Bertha Dudde 1891 - 1965
Aktuelles Gottesoffenbarung Suche - Volltext Kontakt Read in English
  Willkommen Zum Werk Leseauswahl Schriftenangebot Downloads
     
BD 0182-1000 BD 1001-2000 BD 2001-3000 BD 3001-4000 BD 4001-5000
BD 5001-6000 BD 6001-7000 BD 7001-8000 BD 8001-9030 Dudde-Bücher
 
 

BD 4470 26.10.1948

Verschiedenes geistiges Wirken: Weisheit, Schauen, Weissagung ....
(Konnersreuth)

Nur dort kann Mein Geist wirksam werden, wo die Menschen sich Meinem Urwesen angeglichen haben, wo sie sich zur Liebe gestaltet haben. Wie das Leben des einzelnen sonst ist, welcher Konfession er angehört und welcher Abstammung er ist, das ist belanglos, und darum kann ein jeder andere Gewohnheiten pflegen, es kann ein jeder andere Sitten und Gebräuche ausüben, es kann ein jeder in anderen Glaubenslehren erzogen worden sein .... sowie er ein Liebeleben führt nach Meinem Willen, kann er auch von Meinem Geist erfüllt sein und Übernatürliches zustande bringen.

Das Wirken des Geistes ist aber insofern verschiedener Art, als daß dem einen Menschen tiefste Weisheit, tiefstes geistiges Wissen vermittelt wird, während der andere geistig zu schauen vermag, also Dinge sehen und erleben kann, die mit dem geistigen Reich, mit Mir Selbst und der Schar der reinen Geister im engsten Zusammenhang stehen. Er kann also einen Blick tun in das geistige Reich, das aller Menschen letztes Ziel ist. Bei wieder anderen ist die Gabe der Weissagung das Wirken des Geistes, so daß sie in die Zukunft zu schauen vermögen und die kommenden Ereignisse sich vor ihren Augen abspielen sehen. Auch diese sind erfüllt von Meinem Geist, so daß sie reden müssen zu ihren Mitmenschen über ihre Gesichte und über ihre prophetische Gabe.

Vergangene, gegenwärtige und zukünftige Dinge zu schauen ist das Zeichen eines schon hohen Reifegrades des Menschen, dem jeder Zeitbegriff genommen ist, sowie er den Blick geistig richtet und also nun geistig in Sphären weilet, fernab der Erde, seinem derzeitigen Wirkungskreis. Solchen Menschen ist durchaus Glauben zu schenken, sowie ihr Leben ein vorbildliches Liebeleben darstellt. Dann können keine anderen als Lichtwesen sich durch sie kundgeben, dann wirket Mein Geist in jenen Menschen, denn sie sind durch die Liebe Mir verbunden und können niemals abseits Meines Willens stehen und handeln und denken nach eigenem Willen. Liebe also ist sicherstes Zeichen Meiner Gegenwart, Liebe ist die Gewähr für Mein Wirken, ganz gleich, in welcher Form das Wirken des Geistes zum Ausdruck kommt.

Mein Geist kann und wird also auch dort wirken, wo ein Mensch in verkehrter Glaubensrichtung erzogen wurde, wo sein Denken in falsche Bahn gelenkt wurde durch unfähige Lehrer, in denen Mein Geist nicht wirken und ihnen die reine Wahrheit vermitteln konnte. Es kann aber dennoch durch ein rechtes Liebeleben der also in falschem Denken Stehende Meines Geistes Wirken an sich erfahren, doch in anderer Form als durch Zuleiten von wahrheitsgemäßem Wissen .... denn ein solches würde zuweilen im Widerspruch stehen zu den ihm vermittelten Glaubenslehren und dem Empfangenden wenig nützen. Also wirket Mein Geist vorerst so, daß er den Menschen in geistige Sphären Einblick nehmen lässet, die ihm bildlich die Wahrheit vermitteln, so daß ihm geistige Begebenheiten vor Augen gestellt werden, die sich mit den Lehren jeder einzelnen Konfession decken, die der Wahrheit entsprechen, so daß also das Geisteswirken stets nur Wahrheit zeitigen wird, wenngleich die Form verschieden ist ....

(27.10.1948) Es soll den Menschen ein Beweis geliefert werden von der Wahrheit dessen, was gelehrt wird, aber nicht mehr urkundlich bewiesen werden kann, dann erstreckt sich das Wirken des Geistes auf in der Vergangenheit liegende Begebnisse, und er wird solche dem Menschen sichtlich werden lassen, in dem er wirken kann, auf daß dieser zeuget von Dingen, die anders nicht mehr bewiesen werden können. Vergangenes und Zukünftiges werden solche Menschen mit geistigen Augen schauen, und stets muß ihnen das Wirken Meines Geistes zugesprochen werden, das einen tiefen starken Glauben bedingt, der dort anzutreffen ist, wo die Liebe ist.

Wahrheitsgemäßes Wissen kann nicht überall von der Höhe zur Erde geleitet werden, weil zur Annahme dessen ein völlig neutrales Herz gehört, das frei ist von einer bestimmten Lehre, das gewissermaßen keinen Widerstand bietet durch eigenes, der Wahrheit widersprechendes Geistesgut. Es muß bedingungslos annehmen, was ihm von oben dargebracht wird. Und daher darf der Mensch nicht gebunden sein an ein Wissen, das ihm von außen zugetragen wurde und nicht der Wahrheit entspricht .... Und daher ist ein Geisteswirken in dieser Form selten möglich, weil zumeist die Suchenden sich schon einer Geistesrichtung angeschlossen haben, während die außerhalb jeder Geistesrichtung stehenden Menschen selten suchend sind, vielmehr überhaupt keinen Glauben haben, der Glaube an Mich und Mein Wirken aber erste Voraussetzung ist, daß Mein Geist in einem Menschen wirksam werden kann.

Ein Mensch, der in der Liebe lebt, im Glauben aber schwach ist, setzet Meinem direkten Wirken in ihm durch den Geist ebenfalls ein Hindernis entgegen, ansonsten Ich weit mehr Mich durch Menschenmund äußern könnte; doch ein direktes Wirken, ein Übertragen Meines Wortes auf einen Menschen wollen sie nicht anerkennen, weil ihnen dieser Glaube mangelt. Und so kann Ich wohl ihre Gedanken ordnen und ihnen Verständnis geben für die alleinige Wahrheit, Ich kann sie auch gedanklich einführen in ein Wissen, das sie von außen nicht entgegennehmen können, doch immer werden sie ihre Gedanken als eigene ansehen und Mein Wirken an ihnen nicht ersehen wollen.

Wo aber Mein Geist wirken kann in offensichtlicher Weise, wo Liebe und Glaube eine direkte Übertragung Meines Wortes auf einen Menschen ermöglichen, dort tritt die Kraft des Geistes deutlich in Erscheinung, und dort sollten sich alle Menschen Aufklärung holen, weil sie dann der vollsten Wahrheit gewiß sein können, weil Ich Selbst es bin, der ihnen diese Aufklärung gibt durch eines Menschen Mund und Hand. Und Ich werde immer dafür Sorge tragen, daß ein Wahrheitsquell denen das lebendige Wasser spendet, die durstig sind; Ich werde immer dafür Sorge tragen, daß Wahrheitsträger auf Erden wandeln, die den Mitmenschen rechte Führer sein können, die ihnen nur das vermitteln, was sie von Mir empfangen haben, die zum Aufnahmegefäß des Geistes sich hergerichtet haben und darum ständig durch Meinen Geist unterwiesen werden in der Wahrheit, auf daß sie diese weitertragen und lehrend tätig sind nach Meinem Willen ....

Amen

 
 
 

Druckversion

Kundgabe teilen / weitersagen auf:  
 
  | Vorige Kundgabe | | Seitenanfang | | Nächste Kundgabe |  
 
 

 

Home - Wort Gottes

Handschrift: Prolog 1

Handschrift: Prolog 2

 

 

Willkommen

Bertha Dudde - eine Einführung

Autobiographie von Bertha Dudde

Dudde - Bücher

 

     Stellungnahmen zum Werk

Archiv der Originale

Lorber - Dudde

Bezugsadressen

Links

Impressum

 

Copyright © 2002-2016  by bertha-dudde.info - berthadudde.de - gottesoffenbarung.de - wortgottes.info   -   Alle Rechte vorbehalten