtuung zu leisten, denn diese konnte nicht übergangen werden, weil sie zu Meinem Wesen gehört, weil sonst Meine Vollkommenheit in Frage gestellt wäre. Und um der Gerechtigkeit willen also mußte die große Schuld getilgt werden, bevor Ich Meine Geschöpfe wieder aufnehmen konnte in Mein Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Und es wurde also ein Weg gefunden .... es barg Sich die "Liebe" in einem Menschen, Der fähig war zu leiden und Den die Liebe also auch willig machte, die große Schuld auf Sich zu nehmen und unermeßlich dafür zu leiden und zuletzt den bittersten Tod zu sterben am Kreuz ....

Es ging der Mensch Jesus diesen Weg zum Kreuz, Der die Liebe in Sich barg, Die Ich Selbst bin von Ewigkeit .... Nur so konnte die unermeßliche Schuld getilgt werden. Nur die große Barmherzigkeit bewog Mich, Mich Selbst Meiner Geschöpfe anzunehmen, die über alle Maßen unselig waren und die ohne Hilfe sich hätten nimmermehr frei machen können aus der Gewalt Meines Gegners. Denn er besaß ein Recht auf diese Wesen, weil sie ihm freiwillig in die Tiefe gefolgt sind. Ich Selbst mache ihm dieses Recht nicht streitig, aber auch Mir gehören diese Wesen an, und darum ringe Ich um sie und verhelfe ihnen zur Stärkung ihres Willens, auf daß sie selbst nun sich frei zu machen suchen und dies auch können durch die am Kreuz erworbenen Gnaden.

Es nahm der Mensch Jesus Mich Selbst in Sich auf .... Er richtete Sich Selbst so her durch Sein Liebeleben, daß Ich Selbst, als die Ewige Liebe, in Ihm Wohnung nehmen konnte .... daß Ich Ihn voll und ganz durchstrahlte, so daß Er nur noch wollte und tat, was die "Liebe" in Ihm gebot .... daß Ich Selbst also das Erlösungswerk zur Ausführung brachte, weil der Mensch Jesus ganz in Meinem Willen aufging. Denn Er und Ich waren eins, Er war "Gott" in aller Fülle, und nur Seine Außenhülle war für die Augen der Mitmenschen "Mensch" ....

Aber auch diese Außenhülle hatte sich vergeistigt, nur daß sie so lange noch das "Menschliche" behielt, bis das Erlösungswerk vollbracht war .... Denn leiden konnte nur der Mensch Jesus, und Seine Leiden und Qualen waren unbeschreiblich, weil auch die Schuld unermeßlich war, die Er auf Seine Schultern genommen hatte, um sie zu entsühnen. Und jeder Mensch kann nun frei werden von seiner Schuld, der Mich Selbst in Jesus Christus anerkennt, der die Gnaden des Erlösungswerkes annimmt .... der an Ihn glaubt und auch daran, daß Ich in Ihm für euch gestorben bin, um euch zu erlösen ....

Amen

 
 
 

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