Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 3425 3.2.1945

Geisteswirken ....
Durch Willen erhöhte Fähigkeit ....

Die Bereitwilligkeit, eine geistige Aufgabe zu erfüllen, trägt dem Menschen erhöhte Fähigkeiten ein, die jedoch erst ausgebildet werden müssen. Also es ist der Mensch nicht außergewöhnlich veranlagt als solcher, sondern er erhöht selbst durch seinen Willen gewisse geistige Anlagen und kann nun entsprechend unterwiesen werden. Seine Aufgabe bedingt als erstes ein Wissen, in das er also langsam eingeführt werden muß. Sie bedingt ferner eine rege Verstandestätigkeit, um das Wissen lebendig wiedergeben zu können, ansonsten dieses nicht wirksam werden kann. Es muß der Mensch selbst völlig durchdrungen sein von dem Wissen, also muß er zuvor durch ernstes Verlangen sich aufnahmefähig dafür gemacht haben, und dazu war der Wille zur Wahrheit erforderlich.

Sind diese Bedingungen erfüllt, dann wird der Mensch von Gottes Liebe ergriffen, er wird belehrt, sein Wissen wird ständig vermehrt, so daß er dann über einen geistigen Reichtum verfügt, der ihn befähigt zu der Aufgabe, die ihm für die Erdenzeit gestellt ist, so er sich freiwillig dazu erbietet. Es hängt also seine Fähigkeit nicht von seiner natürlichen Veranlagung ab, sondern sein Wille allein ist entscheidend, ob diese Fähigkeit in ihm entwickelt wird. Und so kann ein jeder Mensch über seine natürliche Veranlagung hinauswachsen, so er sich bereit erklärt, als Arbeiter im Weinberg des Herrn tätig zu sein und zur Errettung zahlloser Seelen aus geistiger Finsternis beizutragen.

Dieser ernsthafte Wille kann einen Menschen gänzlich wandeln, indem er sein Denken in völlig neue Gebiete lenkt, die ihm bisher fremd waren. Und es ist dies schon das Wirken Gottes, Der ihn zubereitet für seine Erdenaufgabe. Die Gabe des Verstandes wird geschärft, so daß er also auch lebendig das aufgenommene Wissen wiederzugeben vermag. Immer muß er völlig durchdrungen sein von einem Wissen, wenn er es dem Mitmenschen weiterleiten will, weil er von diesem auch Einwände erwarten muß, die er widerlegen soll, was er nur kann, wenn er verstandesmäßig das verarbeitet hat, was ihm außergewöhnlich, also durch geistiges Wirken, zugegangen ist.

Daß aber der Geist Gottes in einem Menschen wirken kann, ist unwiderlegbar, nur setzt dies auch Bedingungen voraus, die der Wille des Menschen erfüllen muß. Und es ist die erste Bedingung ein uneigennütziges Liebeswirken .... Ohne dieses kann der Geist Gottes im Menschen nicht wirksam werden. Wo aber die Liebe geübt wird, dort wird auch dem außergewöhnlichen Wirken des Geistes Verständnis entgegengebracht werden, selbst wenn der Mensch zuvor ohne Wissen ist um die Kraft des Geistes.

Der Grad der Liebe eines Menschen bestimmt also dessen Fähigkeiten, und diesen Grad kann ein jeder Mensch erreichen, so er ernstlich will, also kann auch ein jeder Mensch über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen, so er außergewöhnlich liebetätig ist und freiwillig eine Aufgabe zu erfüllen bereit ist, die dem Seelenheil der Mitmenschen gilt .... er also als Arbeiter im Weinberg des Herrn sich Gott zur Verfügung stellt. Dann wird er von Gott Selbst ausgebildet .... er wird unterwiesen, um nun auch nach dem Willen Gottes tätig sein zu können ....

Amen

 
 
 

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