Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 7988 9.9.1961

Der Mensch soll dem gebundenen Geistigen zum Dienen verhelfen ....

Nehmet auch ihr euch der gefallenen Geistwesen an, indem ihr auf alles, was euch umgibt, eine gute segensvolle Wirkung auszuüben bestrebt seid .... indem ihr alles mit eurer Liebe umfasset, seien es Menschen, Tiere oder auch die Pflanzenwelt .... Betrachtet jegliches Schöpfungswerk als Träger des gefallenen Geistigen, das im Mußgesetz zur Höhe strebt, und helfet ihm, die Aufgabe zu erfüllen, die dem darin gebundenen Geistigen das Ausreifen ermöglicht. Ihr könnet es glauben, daß dieses Geistige eure Liebe spüret und auch darauf reagieret, indem sein Widerstand nachläßt und es willig dienet, denn das Geistige kann nur wieder von Geistigem berührt werden, solange es nicht als ichbewußtes Wesen über die Erde geht.

Doch sowie ihr diesem Geistigen die Möglichkeit gebt, dienen zu können .... sowie jegliche Schöpfungswerke bis hinab zur harten Materie ihre Bestimmung erfüllen können durch euren Willen, wird ihre Zeit verkürzt, und das darin gebundene Geistige kommt zur schnelleren Auflösung seiner materiellen Hülle und kann sich wieder neu verformen, was immer einen Schritt der Aufwärtsentwicklung für dieses Geistige bedeutet. Und ihr sollt es liebevoll betreuen, d.h. immer seine Dienste anerkennen und dankbar sein für jegliche Hilfe, die ihr selbst durch alle jene Schöpfungen erfahret.

Alles, was euch dienet im täglichen Leben, erfüllet seine ihm gesetzte Bestimmung, denn es gibt kein Schöpfungswerk, das nicht Sinn und Zweck hätte, selbst wenn ihr den Zweck nicht erkennet .... Und wenn euer Wesen Liebe ausstrahlt, so empfindet dieses Geistige um euch auch diese Ausstrahlung, aber es benötigt oft erst euren Willen, um euch dienen zu können. Und so auch könnet ihr selbst ihm hinderlich sein in seiner Entwicklung, wenn ihr materielle Schöpfungen hortet, wenn ihr Reichtümer ansammelt, die ungenützt liegenbleiben und lange Zeit nicht zu ihrer Zweckbestimmung kommen, wenn ihr also dann den Entwicklungsgang des Geistigen in jenen Schöpfungen verlängert, weil ihr es am Dienen hindert.

Dann aber seid ihr selbst noch sehr der Materie verhaftet, und es ist dies auch ein Zeichen eines geringen Liebegrades, ihr liebet die Welt und deren Güter, und darum sammelt ihr Schätze und verlängert unbewußt deren Qualen, weil sie lange Zeit nicht frei werden können aus ihrer Form, um eine neue beleben zu können. Ist aber Liebe in euch, dann wird euer Denken auch recht sein, ihr werdet geben, aber nicht horten .... Und ihr werdet alles um euch zum Dienen veranlassen und einen rechten Segen ausstrahlen ....

Und sowie ihr selbst schaffet mit euren Händen, wenn ihr euch schöpferisch betätigt, indem ihr Materie auflöset und umwandelt in neue Schöpfungen, traget ihr auch selbst zur Erlösung des Gebundenen bei, denn ihr schaffet euch dann wieder Dinge, die euch dienen, und jeder Wandel einer Außenform ist ein Fortschritt zur Höhe. Aber immer müssen gute Motive euch zu solchem Wandeln und Umformen der Materie antreiben .... immer müsset ihr den Dingen, die ihr schaffet, eine dienende Funktion zuweisen, und je dringender ihr solche Dinge benötigt, desto rascher schreitet das darin gebundene Geistige zur Höhe, wenngleich auch dann noch sehr lange Zeit vergeht, bis der Reifeprozeß jenen Grad dem Geistigen eingetragen hat, daß es sich nun als Lebewesen bis hinauf zum Menschen entwickeln kann .... daß es zuletzt dienen kann im freien Willen.

Doch die Liebe wird alles anregen zur Tätigkeit, und die Liebe wird immer nur günstig einwirken auf alles noch gebundene Geistige. Und darum wird ein Mensch, der in der Liebe lebt, überaus gute Ausstrahlungen auf seine Mitmenschen abgeben .... Und immer wird Liebe sich erlösend auswirken, selbst wenn ihr Menschen das nicht verfolgen könnet oder davon kein Wissen besitzet. Dienen in Liebe sollet ihr Menschen freiwillig im Erdenleben, und auch das Geistige um euch wird euch dienen, weil sein Widerstand nachläßt und es unbewußt auch nach der Freiheit strebt ....

Amen

 
 
 

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