Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 6922 18.9.1957

Das reine Evangelium der Liebe ....

Und ob auch überall in der Welt das Evangelium verkündet wird, ob den Menschen auch ständig die Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe vorgetragen werden .... es kann nur dann das Evangelium als "in der Welt verbreitet" gelten, wenn es beachtet wird, wenn diesem Liebe-Evangelium entsprechend der Lebenswandel nun geführt wird und dann auch erst die Voraussetzungen gegeben sind zum Erkennen und Anerkennen Jesu Christi und Seines Erlösungswerkes. Das tote Wissen darum genügt nicht, weil jegliche Auswirkung für die Seele allein vom Erfüllen der Liebegebote, von einem Lebenswandel in Liebe, abhängig ist.

Das Evangelium der Liebe muß verkündet werden, und das ist gleich dem Aussäen der Saat .... Ob aber der Boden gut ist, daß er die Saat aufnimmt und diese nun aufgeht, wächst und gedeihet und Früchte trägt, das liegt an jedem Menschen selbst .... Und das also ist "Annahme oder Ablehnung des Evangeliums" .... Darum sind Diener Gottes nötig, die als Jünger Jesu Christi das Evangelium hinaustragen in alle Welt, die den Willen der Menschen anregen sollen, es anzunehmen.

Und wenn sie nun als Knechte im Weinberg des Herrn gute Arbeit leisten, so heißt das, daß sie unermüdlich tätig sind, die brach-liegenden Äcker urbar zu machen .... daß sie in Liebe und Geduld die Herzen der Menschen anzuregen suchen, das köstliche Saatgut aufzunehmen, das Wachstum garantiert, wenn es nur recht gepflegt und mit Liebewasser immer wieder begossen wird, daß es aufgehen und gedeihen kann. Schlechtes Saatgut aber kann keine gute Frucht bringen, und darum versorgt der Herr des Weinbergs Seine Knechte mit guter Saat, und Er gibt ihnen den Auftrag, die Äcker des Weinberges zu bebauen.

Der Knecht aber, der kein gutes Saatgut zur Verfügung hat, der wird auch keine großen Erfolge zeitigen können. Was nützt es also, wenn ein Evangelium hinausgetragen wird in die Welt, das nicht mehr rein und unverfälscht ist .... was nützt es, wenn eine Lehre Verbreitung findet, die der Wahrheit nicht mehr entspricht .... Es kann dann nicht von der Verkündigung des Evangeliums gesprochen werden, das der Mensch Jesus auf Erden lehrte, das eine göttliche Lehre war, weil Gott Selbst durch Jesus sprach und also reinstes Saatgut ausgestreut wurde, das auch eine gute Ernte versprach.

Und dieses reine, unverfälschte Evangelium ist es, das wieder den Menschen zugeführt werden muß, das Gott Selbst wieder ihnen zuleiten will durch Seine Jünger, die Er Sich Selbst erwählt hat für dieses Amt. Unwiderlegbar muß ein Saatgut, das vermengt wurde mit schlechter Saat, auch entsprechende Ernte bringen .... Es wird das Feld nur wenig brauchbare Frucht, aber viel Unkraut tragen, das zur Zeit der Ernte abgesondert und verbrannt werden muß. Ein guter Herr aber wird stets dafür sorgen, daß vorerst die Saat rein ist, bevor er seine Knechte mit der Arbeit betreut.

Ein guter Herr dingt auch gute Knechte, von denen er weiß, daß sie die gute Saat vor Verunreinigung hüten, aber er wird keinen Knecht behalten, der sich anderswo Saatgut beschafft und der sich nun auch nicht zu wundern braucht, wenn kein Erfolg zu ersehen ist .... wenn das, was die Erde hervorbringt, nicht zu gebrauchen ist und also verworfen werden muß. Denn das Unkraut wird alles überwuchern, das Unkraut wird auch noch den wenigen guten Pflanzen die Lebenskraft nehmen, und jegliche Arbeit jener Knechte wird umsonst getan sein. Und dann kann nicht von der "Verbreitung des Evangeliums" gesprochen werden, es kann nicht von der Verkündung des "göttlichen Wortes" gesprochen werden, das als Ausfluß göttlicher Liebe die "Liebelehre" zum Inhalt hat, die im freien Willen, völlig ohne Zwang, befolgt werden muß, um der Seele die Reife einzutragen, zwecks derer sie auf Erden weilt.

Seine rechten Jünger aber wird Gott stets unterweisen und ihnen das reine Evangelium zuleiten. Und diese wird Er auch wieder hinaussenden in die Welt, daß sie künden Sein Wort, daß sie gute Saat aussäen in die Menschenherzen, daß sie die Liebe predigen und immer nur zur Liebe ermahnen. Und wo also die göttliche Liebelehre verkündet wird, dort wird auch der Geist Gottes sich herniedersenken in die Menschenherzen, die jener Liebelehre gemäß leben. Und Er wird sie lehren, Er wird ihr Denken recht leiten, und sie werden wissen und erkennen, was sie tun müssen, um selig zu werden ....

Amen

 
 
 

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