Bertha Dudde 1891 - 1965
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BD 8023 20.10.1961

"Erkenntnis" muß gewonnen werden ....

Die Schule des Geistes müsset ihr alle absolvieren, ihr alle müsset einmal durch den Geist in die Erkenntnis geführt werden, ihr alle müsset einmal wieder von Meinem Liebelicht durchflutet werden, das euch wieder das Wissen erschließet, das ihr durch euren Fall zur Tiefe verloren hattet .... Ihr müsset belehrt werden, ihr müsset aus dem Zustand der Unwissenheit, der Lichtlosigkeit herausgeführt werden in den Zustand der Erkenntnis .... eines Wissens, das der Wahrheit entspricht und euch wieder helles Licht gibt über euren Gott und Schöpfer, über euer Verhältnis zu Ihm und im besonderen über eure Erdenaufgabe .... Durch diese Schulung müsset ihr alle aus der Finsternis herausgeführt werden, die so lange euer Los ist, wie Mein Geist noch nicht in euch wirken kann.

Von selbst nun würdet ihr niemals Anstalten treffen, euer geistiges Wissen zu erweitern, und es gibt nur wenige Menschen, die das Verlangen haben, Aufklärung zu erhalten .... Diesen wenigen aber wird das Verlangen auch gestillt werden, denn sie wehren dem Geistesfunken in sich nicht, wenn er sich äußern will. Sie lassen ihn einwirken auf ihre Gedanken und werden nun recht gelenkt, so daß der Mensch es empfindet, wenn ihm nun von außen die Wahrheit zugeleitet wird, daß er sie annehmen darf .... Und es beginnt Licht in ihm zu werden.

Doch die Mehrzahl der Menschen empfindet die geistige Finsternis nicht als bedrückend, und sie sucht daher auch nicht das Licht. Doch auch diesen zünde Ich zuweilen ein kleines Licht an, dessen sie sich bedienen dürfen, um den rechten Weg zu finden, der sie zu tieferer Erkenntnis führt. Wollen sie ihn gehen, dann werden sie sicher geistigen Gewinn erzielen, verlöschen sie aber das Lichtlein, dann bleibt ihr Erdenweg dunkel, und er führt nicht zum Ziel .... Denn die geistige Finsternis besteht darin, daß ihnen ihr Erdenlebenszweck nicht bekannt ist, daß sie wohl ihr irdisches Leben führen, doch keinen geistigen Sinn darin erkennen und daher ihre Gedanken immer nur weltlich ausgerichtet sind.

Sind nun ihre Herzen liebewillig, so werden sich auch ihre Gedanken zuweilen mit dem eigentlichen Erdenlebenszweck befassen; sie werden es empfinden, daß nicht das irdische Leben allein bedeutsam sein kann, sondern damit auch ein geistiger Zweck verbunden sein muß .... Dann also begibt er sich in die Schule des Geistes, er hindert den Geist in sich nicht, wenn dieser ihn zu beeinflussen sucht und in ihm ein Licht anzündet .... Und nun ist es möglich, dem Menschen Belehrungen zugehen zu lassen, die von innen kommen und von dem Menschen selbst als eigenes Denken bezeichnet werden, das aber nun Anspruch darauf hat, als Wahrheit angesehen zu werden.

Ihr könnet nur von eurem Geist eingeführt werden in die Wahrheit, oder auch: Ich Selbst bringe euch die Wahrheit, indem Ich Selbst euch anspreche durch Meinen Geist, ganz gleich, in welcher Form ihr diese Ansprache vernehmet. Zumeist muß dies gedanklich geschehen, weil nicht jeder Mensch sich so zubereitet hat, daß er Meine Stimme in sich hören kann .... Dennoch ist alles Meines Geistes Wirken, wenn nur der Mensch verlangt, einzudringen in geistiges Wissen, und er sich nun belehren lässet. Dann wird stets Mein Geist tätig sein und ihm tiefe Erkenntnis vermitteln, und dann wird auch das Geistesdunkel schwinden, das einen liebewilligen Menschen bedrückt, weil es der Zustand der Seelen ist, die sich noch in der Gewalt des Gegners befinden .... der Mensch aber durch seine Liebewilligkeit sich von ihm schon willensmäßig gelöst hat und der im Verlangen nach der Erkenntnis seinen Willen Mir zuwendet.

Die Liebe eines Menschen garantiert auch rechtes Denken, sie garantiert einen gewissen Reifegrad, der dann auch die Zuwendung von tiefem geistigen Wissen zur Folge hat .... oder auch: Die Liebe erweckt den Geist im Menschen zum Leben, der nun tätig wird und wirket, indem er den Menschen von innen heraus belehrt .... Niemals aber kann die Erkenntnis auf einem anderen Wege gewonnen werden, denn was auch von außen dem Menschen zugeführt wird, erkennt dieser nicht als Wahrheit, als Licht, solange in ihm nicht der Geist aus Mir wirken kann, der euch einführt in alle Wahrheit .... der aber wieder nur geweckt wird durch ein Liebeleben, dann aber in Aktion tritt und dem Menschen wunderbare Erkenntnisse vermittelt .... die er zwar uranfänglich besaß, aber durch seinen Abfall von Mir verloren hatte. Unwiderruflich muß er sie wiedergewinnen, will er die letzte Vollendung erreichen und wieder in Meinem Reiche unermeßlich selig sein und bleiben ....

Amen

 
 
 

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